Deflation droht: Inflation fällt kräftig auf nur noch 1,5%

Laut einer Information des europäischen Statistikamts Eurostat zufolge ist die Inflationsrate im Euro-Raum aktuell wieder weitaus kräftiger gefallen als von Analysten erwartet:

Sie beträgt jetzt nach 2% im Vormonat nur noch 1,5%.

Auch die um schwankungsanfällige Faktoren wie Lebensmittel- und Energiepreise bereinigte Kerninflationsrate sank von 0,9 auf nur noch 0,7%.

Inflations-Panik der letzten monate war Luftnummer

Daran sehen Sie, dass die Inflations-Panik der letzten Monate wieder einmal nur eine reine Luftnummer war.

Die „Inflation“, die damals gemessen wurde, kam zum Großteil durch steigende Ölpreise und den sogenannten „Basis-Effekt“ rein rechnerisch zustande.

„Basis-Effekt“ heißt, dass die Inflationsrate immer zum Vorjahresmonat berechnet wird.

Da vor 1 Jahr aber Erdöl deutlich günstiger war als heute, ergibt sich damit rein rechnerisch eine steigende „Inflationsrate“, die jedoch immer geringer wird, je mehr Zeit vergeht, was diesen Basis-Effekt kompensiert.

Inflations-Propaganda völlig übertrieben

Ich bleibe dabei:

Das ganze Inflations-Geschrei seit der Finanzkrise 2008 dient nur dazu, Sie zum Auflösen Ihrer Rücklagen zugunsten des Konsums oder der Aktien- und Immobilienblase zu verleiten.

Nur durch die ständige Behauptung, wir bekämen eine „Megainflation“, konnte seit damals eine Deflation durch Kaufzurückhaltung und „Angstsparen“ vermieden werden.

Und der Konsum wird so bis heute künstlich angeheizt.

Doch die Geschichte zeigt deutlich, dass schuldengetriebene Finanz-Systeme immer deflationär kollabieren.

Wenn die Schulden in einer Krise fällig werden, geht das Kapital zum Großteil in den Schuldendienst und fehlt beim Konsum, was automatisch eine Deflation auslöst.

Das war in allen bisherigen großen Depressionen so; sowohl in der Depression von 1873 wie auch in der Weltwirtschaftskrise der 1930er-Jahre.

Eine Depression ist eine Wirtschaftskrise mit einem Rückgang des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von über 10%.

Eine Hyperinflation gibt es immer nur bei Warenmangel, wie er nur nach einem Krieg entsteht, etwa in den 1920er-Jahren nach dem Ersten Weltkrieg.

Deflation bleibt die wahre Gefahr

Deshalb sichere ich Sie auch als einer der wenigen Deflations-Experten überhaupt gegen eine Deflation ab, welche die meisten Experten weder kennen, noch berücksichtigen.

Ein ausreichender Bargeld-Vorrat gehört dabei auf jeden Fall auch zur Absicherung mit dazu.

Dieser sollte so bemessen sein, dass Sie damit Ihren Lebensstandard für mind. 2 Monate sicherstellen können.

5. April 2017

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Günter Hannich. Über den Autor

Günter Hannich, Bestseller-Autor und gefragter Experte auf dem Gebiet Kapitalschutz, unter anderem bei n-tv. Er steht mit dem „Crash Investor“ ab sofort zur Verfügung, um sein persönliches Wissen zu teilen. Für Ihre ­Sicherheit.

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