Crash-Warnung: Bafin warnt vor Kryptowährungen

Bitcoin und die anderen Kryptowährungen taugen nicht als Währungsersatz. Vielmehr wird es extrem gefährlich, wenn diese Spekulationsblase platzt. (Foto: William Potter / Shutterstock.com)

Ein großes Thema 2017 auf jeden Fall das Aufkommen der Kryptowährungen. Vor einem Jahr noch etliche Experten den Namen Bitcoin. Das hat sich in den vergangen 12 Monaten massiv geändert. Hier hat sich eine riesige Spekulationsblase aufgebaut, vor deren Gefahren jetzt auch immer mehr Experten warnen.

So hat jetzt der Präsident der Finanzaufsichtsbehörde Bafin Felix Hufeld vor Kryptowährungen wie dem Bitcoin gewarnt. Seiner Ansicht nach handle es sich hier um höchst spekulative Entwicklungen, die letztlich nur erhebliche Verluste produzieren werden.

Dem schloss sich der Bundesbank-Vorstand Carl-Ludwig Thiele an und machte klar, dass es sich beim Bitcoin um keine Währung im eigentlichen Sinn handle. Als Wertaufbewahrungsmittel eigne sich der Bitcoin wegen der extremen Wertschwankungen schon gar nicht. Zudem spreche das teure, ineffiziente, ausschließlich vom Internet abhängige Übertragungssystem, der sogenannte Blockchain, gegen eine Eignung als Zahlungsmittel.

Bitcoin sind keine Währung – sondern nur eine reine Spekulation

Ich sehe es ähnlich: Bitcoins sind keine Währung, sondern nur ein Spekulationsmittel, hinter dem rein gar nichts, außer die Gier nach Rendite steht. Dass es hier solche Kursexzesse gibt, ist für mich nur ein Zeichen dafür, dass die Spekulation an den Aktienbörsen oder dem Immobilienmarkt inzwischen ausgereizt ist und man sich auf neuen Feldern betätigen muss.

Das deutet darauf hin, dass diese ganze Blase schon bald platzen wird. Und den vergangenen Monaten ist die Risikobereitschaft der Anleger in diesem Bereich deutlich angestiegen. Daher werden auch die Auswirkungen massiv spürbar sein.

Doch diesmal geht es nicht wie im Jahr 2000 um eine reine Aktienblase oder wie im Jahr 2008 um eine Immobilienblase. Heute handelt es sich um eine Blase, die sämtliche relevanten Anlagebereiche wie Aktien, Anleihen und Immobilien umfasst. Dazu kommen jetzt auch noch Exoten wie Bitcoins und sonstige Krypto-Währungen. Das macht deutlich, welche Dimension die Spekulationen am realen und digitalen Finanzmarkt inzwischen erreicht hat.

Wenn sich dieses Konstrukt aus Sorglosigkeit, Unvernunft und Gier mit einem Schlag in Luft auflöst, dann wird es kein Halten mehr geben, dann wird das ganze Finanzsystem kollabieren, ohne dass dies die Politiker oder die Notenbanken aufhalten könnten. Dieser Tag der Entscheidung rückt immer näher. Umso wichtiger ist es für Sie, dass Sie aktiv dagegen absichern. Nur eine breite Streuung Ihres Anlagekapitals kann Sie wirklich vor großen Verlusten schützen.

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Von: Günter Hannich. Über den Autor

Günter Hannich, Bestseller-Autor und gefragter Experte auf dem Gebiet Kapitalschutz, unter anderem bei n-tv. Er steht mit dem „Crash Investor“ ab sofort zur Verfügung, um sein persönliches Wissen zu teilen. Für Ihre ­Sicherheit.

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Herausgeber: GeVestor Verlag | VNR Verlag für die deutsche Wirtschaft AG
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