DAX 30 Index: 16.500 Punkte möglich

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„Kursrücksetzer sind die unverzichtbare Basis für eine Rally“, sagt unser Börsenexperte R. Heißmann und nennt 16.500 Punkte als DAX-Ziel. (Foto: gopixa / Shutterstock.com)

Rund 1.500 Punkte hat der DAX 30 Index seit seinem Allzeithoch abgegeben. Das ist vergleichbar mit der Entwicklung vom Herbst 2014. Da hat der DAX 30 Index auch etwa 1.500 Punkte verloren.

Oder nehmen Sie das Jahr 2013: Seinerzeit verlor der DAX 30 Index vom Mai bis Juni 2013 rund 10% seines Wertes.

Jetzt mehren sich wieder die kritischen Kommentare. Aber die kritischen Kommentare, die Sie jetzt lesen und hören können, ähneln denen vom Frühjahr / Sommer 2013 und Herbst 2014.

Wer ausstieg hat fantastische Kursrallys verpasst

Wer damals den Crash-Propheten folgte und ausstieg, hat diese Rallys verpasst:

Im Juni 2013 lag das Kurstief des DAX 30 Index bei 7.656 Punkten. Bis zum Allzeithoch hat er danach rund 75% zugelegt.

Und vom Tief im Herbst 2014 bis zum Allzeithoch lag der Kursgewinn bei etwa +50%.

DAX 30 Index: 16.500 Punkte möglich

Wenn ich auf das gestrige Kursniveau des DAX 30 Index von circa 11.000 Punkten etwa 75% hinzurechne, komme ich auf 19.250 Punkte. Der prozentuale Gewinn entspräche der Rally vom Sommer 2013 zum Frühjahr 2015.

Und nehmen Sie die +50%, die der DAX 30 Index seit Oktober 2014 in der Spitze zugelegt hat, kommen Sie auf 16.500 Punkte. Klingt übertrieben? Genau diese Rally haben Sie gerade erlebt. Sehen Sie sich dazu den Chart des DAX 30 Index seit Oktober 2014 an:

DAX 30 Index: Nach dem Kursverlust im Herbst 2013 ging es +50% nach oben

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Chart wurde erstellt mit tradesignal

Im Herbst 2014 verlor der DAX 30 Index etwas mehr als 1.500 Punkte, so wie jetzt. Das waren seinerzeit etwas über 15% Kursverlust.

Seit seinem Hoch von rund 12.350 Punkten hat der DAX 30 Index wieder circa 1.500 Punkte abgegeben. Gemessen vom Hoch bei 12.350 Punkten das zwar „nur“ etwa 12%. Trotzdem ist die Höhe der aktuellen Kursverluste mit denen im Herbst 2014 vergleichbar.

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Im Herbst 2014 kamen die Crash-Propheten wieder aus ihren Löchern und bekamen Oberwasser. Und dann? Dann … startete die Rally, die (wie geschrieben) den DAX 30 Index um rund 50% nach oben katapultierte.

Korrekturen gehören zum Börsenleben dazu

Dass es zwischenzeitlich zu Kursrücksetzern kommt, gehört dazu. Das hat aber mit einem Crash nichts zu tun. Am besten ist es, wenn Sie das Gejammer der Crash-Propheten garnicht beachten.

Positive Kursentwicklung durch Crash-Propheten

Etwas Gutes haben die Crash-Propheten: Sie machen die Stimmung schlecht beziehungsweise lassen diese nicht überschäumen. Ein gutes Zeichen. Bedenken Sie dann noch, dass der breit gefasste US-Akteinindex S&P 500, der neben dem Dow Jones als Weltleitindex gilt, nur rund 2,5% unter seinem Allzeithoch notiert.

Das ist eine hervorragende Basis dafür, dass der DAX 30 Index bald wieder über 12.000 Punkte klettert und sich dann in Richtung 16.500 Punkte aufmacht. Folglich schließe ich meinen Kommentar wie oft:

Call-Optionen haben beste Gewinn-Chancen

Ich empfehle Ihnen den Kauf von Call-Optionen mit langer Laufzeit auf starke Aktien aus dem DAX 30 Index, Dow Jones, der Nasdaq oder auf starke Aktien der Nebenwerte. Damit haben Sie die besten Gewinn-Chancen.

Natürlich gehört an diese Stelle meine zusätzliche Empfehlung: Sichern Sie Ihre Investitionen durch Put-Optionen ab. Und dann warten Sie gelassen ab. Nach den Kursverlusten in 2013 und 2014 folgten fantastische Gewinnserien mit Call-Optionen. Die erwarte ich auch jetzt.

Zum guten Schluss: Heute vor 522 Jahren, also am 10.06.1493, kam der deutsche Kaufmann und Bankier Anton Fugger zur Welt. Ein Leitsatz, der ihm zugeschrieben wird, lautet:

„Stillschweigen stehet wohl an!“

Dem folge ich und schweige (an dieser Stelle) still für heute.

Ich wünsche Ihnen einen sonnigen Tag.

© Rainer Heißmann – Weiterverbreitung nur mit Link auf den Originaltext gestattet


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Rainer Heißmann
Von: Rainer Heißmann. Über den Autor

Rainer Heißmann ist Autor für Wirtschafts- und Börsenfachpublikationen. Mit Heißmanns Börsenkommentar bringt er wochentäglich die Börse auf den Punkt. Seine Stärke: Komplexe Sachverhalte so zu erklären, dass sie jedem verständlich und nachvollziehbar werden.