DAX und Euro: Mit Kraft nach oben

Es ist Action im DAX. Heute waren wir bereits wieder über 13.125 Punkten, auch wenn es danach wieder herunterging. Immerhin notieren wir noch über der 13.000.

Beim Euro ist das Bild noch freundlicher: Das starke Wachstum – zumindest in der deutschen Wirtschaft – soll der Grund für den steigenden Euro sein.

DAX – weiterhin die 20-Stunden-Linie im Auge behalten

Wie gestern bereits erklärt, beachten wir die 20-Stunden-Linie um kurzfristige Richtungs-Entscheidungen im DAX zu bemerken.

Momentan ist noch der Deckel drauf, aber die Distanz wird geringer.

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Heute früh gab es schon einen kleinen Fehlausbruch darüber – sogar auf Stundenbasis, doch dann ging es schnell wieder zurück.

Noch ist der DAX nicht bereit für mittelfristig steigende Kurse. Das Aufbäumen am Vormittag war immerhin ein 1. Test, wenn Sie so wollen.

Bis zum Freitag sollten wir mehr wissen.

Euro kurz vor dem Ausbruch

Die Durchschnitts-Linien haben es uns angetan. Denn auch auch der EUR/USD kämpft gerade mit solch einem Widerstand, hier allerdings auf Tages-Basis.

Deutlich unter 1,16 ging das Währungs-Paar in den vergangenen Wochen nicht. Jetzt gibt es einen Angriff Richtung 1,18 – ein starkes Signal?

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Eventuell – denn der Euro muss noch die 50-Tagel-Linie bezwingen.

Davor ist alles zwar ganz nett, aber nicht wirklich greifbar. Sie sehen es im Chart – bereits im Oktober war diese Linie mehrmals der Anfang vom Ende.

Als Trader sollten Sie deshalb diese Marke im Auge behalten. Die letzten Wochen spielt sie immerhin eine wichtige Rolle.

Das muss nicht permanent so sein, doch wenn der Chart diese Information hergibt, nutzen wir sie einfach.

Der Durchbruch Ende September war der Startschuss der aktuellen Schwächephase.

Wenn die SMA-50 also wieder nach oben durchbrochen wird, können Sie dies als Anleger durchaus optimistisch betrachten.

Den Finger am Abzug

Das kann jetzt alles ganz schnell gehen. Wir stehen vor teilweise wichtigen Marken. Der DAX kann die 20-Stunden-Linie knacken, der Euro die 50-Tage-Linie.

Merken Sie, welches Wort sich hier wiederholt? – „Kann“. Denn noch ist es nicht geschehen, und deshalb gibt es auch gar keinen Grund, hier etwas zu handeln.

Wie bei der Fahrschule, lernen Sie als Trader auch „vorausschauendes Fahren“. Wer geschickt die nächsten Trading-Ideen antizipiert, kann mit dem richtigen Timing zuschlagen.

Andersherum gilt das natürlich auch, falls Sie in beiden Märkten short positioniert sind.

Denn die Bären könnten bald schon am Ende sein. Kurz vor diesen Marken könnte es noch einmal heruntergehen, aber lukrative Bärenmärkte sehen anders aus.

Als Optionen-Händler befinden wir uns sowohl beim DAX als auch beim Euro nahezu in einer breiten Seitwärts-Phase.

Wenn Sie Ihre Trades geschickt aufstellen, können Sie mit den passenden Kontrakten so auf jeden Fall Profit erwirtschaften.

Da kommt Ihnen eine Seitwärts-Phase genau recht. Und sollten die Kurse darüber hinaus noch in die passende Richtung laufen, erhöht sich ihr Gewinn noch mehr.

14. November 2017

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Michael Berkholz. Über den Autor

Michael Berkholz entdeckte vor einigen Jahren seine Leidenschaft fürs Trading und gibt sein Wissen heute mit großer Leidenschaft an seine Leser weiter.

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