DAX auf dem Weg zu 12.000 Punkten

„DAX: Jetzt geht’s los“, habe ich am 08.12.2014 meinen Kommentar überschrieben. Und weiter: „Gleich vorweg, ich kann mir vorstellen, dass er bis auf 12.000 Punkte durchstartet.“ Der heutige Rück- und Ausblick unterstreicht meine Prognose.

Meine Empfehlung lautete: Mit Call-Optionen haben Sie die besten Gewinn-Chancen. Das schreibe ich zwar immer wieder, aber warum sollte ich es ändern, wenn es doch unverändert richtig ist?

Und so heißt meine Empfehlung auch heute, denn ich sehe Ihre besten Gewinn-Chancen unverändert beim Kauf von Call-Optionen.

DAX 30 Index: Zeichen stehen auf Rally

Krisen kommen und gehen. Ich könnte seitenweise über Krisen und leider auch Kriege schreiben. Allein seit Ende des Crashs im Jahr 2009 sind diese kaum vollständig aufzuzählen. Stichworte:

Nicht ausgestandene Bankenkrise, Euro-Krise, Griechenland vor der Wahl und Griechenland nach der Wahl, Problematik mit den sogenannten PIIGS-Staaten (schwache Euro-Staaten: Portugal, Italien, Irland, Griechenland, Spanien), Krim, Ukraine, Russland, Boko Haram und ISIS, schwacher Euro, Freigabe des Wechselkurses des Schweizer Franken, Absturz des Ölpreises und so weiter und so fort …

Liquidität und niedriger Zins sorgen für Kursgewinne der Aktien

Fakt ist: Die Liquidität und der niedrige Zins, der zur Anlage an den Börsen keine Alternative bietet, sorgen für steigende Märkte.

Der Kursausbruch, der den DAX 30 Index jetzt auf 11.000 Punkte katapultierte, deutete sich im Dezember 2014 an, als der DAX 30 Index erstmal über 10.000 Punkte kletterte. Das habe ich seinerzeit mit der einfachen Chartdarstellung des DAX 30 Index auf Basis seiner Wochenschlusskurse prognostiziert.

Die Chartdarstellung per Wochenschlusskurs ist einfach, klar, verständlich und treffsicher. Diese Chart-Einstellung blendet das Auf und Ab innerhalb des Wochenverlaufs aus. Genau dadurch lassen sich Trends gut bestimmen. So habe ich den DAX 30 Index am 08.12.2014 analysiert:

08.12.2014: DAX 30 Index – Startschuss gefallen

 DAX-Index_2015_02_16.rueckblick

08.12.2014: Auf Basis seiner Wochenschlusskurse hat der DAX 30 Index Mitte 2013 das bis dahin jahrelang gültige Allzeithoch aus dem Jahr 2007 überwunden. Im dritten Quartal 2013 hat er es nochmals getestet (blau markiert), prallte aber nach oben ab. Die 9.000 Punkte waren danach schnell erreicht.

Positiv ist, dass der DAX 30 Index anschließend nicht mehr nachhaltig unter diesen Tausender zurückfiel. Der einmalige kurze Ausflug unter diese Marke wurde von den Anlegern sofort zum Kauf genutzt und der DAX 30 Index eroberte die Marke zurück.

Wie sich jetzt zeigt, war das wohl das Signal, die rund 1 Jahr lang andauernde Konsolidierung (grün markiert) zu beenden.

Mit seinem Wochenschlusskurs von 10.083 Punkten hat der DAX 30 Index nicht nur ein neues Allzeithoch verbucht, sondern gleichzeitig den Ausbruch aus der Seitwärtszone geschafft. … 11.000 Punkte im DAX 30 Index sind ein Ziel, das Anfang 2015 erreicht werden kann.

16.02.2015: Nach der obigen Prognose ist der DAX 30 Index zwar nochmals unter 10.000 Punkte gefallen. Aber der nachhaltige Ausbruch kam dann doch, wenn auch etwas zeitversetzt. Und die 11.000 Punkte wurden – um beim Wort zu bleiben – punktgenau erreicht. Das sehen Sie im aktuellen Chart des DAX 30 Index:

16.02.2015: DAX auf dem Weg zu 12.000 Punkten

DAX-Index_2015_02_16

Sie können immer wieder beobachten, dass eine Rally umso dynamischer verläuft, je länger die vorher andauernde Seitwärtsbewegung war. Das ist so, als wenn sich „Druck im Kessel“ aufbaut und dann der „Deckel abfliegt“. Der Druck entweicht mit großer Kraft.

Am 08.12.2014 habe ich prognostiziert: „Wenn Sie berücksichtigen, dass der DAX 30 Index in guten Jahren 20% zugelegt hat, sind 12.000 Punkte bis Ende 2015 ein durchaus erreichbares Ziel.“

Gemessen von den aktuell rund 11.000 Punkten sind es bis dahin weniger als 10%. Ich gehe davon aus, dass die 12.000 Punkte im DAX 30 Index „locker“ erreicht werden.

Mit Call-Optionen haben Sie die besten Gewinn-Chancen

Wie eingangs bereits geschrieben: Mit Call-Optionen haben Sie deshalb die besten Gewinn-Chancen. Das schreibe ich zwar immer wieder, aber warum sollte ich es ändern, wenn es doch unverändert richtig ist?

Zum guten Schluss kein Zitat, denn sonst kommt mein Kommentar vielleicht nicht durch den Spam-Filter Ihres E-Mail-Programms, obwohl es Goethe wäre, den ich zitieren würde, wenn ich könnte. So bleibt nur, dass Sie das Zitat erraten und ich bin sicher, es gelingt.

Heute vor 535 Jahren, also am 16.02.1480 (Tag der Geburt nicht eindeutig bestimmt), erblickte ein Reichsritter und Namensgeber einer Figur eines Dramas von Goethe, der bis heute weltweit hundertfach täglich zitiert wird, das Licht der Welt.

Und doch, das ist des Schreibers Schwierigkeit, ich kann das Zitat nicht nennen, ja nichtmals unter Berufung auf Goethe, der dieser Figur das Zitat zuschrieb. Nun was soll’s, Sie kennen das Zitat, also muss ich es auch nicht niederschreiben, sondern sende Ihnen einfach nur beste Grüße.

Achso, ja, die Figur, das ist der Reichsritter Götz von Berlichingen. Und nun sage keiner, er wisse nicht, um welches Zitat es sich handelt.

© Rainer Heißmann – Weiterverbreitung nur mit Link auf den Originaltext gestattet

16. Februar 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Rainer Heißmann. Über den Autor

Rainer Heißmann ist Autor für Wirtschafts- und Börsenfachpublikationen und Chefredakteur vom "Optionen-Profi". Außerdem ist er Autor des Buchs "Reich mit Optionen". Seine größte Stärke: Komplexe Sachverhalte so zu erklären, dass sie auch dem Nicht-Fachmann verständlich und nachvollziehbar werden.

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