Bereits 8 von 10 Trades mit bis zu 73,77 % im Gewinn!

Der 5-Minuten-Trader läuft wie gewohnt auch Hochtouren. Die Diagonalen Spreads machen sich bezahlt. Wir erklären, was sich dahinter verbirgt. (Foto: Zadorozhnyi Viktor / Shutterstock.com)

Michael Sturm hat wieder einmal zugeschlagen. Der Start ins neue Jahr ist sensationell gut gelungen. Von insgesamt zehn Positionen, die wir in unserem Musterdepot beim 5-Minuten-Trader haben, sind bereits acht davon in der Gewinnzone angekommen.

Mit Paypal maximal gewinnen

Besonders erfolgreich war hierbei ein Trade auf Paypal. Da sind wir sogar über die Erwartungen hinausgeschossen! Im Februar wird abgerechnet und unsere Abonnenten werden hierbei bis zu 73,77 Prozent Profit mitnehmen.

Der Trade ist diagonal ausgelegt. Das bedeutet für Sie als Anleger, wenn Sie bei solch einem lukrativen Deal dabei sind, kann der Gewinn dieses Mal gar nicht mehr unter 61 Prozent fallen. Einzige Ausnahme: Die Paypal-Aktie verliert spontan rund 25 Prozent. Doch das wird in den meisten Fällen so schnell nicht passieren. Zwischen 60 und 70 Prozent sind also mit sehr hoher Wahrscheinlich schon so gut wie sicher.

Daimler läuft genauso gut

Auch bei Daimler hatten wir einen diagonalen Trade gestartet. Hier sind wir bereits über 50 Prozent im Plus und es werden vermutlich noch mehr. Abgerechnet wird zwischen März und Juni – dann laufen die jeweiligen Kontrakte aus. Auch hier zeigt sich einmal wieder, welche Vorteile ein diagonaler Spread haben kann.

Was ist ein Diagonaler Spread?

Damit wir nicht nur mit Fachwörtern um uns werfen, erklären wir hier noch einmal, was sich genau hinter diesem Spread verbirgt.

Bei einem Diagonalen Spread kaufen Sie Optionen mit zwei verschiedenen Basispreisen. Des Weiteren haben die beiden Kontrakte auch nicht denselben Verfallstermin. Sie handeln also völlig unterschiedliche Optionen und genau das ist die Kunst dabei.

Hexen sorgen für Kursturbulenzen + 2 Tipps„Nutzen Sie die Kursschwankungen zum Schnäppchenkauf“, empfiehlt unser Börsenexperte Rainer Heißmann und nennt die Gründe.  › mehr lesen

Im Vorfeld sollten Sie sich darüber im Klaren sein, ob Sie von steigenden oder fallenden Werten bei dem gewünschten Basiswert ausgehen. Denn davon hängt wiederum ab, wie Ihre Optionen-Kombination aussieht.

Zwei mögliche Varianten gibt es deshalb bei diesem Konstrukt. Setzen Sie auf steigende Kurse, so stellen Sie sich einen sogenannten Diagonalen Bull Spread zusammen. Bei fallenden Kurse heißt der Baukasten entsprechend  Diagonaler Bear Spread.

Soweit zum Fachchinesisch, doch was bedeutet diese Begriffe denn jetzt eigentlich in der Realität?

Nehmen wir dazu einfach den Diagonalen Bull Spread. Wir gehen also davon aus, dass die Kurse unseres gewählten Basiswerts steigen. Wir wählen dazu die Kombination aus einem Long Call und einem Short Call. In der Regel liegt der Basispreis dieses Long Calls dann bereits im Geld, also unter dem aktuellen Kurs und der Short Call ist außerhalb des Geldes.

Das alleine reicht aber noch nicht. Der Short Call hat hier auch die kürzere Laufzeit, wird also vorher abgerechnet. Der Bull Call hat eine längere Laufzeit und kann somit weiter an Wert gewinnen, je länger er läuft, wenn er sich weiterhin im Geld befindet oder sogar noch steigt.

Unter dem Strich verkaufen Sie also den Call, der mit großer Wahrscheinlich einen Verlust macht und kaufen einen Call, der in den meisten Fällen einen Gewinn macht. Die Differenz daraus ergibt die interessante Handelsidee und einen Bonus gibt es dazu noch, wenn die Kurse wie geplant steigen.


© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Michael Berkholz. Über den Autor

Michael Berkholz entdeckte vor einigen Jahren seine Leidenschaft fürs Trading und gibt sein Wissen heute mit großer Leidenschaft an seine Leser weiter.