Das erwartet Sie im Jahr 2017

Das neue Jahr ist 3 Tage alt und schon sind die Erwartungen groß.

Auf Wunsch unserer Leser und nach Insider-Gesprächen mit Experten-Kollegen und Informanten aus Politik, Wirtschaft und Sicherheitsdiensten haben wir für Sie einen Jahresausblick 2017 zusammengestellt.

Das erwartet Sie in diesem Jahr

Sie wissen inzwischen, was Sie hinsichtlich des Arbeitsmarktes, des Wirtschafts-Wachstums, des BrExit und einer Zins-Erhöhung in den USA zu erwarten haben.

Ebenso von den USA, den Handels-Abkommen TTIP und CETA, einer Zins-Erhöhung in der EU, der desaströsen Politik der Europäischen Zentralbank (EZB) und der Flüchtlingskrise.

Auch haben wir Ihnen aufgezeigt, wie es mit den stark angeschlagenen Krisenländern Italien und Griechenland weitergehen wird und wie hoch die Terror-Gefahr tatsächlich ist.

Außerdem haben Sie erfahren, was die Bankenkrise in der EU für Sie bedeutet und wie sich die Renten und Sozialleistungen entwickeln werden.

► Steuererklärung 2017

Im neuen Jahr müssen Sie dem zuständigen Finanzamt zu Ihrer Steuererklärung keine Belege mehr einreichen.

Allerdings können diese bei Bedarf angefordert werden. Bewahren Sie die Belege deshalb genauso wie bisher auf.

► Steuerlicher Grundfreibetrag 2017

Dieser wird von derzeit 8.652 auf 8.820 € und 2018 auf 9.000 € steigen.

► Kinderfreibetrag 2017

Der Kinderfreibetrag wird 2017 von jetzt 4.608  auf 4.716 € angehoben und im Folgejahr dann auf 4.788 €.

► Kindergeld 2017

Das Kindergeld steigt in den nächsten 2 Jahren um je 2 € pro Monat. Also für das 1. und 2. Kind sind das 192 €, 2018 dann 194 €.

Für das 3. Kind steigt der Betrag bis 2018 200 € (ebenfalls in 2 Schritten), für das 4. und jede weitere Kind auf je 225 €.

Für Geringverdiener wird der Kinder-Zuschlag um 10 € auf monatlich 170 € angehoben.

► Kinder-Unterhalt 2017

Seit dem 1. Januar gilt die neue Düsseldorfer Tabelle, nach der Trennungskinder Anspruch auf höhere Unterhalts-Zahlungen haben. So beträgt der Mindestbedarf für Kinder bis 5 Jahren statt 335 jetzt 342 €.

Für Kinder zwischen 6 und 11 Jahren beträgt er 393 € (statt 384 €), für Kinder zwischen 12 und 17 Jahren sind es 460 € (statt 450 €).

Der Mindestbedarf für volljährige Kinder wird um 11 € auf 527 € erhöht.

► Alleinerziehende 2017

Alleinerziehende können auch für ältere Kinder (zwischen 12 und 17) einen Vorschuss beim Jugendamt beantragen, wenn der andere Elternteil den Unterhalt nicht bezahlt.

► Mutterschutz 2017

Noch in diesem Jahr soll eine Neuregelung des Mutterschutz-Rechts in Kraft treten. Diese sieht vor, dass zukünftig mehr Frauen davon profitieren.

Das heißt neben Schülerinnen, Studentinnen nun auch Praktikantinnen und Frauen mit Behinderung in Werkstätten für Menschen mit Behinderung.

Ebenso Frauen in betrieblicher Berufsbildung. Zudem sollen die Schutzfristen für Mütter eines behinderten Kindes von 8 auf 12 Wochen verlängert werden.

►Beitragsbemessungs-Grenze in der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung 2017

Die Beitragsbemessungs-Grenze steigt von 4.237,50 € Bruttogehalt auf 4.350 €. Das heißt für Sie, dass wenn Sie mit Ihrem Gehalt darüber liegen, künftig mehr Sozialabgaben zahlen müssen.

Der Beitragssatz für die Pflegeversicherung erhöht sich von 2,35 auf 2,55 %.

3. Januar 2017

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Guido Grandt. Über den Autor

Der Autor, Jahrgang 1963, war viele Jahre lang als Manager in verschiedenen großen Unternehmen tätig. Lernte das unternehmerische Handwerk sozusagen von der "Pike" auf, bevor er sich ganz dem wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Geschehens Deutschlands publizistisch widmete.

Regelmäßig Informationen über Marktanalysen erhalten — kostenlos!
Profitieren Sie von unserem kostenlosen Informations-Angebot und erhalten Sie regelmäßig die neusten Informationen von Guido Grandt. Über 344.000 Leser können nicht irren.

10 Dividendenaktien, deren Dividende IMMER steigt