Das nächste Kapitel im Euro-Desaster

Die Schweizer Nationalbank hat die Obergrenze des Franken zum Euro gestern aufgehoben – mit dramatischen Folgen für die Gemeinschaftswährung. (Foto: phongphan / Shutterstock.com)

Jetzt ist das passiert, was ich schon vor 3 Jahren prognostizierte:

Damals schrieb ich Ihnen, dass die Schweizer Nationalbank die Höchstgrenze des Schweizer Franken zum Euro nicht dauerhaft halten können und letztlich der Kurs wieder freigegeben werden wird.

Diese Obergrenze führte dazu, dass der Schweizer Franken bei Anlegern als unattraktiv dargestellt wurde, weil keine Währungsgewinne mehr zu erwarten wären. Soweit die Theorie der schlauen Köpfe in der Führungsetage der Schweizer Nationalbank.

Mir war jedoch von Anfang an klar, dass keine Notenbank gegen den Markt gewinnen kann und diese Obergrenze allenfalls eine Zeit lang gehalten werden kann. Es ist mittelfristig nicht möglich, dass sich eine Notenbank gegen die Marktstimmung stellt und die eigene Währung künstlich schwach halten will.

3 Jahre lang hat das Experiment der Schweizer Nationalbank gedauert – jetzt musst es beendet werden

Die vergangenen 3 Jahre waren meiner Einschätzung nach schon eine wirklich lange Zeit für ein solches Experiment. Doch nun musste die Schweizer Nationalbank die Notbremse ziehen. Es ging so nicht mehr weiter. Die Devisenmärkte waren zuletzt schon so stark in Bewegung, dass eben diese künstliche Obergrenze gar nicht mehr haltbar war.

Der Euro hatte eben im Verhältnis zu allen anderen wichtigen Währungen zuletzt klar an Wert verloren. Nur zum Schweizer Franken war der Wechselkurs festgeschrieben. Daher hat sich jetzt nur die immer noch vorhandene Überbewertung des Euros gegenüber dem Schweizer Franken aufgelöst – und wie.

Der Schweizer Franken hat sofort um über 14 Prozent zum Euro aufgewertet. Ich bin mir sicher, wir werden schon bald die Parität zwischen Schweizer Franken und Euro sehen.

Wenn Sie auf mich gehört haben und nicht auf die Behauptungen einer Notenbank oder der Medien, dann können Sie sich jetzt über einen dicken Währungsgewinn freuen. Für die Leser meines Börsendienstes „Crash-Investor“ ergibt sich bis heute so ein Gewinn mit dem Schweizer Franken von rund 60% – und das mit einer ungehebelten Währungsposition.

Deshalb gilt auch weiterhin für Sie: Investieren Sie weiterhin in Fremdwährungen. Das gilt insbesondere auch für die norwegische Krone, die derzeit auch als eher unattraktiv gilt – auch hier sind regelrechte Kursexplosionen zu erwarten, wenn der Euro sich weiter abschwächt. Die Schweiz hat jetzt klar gezeigt, wohin die Reise geht.

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Von: Günter Hannich. Über den Autor

Günter Hannich, Bestseller-Autor und gefragter Experte auf dem Gebiet Kapitalschutz, unter anderem bei n-tv. Er steht mit dem „Crash Investor“ ab sofort zur Verfügung, um sein persönliches Wissen zu teilen. Für Ihre ­Sicherheit.

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