Brennstoffzellen-Aktie im Aufwind

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SFC Energy verkauft schon seit sechs Jahren Brennstoffzellen. Jetzt steht der Sprung in die Gewinnzone bevor. (Foto: AR Pictures / shutterstock.com)

Wenn es um die Zukunft der Automobilbranche geht, setzen die großen Hersteller nicht nur auf Lithium-Ionen-Akkus – auch an der Brennstoffzelle wird fleißig gearbeitet.

Serienfertigung ab 2015

Prototypen von PKWs mit Brennstoffzellen habe ich auf Messebesuchen bereits gesehen. Und bis zur Serienreife wird es nur noch ein paar Jahre dauern. Viele Weltkonzerne arbeiten bereits mit Hochdruck daran:

Volkswagen, BMW, Ford, Opel, Honda und Toyota wollen die Serienfertigung eines Elektroautos mit Brennstoffzellenunterstützung ab 2015 starten.

Vielfältige Anwendungsmöglichkeiten für mobile Brennstoffzelle

Aber damit sind die Anwendungsmöglichkeiten längst nicht ausgeschöpft. Schon heute werden kleine mobile Brennstoffzellen vom Militär verwendet, beispielsweise als zuverlässige Stromversorgung für Funkgeräte, Navigationsgeräte, Nachtsichtgeräte, Laserentfernungsmesser und tragbare Computer.

Weitere Anwendungsgebiete sind: Funkbasisstationen (als zuverlässige Backup-Stromversorgung für den Fall eines Stromausfalls), Segelyachten, Verkehrsüberwachungssysteme, Reisemobile und Überwachungstechnik.

SFC Energy: Innovations-Vorreiter mit guten Referenzen

Unter den vorhandenen Brennstoffzellen-Aktien sind leider viele Unternehmen dabei, deren Produkte sich noch in der Entwicklungsphase befinden – entsprechend hoch ist für Sie als Anleger das Risiko.

Aber es gibt auch eine Ausnahme: Ein Unternehmen aus Deutschland ist hier schon viel weiter als die Konkurrenz: SFC Energy hat in den letzten sechs Jahren schon über 24.000 Brennstoffzellen verkauft.

SFC-Brennstoffzellen werden beispielsweise als Stromversorgung für Funkgeräte, Navigationsgeräte, Nachtsichtgeräte, Laserentfernungsmesser und tragbare Computer bei Militäreinsätzen genutzt.

Weitere Einsatzgebiete sind Reisemobile (der erste serienmäßig in einem Fahrzeug („S-Klasse“ von „Hymer“) eingesetzte Brennstoffzellen-Generator stammt von SFC Energy) und Segelyachten.

Für die Erfindung der ersten tragbaren Brennstoffzelle wurde SFC Energy vom Europäischen Patentamt mit dem Forscherpreis „European Inventor Award“ ausgezeichnet.

Mit Volkswagen (bezieht Brennstoffzellen für den VW T5 Transporter Kombi) und der Bundeswehr (Aufträge für mobile Brennstoffzellen) besitzt SFC Energy schon heute zwei namhafte Großkunden, von denen in den kommenden Jahren weitere Folgeaufträge zu erwarten sind.

Sprung in Gewinnzone steht bevor – Aktie mit hohem Potenzial

Nach einem sehr starken ersten Halbjahr (Umsatz +93% auf 15,0 Mio. Euro, EBIT +163.000 Euro nach -2,2 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum) befindet sich das Unternehmen auf dem besten Wege, bald schwarze Zahlen zu schreiben.

Seit dem Frühjahr ist die SFC-Aktie bereits von 4 auf 7 Euro angestiegen, zuletzt setzte es jedoch eine Korrektur auf knapp unter 6 Euro. Für risikobereite Anleger eine sehr interessante Gelegenheit, denn der aktuelle Börsenwert von rund 45 Mio.

Euro spiegelt die starken Perspektiven der Technologie und des Unternehmen nur unzureichend wider.

Wer vorausschaut, erkennt die Chance: Spätestens wenn der Sprung in die Gewinnzone gelingt, dürfte sich der Bekanntheitsgrad von SFC Energy erheblich steigern. Wenn Sie auf der Suche nach einer Aktie mit Vervielfachungspotenzial sind, sollten Sie sich den Wert also mal genauer anschauen.

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Sascha Mohaupt
Von: Sascha Mohaupt. Über den Autor

Chefanalyst Sascha Mohaupt ist der Experte für Innovationen und High-Tech. In dem wohl am schwierigsten zu durchschauenden Markt für Zukunftstechnologien gibt er konkrete Kaufempfehlungen. Als Chefredakteur des Innovation Investor teilt er exklusiv seine neuesten Empfehlungen und seine Leser investieren damit schon heute in die Welt von morgen.

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