Burger King plant 400 neue Filialen weltweit

Inmitten der Rezession will Burger King expandieren. Die US-amerikanische Fast-Food-Kette mit Sitz in Miami (Florida) will bis zum Jahresende weltweit 350 bis 400 neue Filialen eröffnen, davon 40 bis 50 in Deutschland, wie Unternehmenschef John Chidsey gegenüber der WirtschaftsWoche erklärte.

Dies entspreche einer Wachstumsrate von 3,0 bis 3,5 Prozent. Allerdings sei sich Chidsey nicht zu hundert Prozent sicher, ob das ambitionierte Ziel tatsächlich bis zum Ende des Jahres erreicht werden könne.

Spurlos gehe die Finanzkrise schließlich auch nicht an Burger King vorbei. Chidsey zeigte sich erstaunt darüber, dass man die Folgen der Wirtschaftskrise bei Burger King vor allem auch in Deutschland spüre. Andere Länder, beispielsweise Spanien, hätten Entlassungswellen noch härter getroffen, dennoch geben die Spanier nach wie vor mehr Geld für Essen aus als die Deutschen.

Dennoch gehe Burger King grundsätzlich davon aus, den Umsatz allein in den bestehenden Filialen langfristig um etwa zehn Prozent erhöhen zu können. Dabei setze man auch auf Whopper Bars, in denen die Kunden sich ihre Burger selbst zusammenstellen können.

Bis zu 40 dieser Art könnten zunächst eröffnet werden. Möglicherweise kommen auch Coffeeshops wie beim Konkurrenten McDonald’s hinzu. Vergleiche mit der umsatzstärksten Fast-Food-Kette der Welt scheue das Unternehmen dennoch. „Wir wollen der Profitabelste sein, nicht unbedingt der Marktführer.

Wir haben weltweit 12.000 Restaurants, McDonald’s mehr als 40.000. Um auf diese Zahl zu kommen, braucht es wahrscheinlich ein Leben lang“, so Chidsey.

22. Juni 2009

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Tino Hahn
Von: Tino Hahn.

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