Das bringt das Jahr 2017 – Vorhersagen für die Börse

Was wäre das Ende des Jahres ohne Zukunfts-Prognosen für das kommende?!

Ob diese eintreten werden, wissen wir wie immer erst hinterher. Nichtsdestotrotz folgt hier eine Reihe der spektakulärsten Vorhersagen für 2017.

Kupfer erhält einen Denkzettel

Kürzlich hatten wir es angesprochen: Die Weltwirtschaft könnte 2017 durchstarten, wenn Kupfer als Frühindikator hält, was er derzeit verspricht.

Doch genauso gut ist demnach möglich, dass der Boom seit der US-Wahl verpufft.

Trump wird das Zünglein an der Waage; kann er seine Versprechen nicht so schnell umsetzen, wie erhofft, könnte Kupfer als 1. Kandidat einbrechen.

BrExit oder BRemain?

Besonders für Währungs-Spekulanten ist dieses Ereignis spannend: Bleibt Großbritannien in der EU oder nicht?

Die „BrExit-Wähler“ haben mehrheitlich „Nein“ gesagt, die „Remain-Wähler“ haben noch einen Hoffnungsschimmer.

Demzufolge hat die EU offenbar den Schuss gehört und wird offener mit Großbritannien verhandeln. So könnte es Zugeständnisse hinsichtlich der Immigration und der Rechte des britischen Passes geben.

Das hätte zur Folge, dass der „Article 50“ abgelehnt wird und stattdessen die neuen Richtlinien als Ausgangspunkt der Verhandlungen dienen.

Großbritannien würde also in der EU bleiben und auch den Kurs von EUR/GBP erneut abstürzen lassen, so dass das Pfund an Wert zurückgewinnt.

Denn die Zeit seit der BrExit-Wahl war teuer für die Briten.

Kryptowährungen auf dem Vormarsch

Das ausufernde Gelddrucken der Notenbanken hat auch 2016 neue Ausmaße angenommen. Somit wird es im kommenden Jahr noch mehr Anhänger von Kryptowährungen geben.

Bitcoin ist derzeit das bekannteste virtuelle Geld. Doch es gibt noch hunderte Alternativen. Wer sich auf diesem Markt umschaut, erkennt den Trend der Zeit: Kryptowährungen gehört die Zukunft.

Vor allen Dingen schweigen immer mehr Zweifler, weil die Währungen inzwischen teilweise schon staatlich anerkannt sind.

Die Banken haben größtenteils verstanden, welches Potential eine Blockchain für die Sicherheit von Transaktionen hat.

Und so werden diese neuen Währungen auch im nächsten Jahr deutlich an Wert dazugewinnen können.

Deutsche Banken vor dem Abgrund

Wo wir gerade bei den Banken sind: Die Deutschen Banken haben eines ihrer schwersten Jahre seit ihrer Gründung voraus.

Negative Zinsen und niedrige Renditen belasten sie immer mehr. Eine Banken-Rettung von einer deutschen Bank würde einen Bailout für die gesamte Eurozone bedeuten.

Davon würden wiederum die Italienischen Banken immens profitieren.

Bad Banks würden dann gegründet, um schiefliegende Bilanzen maroder Banken zu bereinigen – ein möglicher Neustart für das Banken-System.

30. Dezember 2016

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Von: Michael Berkholz. Über den Autor

Michael Berkholz entdeckte vor einigen Jahren seine Leidenschaft fürs Trading und gibt sein Wissen heute mit großer Leidenschaft an seine Leser weiter.

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