Crash-Prognose: Ihre Zukunft sieht düster aus

Orientteppiche sind eine gute Krisenanlage. Allerdings müssen Sie sich damit auskennen. Lesen Sie deshalb diesen Newsletter ganz genau. (Foto: Khongtham/ shutterstock.com)

Kennen Sie den Satz: „Hilf Dir selbst, sonst hilft Dir keiner?“

Dieser trifft vor allem auf Ihren Vermögensschutz zu. Denn dahingehend lässt Sie der Staat sträflich im Stich. Denken Sie nur an die seit Jahren vorherrschenden Niedrig-, Null-und nun (vereinzelt) sogar Strafzinsen.

Ihre Zukunft sieht düster aus

Ihre Altersvorsorge in Form von Lebensversicherungen, Riesterrenten, Bausparverträgen etc. wurde systematisch vernichtet. Warum? Weil es uns allen so gut geht? Mitnichten. Wir alle stecken tiefer im Schlamassel, als Politiker zugeben wollen.

Kurzum: Ihre Zukunft hinsichtlich Ihres Vermögens sieht mehr als düster aus!

„Hilf Dir selbst, sonst hilft Dir keiner“

Aus diesem Grund haben wir Ihnen verschiedene Krisenschutzwährungen und Strategien aufgezeigt.

Und zwar solche mit Gold und Silber, Bargeldreserven, ausländischen Währungen, Aktien, defensiven Mischfonds, Immobilien, Schmuck und Diamanten.

Doch es gibt noch weitaus mehr Sachwerte, die als Krisenanlage taugen. Selbst wenn Sie sich exotisch anhören sollten.

Krisenanlage Orientteppiche

Ja, Sie lesen richtig, auch Orientteppiche sind eine Krisenanlage. Allerdings müssen Sie sich dahingehend sehr gut auskennen, um keine Fehler zu machen. Sprich nicht übers Ohr gehauen zu werden.

Orientteppiche sind schon seit je her Prestige- und Wertobjekte und nicht nur in Kennerkreisen heiß begehrt.

Echte Orientteppiche sind Individualstücke. Sie variieren bei den Mustern, Ornamenten und verwendeten Farbstoffen. Deshalb sind die Preise auch auf das jeweiligen Einzelstück zugeschnitten. Eine Nachfrage besteht immer.

Immobilien-Fallen umgehen: Damit der Traum vom Eigenheim nicht zum Albtraum wirdSie wissen ja: Die Nullzins-Politik der EZB vernichtet Ihre komplette (Alters-)Vorsorge, inklusive Lebensversicherungen, Bausparverträgen und Privatrenten. Und auf dem Sparbuch bekommen Sie ebenfalls nichts mehr. Ganz im Gegenteil: Sie können… › mehr lesen

Das müssen Sie über Orientteppiche wissen

Vielleicht erraten Sie es ja auch: Die wichtigsten Herkunftsländer von Orientteppichen sind die Türkei, der Iran (Persien), der Kaukasus, Turkestan, Usbekistan, Tibet, Indien und Afghanistan.

Achtung: Bei antiken Teppichen entscheidet nicht etwa die Feinheit, sondern die Bedeutung in seiner Gruppe über den Preis. Damit gemeint ist die Farbe, der Erhaltungszustand, der Flor sowie die aktuelle Modeströmung.

Übrigens: Teppiche, die mindestens einhundert Jahre alt sind, gelten herkömmlich als antik. Bei mehr als 50 Jahren als semi-antik. Und darunter einfach als alt.

Darauf sollten Sie achten, um nicht übers Ohr gehauen zu werden

Wir müssen Sie an dieser Stelle leider warnen:

Auf dem Orientteppich-Markt gibt es jede Menge Fälschungen. Noch einmal – Sie müssen sich damit auskennen. Deshalb sollten Sie nur im Fachhandel oder bei anerkannten Auktionshäusern (z.B. Sotheby’s oder Christie’s) kaufen.

Vorab dies: Achten Sie beim Kauf auf folgende Kriterien: Handelt es sich um Nomaden- oder Dorfteppiche? Um Unikate? Oder wie viel Vergleichbare gibt es? Wurde die typische Wolle verwendet? Wie ist der Zustand des Stückes: Vollständig oder zerschnitten? Ist der Flor abgenutzt? Sind die Fransenabschlüsse ganz? Wie sieht es mit Mottenschäden aus?

Übrigens: Besonders begehrt sind farbenfrohe Dorfteppiche aus dem Kaukasus sowie Perserteppiche mit floraler Musterung oder alte Seidenteppiche.

Krisenwährung Porzellan

Schon in jeder Krise taugte Porzellan als Sachwert, wurde auf Schwarzmärkten etc. gehandelt und getauscht.

Vor allem Manufakturgeschirre, die handwerklich einzigartig sind und deren Herstellungstechnik nur noch wenigen vorbehalten ist, eignen sich als Kapitalanlage und Krisenwährung.

Ein Beispiel: Bei Meißner-Porzellan kann eine Wertsteigerung von bis zum zwanzigfachen des Ursprungspreises erreicht werden.


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Von: Guido Grandt. Über den Autor

Der Autor, Jahrgang 1963, war viele Jahre lang als Manager in verschiedenen großen Unternehmen tätig. Lernte das unternehmerische Handwerk sozusagen von der "Pike" auf, bevor er sich ganz dem wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Geschehens Deutschlands publizistisch widmete.