Bei Reply und Wirecard brummt das Geschäft

Beim IT-System-Integrator Reply läuft es hervorragend:

Im 1. Halbjahr verzeichnete die Gruppe einen Umsatz von 441,6 Mio. €. Dies entspricht einer Steigerung von 14,3%.

Außerdem wurde die Profitabilität verbessert:

  • Das operative Ergebnis (EBIT) stieg um 18,7% auf 57,0 Mio. €.
  • Der Vorsteuer-Gewinn von 53,5 Mio. € hat sich im Vergleich zu 2016 um 13,1% erhöht.
  • Die Netto-Finanzposition wuchs von 23,3 auf 35,3 Mio. €.

„Reply konnte in den ersten 6 Monaten sehr positive Ergebnisse erzielen, sowohl in Bezug auf den Umsatz als auch auf die Rentabilität“, so der Präsident.

Insbesondere das 2. Quartal zeichnete sich durch ein kräftiges Wachstum aus und lässt optimistisch auf die 2. Jahreshälfte blicken.

Reply kann seine Stärken ausspielen

Die Stärke von Reply liegt in der Fähigkeit, Innovationen aufzugreifen und sie den Anforderungen der Unternehmen anzupassen.

Die Gruppe war unter den ersten, die sich mit Big Data, Cloud-Computing, Internet der Dinge sowie Augmented und Virtual Reality befassten.

Heute sind die neuen Herausforderungen künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen, also jene Technologien, die in allen Branchen eingeführt werden.

Dafür investiert Reply in Know-how, um die Firmen bei der Transformation der kommenden Jahre zu unterstützen.

Dadurch steigen die Investitionen der Kunden. Auch größere Projekte stehen auf der Agenda.

Reply hat die erhöhte Prognose für 2017 bestätigt und rechnet mit einem Umsatz-Anstieg um 13,5%. Die in 2016 erzielte EBIT-Marge von 12,8% soll leicht verbessert werden.

Reply im Unternehmens-Porträt

Die Reply S.p. A. (zuvor: syskoplan bzw. Reply Deutschland) ist ein IT-System-Integrator.

Er unterstützt seine Kunden bei der Implementierung von Software-Paketen, insbesondere von Software in den Bereichen Customer-Relationship-(CRM) und Supply-Chain-Management (SCM).

Reply greift auf Software von Fremdanbietern wie Microsoft, SAP und SAS zurück, organisiert und verwaltet bei seinen Kunden insbesondere das Prozess-Management.

Das 1. Halbjahr hat Wirecard mit außerordentlichen Erfolgen abgeschlossen

Das Transaktions-Volumen stieg um 38% auf 37,9 Mrd. €. Mit 15,1 Mrd. € stieg der Anteil außerhalb Europas um 80,4% auf 39,7% des Gesamt-Volumens.

Der Umsatz hat sich um 36% auf 615,5 Mio. €, erhöht, und das operative Ergebnis (EBITDA) stieg um 33% auf 176,5 Mio. €.

Die EBITDA-Marge belief sich auf 28,7%. Die erfreuliche Entwicklung lag am Marktwachstum und starken Neukunden-Abschlüssen.

Konzerne wie Festo, Sortimo, Alipay und WeChat stehen beispielhaft für Kunden-Gewinne und Partnerschaften im internationalen Umfeld.

Zudem wird seit März 2017 der Citi Prepaid Card Service, jetzt Wirecard North America, im Konzern konsolidiert.

Im März fand außerdem die Übernahme und Konsolidierung der MyGate in Südafrika statt. Beide Tochter-Unternehmen trugen von Anfang an zum Erfolg der Gruppe bei.

Wirecard überzeugt mit seiner globalen Ausrichtung

Zu den wesentlichen Alleinstellungs-Merkmalen, die Wirecard auszeichnen, zählen:

  • die Kombination aus Software-Technologie und Bankprodukten,
  • die globale Ausrichtung der Zahlungs-Plattform
  • und innovative Lösungen, um elektronische Zahlungen effizient und sicher abwickeln zu können.

So kann Wirecard Kunden aus allen Industrien branchenspezifische Komplett-Lösungen anbieten, bestehend aus:

  • Karten-Herausgabe,
  • Zahlungs-Abwicklung,
  • Risiko-Management,
  • Karten-Akzeptanz
  • und zusätzlichen Bank- und Mehrwertdiensten.

Für 2017 bestätigte Wirecard seine Prognose: Geplant ist ein EBITDA von 392 – 406 Mio. €.

Wirecard im Unternehmens-Porträt

Die Wirecard AG ist 2005 aus der InfoGenie AG hervorgegangen und zählt seitdem zu den erfolgreichsten IT-Dienstleistern in Europa.

Der Konzern verbindet Technik mit Finanzen und besitzt sogar eine Banklizenz.

Wirecard ist Principal Member bei VISA und MasterCard – und damit berechtigt, Kreditkarten herauszugeben.

Zentrale Einnahmequellen sind der elektronische Zahlungsverkehr und das Lizenz-Geschäft.


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1. November 2017

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Volker Gelfarth. Über den Autor

Der Diplom-Ingenieur lernte die Schwächen und Stärken eines Unternehmens selbst als Manager kennen, bevor er sich voll und ganz der Value-Analyse widmete. Er ist Chefredakteur für die Dienste Aktien-Analyse, Gelfarths Dividenden-Letter, Gelfarths Premium-Depot und Strategisches Investieren.

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