DAX 30: Nur 1,8% unter 10.000 Punkte

„Schlappe“ 177 Punkte fehlen dem DAX 30 an 10.000 Punkten (Stand Schlusskurs Börse Xetra von gestern). Außerdem liegt der gestrige Schlusskurs von 9.823 Punkten schon wieder 5,5% über dem Zwischentief des Jahres 2016. Das sieht doch schon ganz gut aus.

Das Tief im noch jungen Jahr 2016 lag bei 9.314 Punkten. Diese Notierung führte bei vielen Börsianern und Analysten zu großen Aufregungen. Mich hat der Kursrücksetzer aber zu keinem Zeitpunkt wirklich beunruhigt. Entsprechend habe ich Ihnen an diese Stelle auch immer dazu geraten, Ruhe zu bewahren.

DAX 30: 10.000 Punkte sind ganz nah

Der übergeordnete Aufwärtstrend des DAX 30 ist unverändert intakt. Das nächste Ziel des DAX 30 sind 10.000 Punkte. Es sind nur 177 Punkte bis dahin. Die 10.000 Punkte können täglich erreicht werden. Und wenn sich der DAX 30 danach über 10.000 Punkten stabilisiert, ist auch ein neues Allzeithoch in nicht allzu weiter Zukunft keine Utopie.

Das ist meine Markteinschätzung, die mich auch bei Korrekturen gelassen sein lässt. Denn ich weiß, dass Kursrücksetzer zur Börse dazu gehören, so wie Sonne und Regen zum Wetter.

Unsicherer DAX 30: Sicheres Investieren

So, wie sich Sonne und Regen nicht sicher vorhersagen lassen, so gilt das natürlich auch für die Börsenkurse. Ich weiß sehr wohl, dass meine Markteinschätzungen und Prognosen zwar eine hohe Trefferquote haben, aber dass ich auch immer mal wieder daneben liege. Das plane ich ein und empfehle Ihnen die Absicherung Ihres Depots.

3 : 1-Strategie Calls zu Puts

Derzeit empfehle ich Ihnen für je 3.000 Euro, die Sie in Call-Optionen auf starke Aktienwerte investieren, für 1.000 Euro Put-Optionen auf einen der wichtigen Aktienindizes (z.B. DAX 30, S&P 500, Nasdaq oder Dow Jones) zu kaufen.

Mit einem nach dieser Strategie aufgestellten Depot sind die Kursbewegungen der letzten Wochen nicht schön, machen mich aber auch nicht nervös.

Taucht der DAX 30 in den kommenden Tagen oder Wochen nochmals in Richtung 9.000 Punkte ab, meine Empfehlung: Bewahren Sie Ruhe und denken Sie an die Put-Optionen in Ihrem Depot (soweit Sie meiner Strategie folgen); das Depot ist gut abgesichert aufgestellt.

Und geht es noch weiter abwärts – auch ein Crash lässt sich nie ausschließen -, dann ist das „nur“ eine andere Basis für Gewinne: Die Put-Optionen im Depot spielen dann Ihre Stärke aus.

Zum guten Schluss: Heute vor 184 Jahren, also am 27.01.1832, kam der britischer Schriftsteller und Mathematiker Lewis Carroll zur Welt. Er schrieb:

„Fang am Anfang an und fahr fort, bis du zum Ende kommst, dann mach Schluss.“

Na, wenn das kein „guter Schluss“ für meinen „zum guten Schluss“ ist, was dann? Also denn, ich mach Schluss und sende Ihnen beste Grüße

© Rainer Heißmann – Weiterverbreitung nur mit Link auf den Originaltext gestattet

27. Januar 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Rainer Heißmann. Über den Autor

Rainer Heißmann ist Autor für Wirtschafts- und Börsenfachpublikationen und Chefredakteur vom "Optionen-Profi". Außerdem ist er Autor des Buchs "Reich mit Optionen". Seine größte Stärke: Komplexe Sachverhalte so zu erklären, dass sie auch dem Nicht-Fachmann verständlich und nachvollziehbar werden.

Regelmäßig Informationen über Marktanalysen erhalten — kostenlos!
Profitieren Sie von unserem kostenlosen Informations-Angebot und erhalten Sie regelmäßig die neusten Informationen von Rainer Heißmann. Über 344.000 Leser können nicht irren.

10 Dividendenaktien, deren Dividende IMMER steigt