DAX: mit Endspurt in den Oktober

Haben Sie es gemerkt? Wir haben schon den letzten Handelstag im September. Seit der 2. Handelswoche stand der DAX fast still – und nun das: (Foto: Pavel Ignatov / shutterstock.com)

Haben Sie es gemerkt? Wir haben bereits den letzten Handelstag im September.

Seit der 2. Handelswoche stand der DAX beinahe still. Doch jetzt geben die Anleger noch einmal zum Monatsabschluss Gas.

Somit schafft der DAX im normalerweise schlechtesten Monat des Jahres ein sensationelles Plus von über 5%!

DAX im Vergleich mit den USA und China

Da jammern wir doch gerne, wie langweilig die Börsen sind, wenn am Ende des Monats ein Gewinn jenseits der 5% zu verzeichnen ist!

Aber nicht jeder Index hatte diesen September so viel Spaß wie der DAX. Vergleichen wir dazu einmal den S&P 500 und den chinesischen Hang Seng:

Beide liegen deutlich unter der Perfomance des DAX im September.

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Der DAX in Blau eingezeichnet konnte sich bereits zu Beginn absetzen und steigert seine Gewinne auf den letzten Metern noch einmal.

Der S&P 500 hatte dagegen tatsächlich einen extrem ruhigen und schwankungsarmen Monat. 1,5% Plus am Ende können sich für einen September aber trotzdem durchaus sehen lassen.

China fährt nicht nur seine Industrie-Produktion herunter, sondern auch den Index.

Der Hang Seng schließt mit einem leichten Minus den September ab. Im Vergleich war der DAX knapp 7% stärker.

Nächstes Ziel: 13.000 Punkte

Der DAX rangiert aktuell rund 500 Punkte nördlich der 200-Tage-Linie. Selbst die unklare Lage bei der Regierungsbildung lässt den deutschen Aktienindex weiter steigen.

Somit gibt es eigentlich nur ein Ziel: zuerst das Allzeithoch und dann endlich auch die 13.000 Punkte knacken.

Dass dies geschehen wird, finden auch die meisten Oszillatoren und Trendfolger.

Der DAX ist aktuell weder überkauft noch überhitzt – wie auch, nach so einem „gemütlichen“ Anstieg im September!?

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Jetzt fehlt nur noch ein kleiner Schub in Form von gut 200 Punkten und wir haben die 13.000 Punkte.

Es wirkt momentan alles sehr stabil und krisensicher. Vielleicht würden sogar nicht einmal Neuwahlen den DAX in Bedrängnis bringen.

Wir brauchen also ein externes Event, dass den DAX vor der 13.000-Punkte-Marke abfangen kann.

Eventuell könnte das der Nordkorea-Konflikt sein, die EZB mit einer Zins-Entscheidung, ein neuer BrExit-Deal oder absurde Beschlüsse einer Jamaika-Koalition.

Doch das alles scheint momentan nicht greifbar.

Falls also kein Grund gefunden wird, warum der DAX im Oktober nicht weiter steigen sollte, können wir bereits in den nächsten Wochen mit den 13.000 Punkten rechnen.

An welcher Börse Optionen handeln?

Als Optionen-Händler brauchen Sie nicht nur die passenden Kontrakte für einen erfolgreichen Trade. Es ist ebenfalls wichtig, eine Börse zu finden, die ausreichend liquide ist.

Ob Eurex, NYSE, CBOE oder andere – wenn Sie Ihre Kontrakte dort kaufen, wo wenig Betrieb ist, machen Sie auf jeden Fall unnötige Verluste.

Denn was passiert, wenn Sie einen Kontrakt verkaufen wollen und niemand ist da, um zu kaufen? – Sie müssen warten, bis sich ein Käufer gefunden hat.

Dieser wird dann auch nicht immer Ihren bevorzugten Preis zahlen wollen. All diese Probleme entstehen durch mangelnde Liquidität an der Börse.

Jetzt werden manche Leser vielleicht einwenden, „die NYSE ist doch so riesig, da wird sich immer eine Gegenseite finden!“.

Jein! – Denn bedenken Sie, dass die Masse nicht mit Optionen handelt. Deshalb ist es so wichtig auf die Tipps von Michael Sturm zu hören.

Der gibt Ihnen bei seinen Handels-Empfehlungen auch immer die Zusatzinformation, an welcher Börse Sie Kontrakte kaufen bzw. verkaufen sollen.

Somit können Sie für sich ein größeres Stück aus dem Börsen-Kuchen herausschneiden.


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Von: Michael Berkholz. Über den Autor

Michael Berkholz entdeckte vor einigen Jahren seine Leidenschaft fürs Trading und gibt sein Wissen heute mit großer Leidenschaft an seine Leser weiter.