Dax beendet turbulente Woche versöhnlich

Zum Ausklang einer turbulenten Woche standen die Zeichen auf Erholung – wenn auch nicht durchgehend. Am Donnerstag hatte sich der Dax bereits berappelt, am Freitag ging es gleich zu Beginn jedoch deutlich ins Minus.

Dax dämmt Verluste ein

Im Tagesverlauf konnte der Leitindex seine Verluste aber noch eingrenzen auf letztlich verschmerzbare 0,2 Prozent, die unterm Strich stehenblieben. Der Dax ging mit 10.298 Zählern ins Wochenende.

Damit verbuchte das Barometer nach einer Handelswoche, die von Höhen und Tiefen geprägt war, am Ende sogar ein Plus von 1,7 Prozent.

Auch der Ölpreis konnte sich etwas fangen: Das Barrel der Sorte Brent kostete am Freitag wieder über 50 Dollar, nachdem zu Wochenbeginn ein Sechsjahrestief markiert worden war.

Insgesamt bleibt die Lage jedoch sowohl an den Aktien- als auch an den Rohstoffmärkten angespannt. Beobachter rechnen auch in den kommenden Tagen und Wochen mit erhöhter Volatilität. Die Unsicherheit über die Zeitplanung der Federal Reserve in Sachen Zinswende unterstreicht diese Annahmen. Es steht ein turbulenter Start in den Herbst bevor.

Tops und Flops

Bei den Einzelwerten platzierte sich K+S an der Spitze mit einem Aufschlag von 0,9 Prozent, gefolgt von der Münchener Rück, deren Papiere sich um 0,5 Prozent verteuerten. Auch Eon schaffte ein Plus von 0,3 Prozent, während Konkurrent RWE um 0,1 Prozent ins Minus rutschte.

Ebenfalls zu den Verlierern zählten erneut die Automobilwerte. BMW verbuchte eine Nullrunde, Daimler gab 0,4 Prozent ab. Die Volkswagen-Vorzugsaktie verbilligte sich um 0,5 Prozent und Zulieferer Continental rutschte mit 0,6 Prozent auf die hinteren Plätze.

Auf den Verkaufszetteln landeten darüber hinaus die Bankwerte, die mit Abschlägen von 0,9 (Deutsche Bank) und einem Prozent (Commerzbank) zu den schwächsten zählten. Die rote Laterne ging allerdings an die Lufthansa, deren Aktien um 1,2 Prozent nachgaben.

31. August 2015

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Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.

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