DAX 30 nächste Stationen: 11.288, 11.824 dann 12.360 Punkte

Die US-Indizes Dow Jones, S&P 500 und Nasdaq notieren im Bereich ihrer Allzeithochs. Der DAX hat letzte Woche immerhin sein Jahrshoch erreicht.

Alle genannten Indizes notieren über ihrer jeweiligen Linie der Gleitenden Durchschnittskurse der letzten 200Tage (Erläuterung folgt unter dem Chart).

Das sind klare Signale für weitere Kursgewinne. Entsprechend empfehle ich Ihnen weiterhin den Kauf von Call-Optionen.

Ich rate Ihnen aber auch unverändert zur Absicherung Ihres Depots durch den Kauf von Put-Optionen.

DAX 30 auf dem Weg zum Allzeithoch

Den Chart des DAX 30 auf Basis seiner Wochenschlusskurse, Börse Frankfurt, freitags, 20 Uhr, sehen Sie untenstehend. Er zeigt Ihnen den Weg des DAX 30 bis zum Allzeithoch.

Analyse und Prognose per Wochenschlusskurs ist treffsicher

Wenn Sie die folgende Erklärung zum Chart auf Basis seiner Wochenschlusskurse kennen, lesen Sie einfach beim Chart weiter. Wenn es für Sie neu ist:

Die Analyse eines Charts auf Basis seiner Wochenschlusskurse (hier der Chart des DAX 30) hat einen großen Vorteil:

Kursspitzen nach oben und unten, die im Laufe einer Woche entstehen, werden herausgefiltert. Auf diese Weise stellt diese Sichtweise Trends besser und ruhiger dar.

Für mittelfristige Trendbestimmungen ist das eine hervorragende Chart-Einstellung.

Gerade in schwankungsreichen Börsen-Phasen, in denen die Indizes im Wochenverlauf um mehrere hundert Punkte nach oben oder unten springen, ermöglicht die Betrachtung auf Basis der Wochenschlusskurse eine optimale mittelfristige Analyse.

DAX 30 nächste Stationen: 11.288, 11.824 dann 12.360 Punkte

DAX-Index_2016_08_15

Am 10.04.2015 hat der DAX 30 sein derzeit gültiges Allzeithoch markiert. Vergangene Woche hat er auf Jahreshoch geschlossen.

Die höhere Notierung, die Sie am 01.01.2016 (Freitag / Feiertag) sehen, ist der Schlusskurs von Ende Dezember 2015, der zählt nicht zu den Notierungen des Jahres 2016.

Im Verlauf der vergangenen Woche hat der DAX 30 auch schon oberhalb dieses Kurses notiert.

Der Trend des DAX 30 ist aufwärts gerichtet. Das zeigt Ihnen die klare Notierung über der GD-200. Auf dem Weg zum Allzeithoch muss er die mit Kursen angezeigten Zwischenhochs von 11.288 und 11.824 Punkten überwinden.

Gleitende Durchschnittskurse der letzten 200 Tage

Für die Linie der Gleitenden Durchschnittskurse der letzten 200 Tage (GD-200) addieren Sie die Kurse der jeweils letzten 200 Tage und dividieren diese durch 200.

Dadurch ergibt sich für jeden Tag ein Mittelkurs. Dieser wird in den Chart eingetragen und fortgeschrieben.

Durch Verbindung der einzelnen Durchschnittskurse erhalten Sie die Linie der Gleitenden Durchschnittskurse der letzten 200 Tage (GD-200).

Bewertung der GD-200

Liegt der aktuelle Kurs des DAX 30 über der GD-200, ist der Aufwärtstrend intakt. Liegt der aktuelle Kurs unter der GD-200, ist das ein Zeichen für Marktschwäche.

Das alleine ist nicht ausschlaggebend, aber ein guter zusätzlicher Hinweis auf Stärke oder Schwäche des Indizes.

Kursrally gestartet

Wie bereits geschrieben: Der DAX 30 notiert deutlich oberhalb seiner GD-200 und beweist damit seine Stärke. Die aktuelle Kursrally hat ihn schon rund 1.000 Punkte nach oben getragen.

Ich halte es gut für möglich, dass es wieder eine Rally gibt wie die von Ende des Jahres 2014 bis zum 10.04.2015. Vom Tief bis zum Hoch legte der DAX satte +40% zu.

Eine vergleichbare Rally kann ich mir gut vorstellen.

Der DAX 30 notiert dann mit einem neuen Allzeithoch: Start der Rally bei rund 9.000 Punkten plus 40% = 12.600 Punkte. Von dieser Rally profitieren Sie (nur), wenn Sie investiert sind.

Entsprechend empfehle ich Ihnen weiterhin den Kauf von Call-Optionen. Ich rate Ihnen aber auch unverändert zur Absicherung Ihres Depots durch den Kauf von Put-Optionen.

Denn, wie es im folgenden „guten Schluss“ richtig heißt: „Die Börse richtet sich nicht nach uns, wir müssen uns nach ihr richten.“ Das bedeutet:

Sie müssen sich für den Fall absichern, dass die Börse mal wieder etwas macht, was wir nicht wollen.

Zum guten Schluss: Heute vor 276 Jahren, also am 15.08.1740, kam der deutsche Dichter Matthias Claudius zur Welt. Er sagte kurz und treffend:

„Die Wahrheit richtet sich nicht nach uns, wir müssen uns nach ihr richten.“

Nach Austausch eines Wortes haben wir diese perfekte kleine Börsenweisheit:

„Die Börse richtet sich nicht nach uns, wir müssen uns nach ihr richten.“

Was die Börsen uns sagen, versuche ich hier zu interpretieren. In der Hoffnung, dass es gelingt, sende ich nette Grüße

© Rainer Heißmann – Weiterverbreitung nur mit Link auf den Originaltext gestattet

15. August 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Rainer Heißmann. Über den Autor

Rainer Heißmann ist Autor für Wirtschafts- und Börsenfachpublikationen und Chefredakteur vom "Optionen-Profi". Außerdem ist er Autor des Buchs "Reich mit Optionen". Seine größte Stärke: Komplexe Sachverhalte so zu erklären, dass sie auch dem Nicht-Fachmann verständlich und nachvollziehbar werden.

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