Coronavirus sorgt für Verkaufswelle – mutige Anleger greifen zu

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Das Coronavirus sorgt für Verkaufspanik unter den Anlegern. Daran sollten Sie sich nicht beteiligen. Mutige Anleger greifen jetzt zu. (Foto: MR.LIGHTMAN1975 / Shutterstock.com)

Nach dem Ausbruch des Corona-Virus hatten die Anleger das Thema relativ schnell wieder beiseitegeschoben. Zu schnell, wie sich jetzt zeigt. Seit Beginn dieser Woche hat das Virus die Märkte fest im Würgegriff.

Ich werfe für Sie einen Blick auf die weiteren Perspektiven und erläutere Ihnen, warum Panik absolut nicht angebracht ist.

Coronavirus macht sich breit

Spätestens seit Beginn dieser Woche ist klar, dass die Epidemie ihren Höhepunkt noch nicht erreicht hat. Denn jetzt ist das Virus endgültig auch in Europa angekommen. In Italien sind bereits über 300 Menschen betroffen. Eine Rezession ist für die italienische Wirtschaft wohl nicht zu verhindern. In der vergangenen Nacht wurde der erste Fall in Südamerika gemeldet. Da dürfte es nur noch eine Frage der Zeit sein, bis das Virus auch in den USA ankommt.

Vielerorts herrscht Ausnahmezustand. In Hongkong wird erstmals das radikale Prinzip des “Helikoptergelds” praktiziert. Jeder Einwohner erhält umgerechnet rund 1.300 US-Dollar, um die wirtschaftlichen Einbußen infolge der monatelangen Proteste und den Ausbruch des Coronavirus abzumildern.

Die Folgen sind überschaubar

Verständlicherweise sorgen solche Nachrichten für Verunsicherung unter den Anlegern. Das Virus hat die Börsen fest im Griff. Dennoch sollten Sie in dieser Situation nicht in Panik verfallen. Dafür gibt es nämlich keinen Grund. Natürlich ist die Situation nicht einfach. Eines sollten Sie jedoch nicht vergessen: In Deutschland sterben im Schnitt jedes Jahr 15.000 Menschen an den Folgen von Grippeviren, weltweit sind es circa 650.000 Grippetote pro Jahr.

Das Coronavirus hat also bei Weitem weniger schlimme Folgen. Positiv ist auch, dass das Coronavirus kaum mutiert. Das macht es leichter, einen passenden Impfstoff zu finden.

Und auch die wirtschaftlichen Folgen dürften einigermaßen überschaubar bleiben. Die Weltwirtschaft wird auch in diesem Jahr weiter wachsen – wenn auch langsamer als bisher gedacht. Möglicherweise bleiben die wirtschaftlichen Folgen sogar auf das erste Quartal begrenzt. Spätestens im zweiten Quartal sollte das Thema jedoch ad acta gelegt werden können.

Mutige Anleger greifen zu

Im Augenblick überwiegen ganz klar die negativen Nachrichten. Die Aktienkurse befinden sich im Sinkflug. Wo genau diese Verkaufswelle ihr Ende findet, lässt sich kaum prognostizieren. Klar ist jedoch: Solche Korrekturphasen sind für Sie als Anleger meist gute Einstiegsgelegenheiten. Auch wenn ich Ihnen nicht sagen kann, ob und wie weit es kurzfristig noch nach unten geht.

Mutige Anleger nutzen daher die aktuelle Schwäche zum Einstieg. Denn die Endzeitstimmung kann sich sehr schnell drehen, wenn absehbar ist, dass das Schlimmste überstanden ist. Wird ein Impfstoff gegen Corona gefunden, dürfte es an den Börsen zu einer scharfen Aufwärtsbewegung kommen. Sobald sich abzeichnet, dass die Folgen im Rahmen bleiben, wird der langfristige Aufwärtstrend seine Fortsetzung finden.


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Michael Kelnberger
Von: Michael Kelnberger. Über den Autor

Chefanalyst Michael Kelnberger ist der Experte für Aktien. Er setzt auf nachweislich erfolgreiche Anlage-Strategien: Die Trend-Strategie im Dienst Volltreffer Aktien und die mechanische Handlungsstrategie im Ranglisten Investor. So erzielt er für seine Leser beider Dienste stets überdurchschnittliche Renditen. Profitieren auch Sie von seinem Know-How.

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