Das sind die großen Minentrends 2018

Laut einer großen Studie zur Zukunft der Minnebranche stehen viele Veränderungen an. Das sind die großen Trends 2018. (Foto: everything possible / Shutterstock.com)

Beim Blick auf die tägliche Börsengeschehen verlieren wir oft den Blick für die langfristigen Trends aus den Augen. Doch genau mit solchen langfristigen Trends lässt sich viel Geld verdienen. Daher schaue ich an dieser Stelle regelmäßig auf die großen Trends am Rohstoffmarkt.

Gerade jetzt habe ich dazu eine ausführliche Studie von der Unternehmensberatung Deloitte erhalten, die den Titel trägt: „Tracking the trends 2018“ und welche 10 Faktoren in diesem Jahr den Minensektor wohl besonders beeinflussen werden.

Dieser Report bietet einen guten Überblick zur aktuellen Lage auf dem Rohstoffmarkt – so dass ich in den kommenden Tagen mehrfach darauf eingehen werde. Dabei werden Sie sehen, dass die Minenbranche derzeit an einem Wendepunkt steht.

Das bietet für einige Firmen große Chancen. Das bringt aber auch für viele Firmen große Herausforderungen. Ein wichtiger Aspekt ist dabei die Digitalisierung der Minenbranche. Hier sind in den nächsten Jahren große Investitionen notwendig. Unternehmen die sich diese Investitionen sparen wollen, können auf mittlere Sicht größere Probleme bekommen.

Massive Veränderungen bei den Minen in den kommenden 10 Jahren

„Die nächsten 10 Jahre werden eine Fortsetzung der raschen Entwicklung in der Minenindustrie vor dem Hintergrund von sinkenden Erz gehalten, der geringeren Verfügbarkeit von Vorkommen und dem fortschreitenden Fokus auf die Aktionärs bringen. Mit dieser Entwicklung Schritt halten zu können, müssen die Firmen ihr traditionelles Geschäftsmodell überdenken. Der Wandel kommt und Minenfirmen müssen ihren Weg finden, weiterhin relevant zu sein“, erklärt Philip Hopwood, der Global Leader Mining bei Deloitte Touche.

Dabei sind Autoren der Studie positiv gestimmt. So sehen Sie anders als bei früheren Rohstoffzyklen jetzt auch die Bereitschaft der Rohstofffirmen, aus den negativen Erfahrungen der vergangenen Jahre zu lernen. Das Ziel der Rohstofffirmen muss sein, sich zum Besseren zu verändern.

Die Digitalisierung des Geschäftsbetriebs hat hierbei eine sehr große Bedeutung. So nutzen laut der Studie zu wenige Firmen bislang auch die Masse der eigenen Daten richtig. Doch genau das ist auch ein wichtiger Faktor für die „Mine der Zukunft“. Schon heute schauen Investoren eben nicht nur auf die Qualität der Vorkommen. Es geht verstärkt auch darum, wie die Minenfirmen mit den sich verändernden Rahmenbedingungen umgehen und sich auf schnelle Veränderungen einstellen.

Das ist ganz wichtig bei deutlichen Preisverschiebungen und der Fähigkeit der Unternehmen durch rasche Kostensenkungen darauf passend zu reagieren. Allein an diesem Punkt erkennen Sie schon, dass die Minenbranche hier noch viel Entwicklungspotenzial hat. Welche weiteren wichtigen Zukunftsfaktoren bestehen, erfahren Sie in weiteren Ausgaben an dieser Stelle.

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Von: Heiko Böhmer. Über den Autor

Ob DAX-Titel, Rohstoff oder Emerging Marktes-Aktie: Heiko Böhmer bringt Ihnen in seinem täglichen Newsletter diese Themen näher. Neue Trends findet er dabei vor allem auf den vielen Reisen zu Finanzmessen im In- und Ausland, über die er in seinem Newsletter ausführlich berichtet.

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