DAX: Noch sieht es gut aus

Der DAX 30 Index ist nicht unter 10.000 Punkte gefallen. Diese Aussage ist korrekt, wenn Sie sich den Chart auf Basis seiner Wochenschlusskurse ansehen (so wie untenstehend).

Der DAX 30 Index hat in der vergangenen Woche sogar ein Plus erzielt. Denn am 21.08.2015 hat er die Woche mit 10.090 Punkten (Börsen Frankfurt, 20 Uhr) beendet. Und am Freitag voriger Woche lag der Wochenschlusskurs bei 10.295 Punkten.

DAX 30 Index ohne Mini-Crash

Der Mini-Crash vom vergangenen Montag vergangener Woche, das kurze Abtauchen des DAX auf 9.338 Punkten, ist in dieser Charteinstellung nicht zu sehen. Und da der DAX 30 Index seit Jahresanfang auch noch leicht im Plus liegt, sieht es aktuell ganz gut aus.

Analyse und Prognose per Wochenschlusskurs ist treffsicher

Wenn Sie die folgende Erklärung zum Chart auf Basis seiner Wochenschlusskurse kennen, lesen Sie einfach beim Chart weiter. Wenn es für Sie neu ist:

Einfach, ganz klar, verständlich und treffsicher – so beschreibe ich meine Charttechnik. Das „treffsicher“ ist dabei entscheidend. Dabei nutze ich für meine Charts die Wochenschlusskurse (freitags, 20 Uhr, Börse Frankfurt beziehungsweise 22 Uhr US-Börsen) der Indizes oder Aktien.

Diese Chart-Einstellung blendet das Auf und Ab innerhalb des Wochenverlaufs aus. Genau dadurch sind nachhaltige Kursbewegungen zu erkennen, die Trends gut bestimmen lassen.

In dieser Chart-Einstellung analysiere ich den DAX 30 Index, Dow Jones, S&P 500 und andere Indizes beziehungsweise Aktienkurse. Heute zeige ich Ihnen den aktuellen Chart des DAX 30 Index.

DAX dreht punktgenau an charttechnischer Unterstützung

DAX-Index_2015_08_31

Mehr als ein Jahr lief der DAX 30 Index volatil seitwärts (grün markiert). Das Zwischenhoch verbuchte er dabei am 10.12.2014 mit 10.065 Punkten (lila Markierung links). Im Frühjahr 2015 folgte der dynamische Kursausbruch nach oben.

Den dabei erzielten Gewinn gab der DAX 30 Index in den letzten 3 Wochen weitestgehend wieder ab. Die Kursverluste stoppten aber fast punktgenau am Zwischenhoch von Dezember 2014 (lila Markierung rechts). Damit sind die mittel- und langfristigen Aufwärtstrends weiterhin intakt.

Diese Charteinstellung hilft, die jüngsten Kursturbulenzen, die es im Wochenverlauf natürlich gab, gelassen zu sehen. Wenn Sie dann noch Put-Optionen im Depot haben, sind Sie auf der sicheren Seite. Dazu empfehle ich die 3:1-Put-zu-Call-Strategie.

So einfach ist die 3:1-Put-zu-Call-Strategie

Kaufen Sie Call-Optionen mit langer Laufzeit. Und für je 3.000 Euro, die Sie in Call-Optionen auf starke Aktien investieren, kaufen Sie für 1.000 Euro Put-Optionen auf einen der wichtigen Aktienindizes (z.B. DAX 30 Index, DAX 30 Index, Dow Jones oder Nasdaq). Mit einem nach dieser Strategie aufgestellten Depot investieren Sie sicher und sind gewinnoptimiert aufgestellt.

Vorige Woche, vor dem Mini-Crash am Montagnachmittag, habe ich Ihnen geschrieben: „Jetzt tun die Puts im Depot gute Dienste. Zum einen schaffen sie Sicherheit. Zum anderen nähern sich erste Puts auch schon dem Ziel von +100% Gewinn. Es zeigt sich erneut: Die 3:1-Put-zu-Call-Strategie funktioniert.“

3:1-Strategie funktioniert: Puts realisieren 100%-Ziel-Gewinn

Danach rauschten die Aktienkurse und Aktienindizes stark abwärts. Der DAX 30 Index „schaffte“ es bis auf 9,2% minus. IN der Zeit konnten die Leser des Optionen-Profi gleich 3 der gekauften Put-Optionen (auf den DAX 30 Index und die Nasdaq) mit +100% Gewinn verkaufen. Der Spuk war schnell vorbei, die realisierten Gewinne mit Put-Optionen bleiben aber.

Ich empfehle Ihnen Gelassenheit

Bewerten Sie den DAX 30 Index auf Basis seiner Wochenschlusskurse und kaufen Sie Put-Optionen zur Absicherung Ihres Depots.

So aufgestellt konnten Sie die vergangene Woche vergleichsweise gelassen sehen und Sie müssen sich auch künftig nicht um jede Zuckung der Aktienindizes sorgen.

Zum guten Schluss: Heute vor 141 Jahren, also am 31.08.1874, kam der amerikanische Psychologe Edward Thorndike zur Welt. Seine Forschungen befassten sich viel mit der Lerntheorie nach „Versuch und Irrtum“.

„Versuch und Irrtum“ an den Terminbörsen hat mich manche Mark (ja, es war zu guten DM-Zeiten) gekostet. Denn deutschsprachige Literatur oder Anleitungen für den Handel an Terminbörsen gab es zu meiner „Lehr- und Lernzeit“ so gut wie nicht.

Ihnen das Lehrgeld durch „Versuch und Irrtum“ zu ersparen, ist eines meiner Ziele in meinem täglichen Kommentar. In der Hoffnung, dass es mir gelingt, sende ich Ihnen beste Grüße

© Rainer Heißmann – Weiterverbreitung nur mit Link auf den Originaltext gestattet

31. August 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Rainer Heißmann. Über den Autor

Rainer Heißmann ist Autor für Wirtschafts- und Börsenfachpublikationen und Chefredakteur vom "Optionen-Profi". Außerdem ist er Autor des Buchs "Reich mit Optionen". Seine größte Stärke: Komplexe Sachverhalte so zu erklären, dass sie auch dem Nicht-Fachmann verständlich und nachvollziehbar werden.

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