China: Immer mehr Krisen-Signale

Das asiatische Boomland zeigt immer mehr Anzeichen für eine aufkommende Krise – die wird sich nicht nur auf das Land beschränken... (Foto: aphotostory / Shutterstock.com)

Die meisten Investoren blicken aktuell in Richtung USA. Dabei ist es durchaus angesagt, den Blick auch einmal in Richtung China zu wenden.

Von dem asiatischen Boomland geht aktuell eine große Gefahr aus. Das grenzenlose Wachstum der vergangenen 10 Jahre ist nicht mehr da.

Immer mehr wirtschaftliche Daten deuten auf eine deutliche Abkühlung der chinesischen Konjunktur hin. Hier nur einige Beispiele, die Ihnen das drastisch vor Augen führen:

So sind die chinesischen Exporte 2016 um 2% zurückgegangen.

Das ist ein alarmierendes Signal, denn gerade der boomende und stetig wachsende Export sind die Basis für den Aufschwung in China gewesen.

Zusätzlich ist die chinesische Wirtschaft 2016 nur um 6,7 % gewachsen. Das war die niedrigste Wachstumsrate seit 1990.

Immer weniger Dynamik in der chinesischen Wirtschaft

China ist heute eine Nation mit einem deutlich größeren wirtschaftlichen Einfluss als noch vor 10 Jahren.

Daher ist der Blick in das Land doch sehr viel wichtiger als noch vor Beginn der Finanzkrise 2008.

Heute hat China definitiv die wirtschaftliche Bedeutung, eine weltweite Wirtschaftskrise auszulösen.

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Diese Gefahr sehen auch die Experten vom Internationalen Währungsfonds (IWF).

In einer aktuellen Bestandsaufnahme zur Lage in China bemängeln die Experten v. a., dass die Wirtschaft in China immer noch zu stark vom Handeln der Regierung abhängig ist.

Sie sehen zudem die Gefahr einer starken Abschwächung, sollten die Kredite in China weiter so rasant wachsen und v. a. die Regierung nicht weiter massiv gegen hohe Schulden bei Firmen vorgehen.

Auch Welthandel zeigt Krisen-Signale

All diese Zahlen und geben ein klares Signal: Die wirtschaftliche Aktivität geht insgesamt zurück. Der globale Handel lässt nach.

Das lässt sich auch am weiterhin extrem niedrigen Baltic-Dry-Index ablesen.

Dieser Index misst die Frachtraten für Schiffe und dieser Index ist nach einer Erholung im Sommer und Herbst 2016 seit November nun wieder um 35% eingebrochen

Sie sehen hier ganz deutlich: Die Gefahren rund um den Globus nehmen rapide zu.

Für sie heißt das, dass Sie Ihr Vermögen aktiv vor dem nächsten Crash schützen müssen. Wie Sie das tun, erfahren Sie regelmäßig an dieser Stelle.


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Von: Günter Hannich. Über den Autor

Günter Hannich, Bestseller-Autor und gefragter Experte auf dem Gebiet Kapitalschutz, unter anderem bei n-tv. Er steht mit dem „Crash Investor“ ab sofort zur Verfügung, um sein persönliches Wissen zu teilen. Für Ihre ­Sicherheit.