Crash-Gefahr: Weltweite Vermögen steigen auf neuen Rekordwert

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Die ungleiche Vermögens-Verteilung hat das Potenzial für soziale Spannungen – das gilt für viele Teile der Welt und auch für uns in Deutschland. (Foto: maradon 333 / shutterstock.com)

Nach Erkenntnissen des von der Allianz-Versicherung herausgegebenen Global Wealth Report 2018 ist das weltweite Geldvermögen im Jahr 2017 mit 168 Billionen Euro auf einen neuen Rekordwert angestiegen. Das entspricht einer Zunahme von fast 8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. In den letzten 10 Jahren hat sich damit das weltweite Geldvermögen von damals 91 Billionen Euro um 85 Prozent gesteigert.

Was sich auf den ersten Blick positiv darstellt, sieht völlig anders aus, wenn Sie sich die Verteilung dieses Reichtums ansehen. Nur wenige Superreiche profitierten letztlich von dem Zuwachs. Das wird deutlich, wenn Sie das Durchschnittsgeldvermögen mit dem Medianvermögen vergleichen. Medianvermögen bedeutet, das Vermögen des Haushalts, der exakt in der Mitte steht. Im Falle Deutschlands mit 41,3 Millionen Haushalten heißt das, dass 20,65 Millionen Haushalte weniger und 20,65 Millionen mehr Vermögen besitzen, als der Medianwert angibt.

Demgegenüber macht das Durchschnittsvermögen keine Aussage über die Verteilung, da wenige Superreiche in einem Land von Bettlern den Durchschnitt nach oben ziehen, ohne dass die meisten Bewohner davon etwas haben.

Für Deutschland sieht die Geldvermögensverteilung besonders schlecht aus, was Sie an dem großen Unterschied zwischen Durchschnitts- und Median-Vermögen erkennen. Hier steht einem Durchschnittsvermögen von 52.400 Euro ein Median-Vermögen von nicht einmal 16.000 Euro gegenüber. Im weltweiten Vergleich steht die Schweiz sowohl beim Durchschnittsvermögen mit 174.000 Euro als auch beim Median-Vermögen von fast 88.000 Euro an der Spitze.

Medianvermögen in Deutschland extrem niedrig

D.h., in Deutschland ist das Durchschnittsvermögen um das 3,28-fache größer als das Median-Vermögen. Für die Schweiz liegt der Wert nur beim 1,98-fachen. In der Geschichte hat sich gezeigt, dass Länder umso schneller und auch härter von einer Wirtschaftskrise getroffen werden, je ungleicher das Vermögen verteilt ist.

Wird heute noch die Vermögensungleichheit durch den Sozialstaat kaschiert, ist das in einer großen Krise mangels staatlicher Geldeinnahmen nicht mehr möglich und es kommt zu schweren Verwerfungen. Für Sie heißt das, dass besonders Deutschland in der nächsten Finanzkrise schwer zu leiden haben wird. Deshalb sollten Sie gerade hier Ihrer finanziellen Absicherung höchste Priorität einräumen. Das tun Sie mit Investments in Fremdwährungen und auch Edelmetallen.

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Günter Hannich
Von: Günter Hannich. Über den Autor

Günter Hannich, Bestseller-Autor und gefragter Experte auf dem Gebiet Kapitalschutz, unter anderem bei n-tv. Er steht mit dem „Crash Investor“ ab sofort zur Verfügung, um sein persönliches Wissen zu teilen. Für Ihre ­Sicherheit.

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