Crash-Gefahr: Türkische Kredite gefährden europäische Banken

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Die türkische Wirtschaftskrise kann auch für europäische Banken gefährlich werden, denn es bestehen Kredit-Verpflichtungen in Milliardenhöhe. (Foto: Watchara Ritjan / Shutterstock.com)

Die Lage in der Türkei wenige Wochen vor dem Verfassungs-Referendum ist angespannt – das gilt auch für die Wirtschaft.

So wie es jetzt aussieht, wird es in diesem Jahr massive Rückgänge bei den Touristen geben.

So sind die deutschen Frühbuchungen in diesem Jahr um 58% im Vergleich zum Vorjahr eingebrochen.

Sollte das tatsächlich ein Signal für die bevorstehende Sommer-Saison sein, dann werden die Strände der Türkei in dieser Saison wohl deutlich leerer bleiben als in den Vorjahren.

Das wird die türkische Wirtschaft massiv negativ beeinflussen, denn der Tourismus ist eine der Säulen der türkischen Wirtschaft.

Wirtschaftskrise strahlt über die Türkei hinaus

Die Folgen möglicher wirtschaftlicher Probleme werden aber nicht auf die Türkei beschränkt bleiben.

Einer Information der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) ist zu entnehmen, dass europäische Banken stark mit der türkischen Wirtschaft verbunden sind.

Besonders spanische Banken haben mit 82 Mrd. € große Außenstände in der Türkei, gefolgt von französischen Kredit-Instituten, bei denen es um fast 40 Mrd. € geht.

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Das birgt die Gefahr in sich, dass, wenn sich der Konflikt der Türkei mit den europäischen Ländern weiter verschärft, die vergebenen Kredite uneinbringlich werden.

Das wäre z. B. dann der Fall, wenn die Türkei aus politischen Gründen die Rückzahlung der Kredite verweigert oder sich die finanziellen Verhältnisse dort so verschärfen, dass die Kredite nicht mehr getilgt werden können.

Das brächte die spanischen Banken sofort unter Druck und eine erneute Bankenkrise würde das Land heimsuchen.

Derzeit ist die Finanzkraft vieler spanischer Institute so gering, dass schon kleine Kredit-Ausfälle deren Bonität gefährden.

Daran sehen Sie, wie schnell die wachsende Anzahl an politischen Differenzen auch die Wirtschaft beeinträchtigen kann.

Das Finanz-System bleibt anfällig für Krisen – v. a. auch in Spanien

Je mehr das FinanzSystem, und v. a. die Aktienbörsen aufgebläht werden, umso instabiler und damit empfindlicher wird es gegen solche externen Schocks.

Das zeigt Ihnen abermals, wie wichtig es für Sie ist, sich aktiv auf diesen unweigerlich kommenden Crash vorzubereiten.

Indem Sie Ihr Vermögen breit streuen sind Sie weitgehend gegen solche Krisen abgesichert. So bleiben Sie flexibel und können im Krisenfall auch schnell umschichten.


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Günter Hannich
Von: Günter Hannich. Über den Autor

Günter Hannich, Bestseller-Autor und gefragter Experte auf dem Gebiet Kapitalschutz, unter anderem bei n-tv. Er steht mit dem „Crash Investor“ ab sofort zur Verfügung, um sein persönliches Wissen zu teilen. Für Ihre ­Sicherheit.