DAX: Gute Chancen auf Ende des Spuks

„Der DAX hat gute Chancen, sich zu stabilisieren“, zeigt unser Optionen-Profi Rainer Heißmann (Foto: Deutsche Börse AG)

Der DAX ist um über 1.000 Punkte und damit auf Jahrestief gefallen. Das sehen Sie im untenstehenden Chart.

Auf den ersten Blick könnte man sagen, das ist ein Signal zur Fortsetzung der Kursverluste oder sogar die Einleitung zu einem Crash. Ich schließe das auch nicht aus. Aber …

… ich denke, der DAX hat gerade jetzt eine gute Chance zur Stabilisierung. Denn bei genauer Betrachtung sehen Sie gute Zeichen, die auf ein Ende der Kursverluste deuten.

DAX: Gute Chancen auf Ende des Spuks

Chart wurde erstellt mit tradesignal

Der DAX ist unter sein vorheriges Allzeithoch bei 12.390 Punkten gefallen (waagerechte Linie im Chart). Hinzu kommt, dass er den tiefsten Stand des noch jungen Jahres erreicht hatte.

Der DAX hat einen großen Teil seiner vorherigen Gewinne von Ende des Vorjahres wieder abgegeben, wie Sie im Chart sehen.

Meine Einschätzung aus charttechnischer Sicht

Der DAX notiert über 12.500 Punkten und damit wieder deutlich oberhalb des erwähnten vorherigen Allzeithochs (oberhalb der waagerechten roten Linie).

Wenn sich der DAX oberhalb dieser Unterstützung stabilisiert, ist das ein gutes Signal. Er hätte dann die charttechnische Unterstützung dieses Kursbereichs erfolgreich getestet. „Erfolgreich“ heißt: Er ist auf diesen Kursbereich zurückgefallen, ja sogar ein gutes Stück darunter. Danach hat er diese Marke aber sofort zurückerobert und sich oberhalb davon stabilisiert. Ein Zeichen für Stärke.

Gut möglich, dass der Spuk damit ein Ende hat.

Fällt der DAX nachhaltig unter 12.390 Punkte, sind weitere Kursverluste möglich

Die Unterstützung bei 12.390 Punkten ist wichtig für den DAX. Fällt er nachhaltig unter diese Unterstützung, sind weitere Kursverluste bis hin zum Crash möglich. Derzeit bewerte ich das Geschehen von Anfang dieser Woche noch lange nicht als Crash.

Da die Chancen für eine Bodenbildung derzeit gut sind, empfehle ich Ihnen weiterhin den Kauf von Calls auf starke Aktien, aber natürlich nur abgesichert durch Put-Optionen auf Indizes.

Puts zur Absicherung sind wichtig

Derzeit empfehle ich Ihnen nach wie vor ein Verhältnis von 4 : 1 Calls zu Puts (gerechnet an der Höhe der investierten Gelder, nicht der gekauften Kontrakte). Wenn sich die Weichen in Richtung Abwärtstrend stellen sollten, ist eine Veränderung dieses Call-/Put-Verhältnis nicht nur denkbar, sondern wahrscheinlich. Auch ein Verhältnis von 4 : 1 Puts zu Calls (also mehr Puts als Calls) ist denkbar.

Zum guten Schluss: Am 08.02.1880, also heute genau vor 138 Jahren, kam der deutsche Maler Franz Marc zur Welt. Von ihm stammen die Worte:

„Neue Ideen sind nur durch ihre Ungewohntheit schwer verdaulich.“

Das passt gut zu Optionen. Viele Anleger haben mir gesagt, dass sie sich nicht an den Optionen-Handel trauen, weil er ihnen ungewohnt sei. Einmal kennengelernt, war es dann doch ganz einfach verdaulich.

 

© Rainer Heißmann – Weiterverbreitung nur mit Link auf den Originaltext gestattet


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Von: Rainer Heißmann. Über den Autor

Rainer Heißmann ist Autor für Wirtschafts- und Börsenfachpublikationen und Chefredakteur vom "Optionen-Profi". Außerdem ist er Autor des Buchs "Reich mit Optionen". Seine größte Stärke: Komplexe Sachverhalte so zu erklären, dass sie auch dem Nicht-Fachmann verständlich und nachvollziehbar werden.

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