Berkshire Hathaway bleibt ein Basisinvestment

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Warren Buffetts Holdinggesellschaft Berkshire Hathaway ist eine gigantische Erfolgsgeschichte. Die Aktie bleibt ein Basisinvestment. (Foto: Jonathan Weiss / shutterstock.com)

50 Jahre ist es inzwischen her, dass Warren Buffett die Leitung bei Berkshire Hathaway übernommen hat. Seitdem formte die Investorenlegende aus einem kleinen Textilunternehmen eine unglaublich erfolgreiche Beteiligungsgesellschaft.

Heute ist Berkshire Hathaway – gemessen am Börsenwert – das viertgrößte Unternehmen der Welt.

Gigantische Erfolgsgeschichte

Das Buffett-Imperium ist eine gigantische Erfolgsgeschichte. Anteilseigner der ersten Stunde konnten seinerzeit zum Preis von 43 Dollar einsteigen. Heute notiert die A-Aktie bei über 217.000 Dollar und ist damit die mit Abstand teuerste Aktie der Welt.

Wer damals nur 1.000 Dollar investierte, verfügt heute über Berkshire-Aktien im Wert von mehr als 5 Mio. Dollar.

Buchwert steigt um fast 20% pro Jahr

Mit seiner langfristig ausgerichteten Value-Strategie, also dem Kauf guter Unternehmen zu günstigen Preisen, hat Buffett seit einem halben Jahrhundert ein äußerst gutes Händchen.

Dies belegt die Wertentwicklung im Portfolio seiner Holdinggesellschaft. So ist der Buchwert der Beteiligungen im Schnitt um 19,7% pro Jahr gestiegen. Und dies über einen Zeitraum von 50 Jahren. Eine phänomenale Entwicklung.

Noch etwas stärker wuchs der Aktienkurs. Dieser verbesserte sich innerhalb von 50 Jahren um durchschnittlich 21,6% pro Jahr. Zum Vergleich: Der breit gefasste S&P 500 kam in diesem Zeitraum inklusive der gezahlten Dividenden auf einen jährlichen Zuwachs von 9,8%.

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Ausstieg bei ExxonMobil

Auch der beste Investor liegt nicht immer richtig. Dies zeigt Buffetts Engagement bei ExxonMobil. Im Jahr 2013 hatte sich Berkshire an dem amerikanischen Ölriesen beteiligt. Jetzt zog Buffett die Reißleine und verbannte die ExxonMobil-Aktien wieder aus seinem Portfolio.

Nichts desto trotz spricht die überragende langfristige Performance für Warren Buffett. Doch was wird aus Berkshire, wenn der inzwischen 84-Jährige aus dem Unternehmen ausscheidet? Diese Frage beschäftigt die Anleger schon seit geraumer Zeit.

Steht der Nachfolger schon bereit?

In seinem jüngsten Aktionärsbrief hat sich Buffett dazu geäußert: „Sowohl der Vorstand als auch ich glauben, dass wir die richtige Person gefunden haben, die mir als CEO nachfolgt.“

Buffetts Partner Charlie Munger wurde konkret und nannte sogar Namen. Demnach sind Ajit Jain, Leiter der Versicherungssparte von Berkshire, und Greg Abel, CEO von Berkshire Hathaway Energy, heiße Kandidaten für eine Nachfolge Buffetts.

Berkshire-Aktie ist ein Basisinvestment

Ich habe keinen Zweifel daran, dass Warren Buffett seine Nachfolge bereits geregelt hat und sehe daher gute Chancen, dass die Erfolgsgeschichte auch nach einem Ausscheiden der Investorenlegende weitergehen kann. Für Anleger bleibt Berkshire Hathaway angesichts der überragenden Entwicklung ein Basisinvestment.

Und keine Sorge. Sie müssen keine 217.000 Dollar aufbringen, um sich zu beteiligen. Die B-Aktie kostet derzeit 143 Dollar und ist damit auch für Kleinanleger erschwinglich.


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Michael Kelnberger
Von: Michael Kelnberger. Über den Autor

Chefanalyst Michael Kelnberger ist der Experte für Aktien. Er setzt auf nachweislich erfolgreiche Anlage-Strategien: Die Trend-Strategie im Dienst Volltreffer Aktien und die mechanische Handlungsstrategie im Ranglisten Investor. So erzielt er für seine Leser beider Dienste stets überdurchschnittliche Renditen. Profitieren auch Sie von seinem Know-How.