Crash-Warnung: Weltweite Schulden erreichen 233 Billionen Dollar

Weltweit steigen die Schulden immer weiter an. Das birgt große Gefahren für die Stabilität des Finanzsystems. (Foto: Zadorozhnyi Viktor / Shutterstock.com)

Die Gefahren aus dem weltweiten Schuldenwachstum nehmen immer mehr zu. Tatsächlich hat es nach dem Ende der globalen Finanzkrise eine kurze Phase mit einer geringeren Schuldendynamik gegeben. Doch das hat sich mittlerweile umgekehrt und die globalen Schulden wachsen weiter nahezu ungebremst weiter. Mit verheerenden Folgen für die Stabilität des globalen Finanzsystems.

Schulden wachsen schneller als die Wirtschaftsleistung

Nach Berechnungen des Instituts für internationale Finanzen (IIF) erreichte die Höhe der weltweiten Schulden im dritten Quartal 2017 den Wert von 233 Billionen Dollar. Das sind 16 Billionen Dollar mehr, als noch Ende 2016. Im Vergleich zum weltweiten Bruttoinlandsprodukt (BIP) sind die Schulden jetzt um 318 Prozent höher als das BIP. Jeder Erdenbürger ist damit im Durchschnitt mit über 30.000 Dollar verschuldet. Diese hohen Summen sind kaum noch zu fassen und das zeigt Ihnen einmal mehr: Das globale Schuldenproblem ist noch keineswegs gelöst.

Im Gegenteil: Nach wie vor steigen die Schulden weltweit weitaus schneller, als die reale Produktion an Gütern und Dienstleistungen. Das bedeutet, dass die Schuldenlast immer größer wird und letztlich nicht mehr durch Arbeit abgebaut werden kann. Der Plan einer schuldenfreien Welt ist demnach nicht mehr umzusetzen. Wenn jetzt noch Zinserhöhungen kommen, bricht das System vollends zusammen. Hochgerechnet auf das Jahr 2017 hat damit die Verschuldung gegenüber dem Vorjahr um etwa 9 Prozent zugenommen. Damit steigen die Schulden dreimal schneller als das weltweite BIP.

Schuldensystem ist auf Absturz programmiert

Doch ein System, das nur darauf beruht, immer mehr Schulden zu generieren, ist letztlich zum Untergang verurteilt. Auch ein Haushalt, dessen Schulden immer schneller steigen als sein Einkommen, geht unweigerlich bankrott. Egal was Ihnen heute über einen angeblichen „Aufschwung“ erzählt wird: Anhand dieser einfachen Überlegung ist klar, dass es mit unserem System nicht dauerhaft so weitergehen kann. Vielmehr wird es irgendwann kollabieren, so, wie jedes Schuldensystem in der Geschichte zusammengebrochen ist.

Deshalb ist es gerade jetzt für Sie wichtig, dass Sie sich aktiv auf diesen unweigerlich kommenden Crash vorbereiten. Gegen eine Schuldenkrise wappnen Sie sich vor allem mit Fremdwährungen und Edelmetallen. Welche weiteren Anlageformen dazu geeignet sind, erfahren Sie regelmäßig an dieser Stelle.

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Von: Günter Hannich. Über den Autor

Günter Hannich, Bestseller-Autor und gefragter Experte auf dem Gebiet Kapitalschutz, unter anderem bei n-tv. Er steht mit dem „Crash Investor“ ab sofort zur Verfügung, um sein persönliches Wissen zu teilen. Für Ihre ­Sicherheit.

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