Der 30 %-Trick mit Optionen

Der Zeitwert bei Optionen bedeutet für Sie bares Geld. Was es damit genau auf sich hat, möchten wir Ihnen in diesem Beitrag anhand eines konkreten aktuellen Beispiels erklären.

Das ist doch nicht möglich!

Eine Handelsidee in unserem 30-Prozent-Trader hat sich diese Woche mit der Aktie von Rheinmetall beschäftigt.

Michael Sturm stellte unseren Abonnenten diese provokante Frage:

„Wollen Sie die Rheinmetall-Aktie zum vom aktuellen Kurs von 75,25 € kaufen und am 15. Dezember für 107,50 € wieder verkaufen – auch dann, wenn sie nur bei 68,00 € steht?“

1.: Natürlich! – 2.: Wie kann das denn überhaupt funktionieren?

Der Schlüssel zum Erfolg liegt im sogenannten Invers-Fallschirm von Michael Sturm.

Dieses Optionen-Konstrukt ermöglicht Ihnen einen großen Spielraum an Kursen bei der Abrechnung, die alle ein sicheres Plus für Ihr Depot bedeuten – aber der Reihe nach…:

Um den Fallschirm aufzuspannen, brauchen wir eine Aktie mit Kurs-Potential. Rheinmetall ist in 1/2 Jahr von 50 auf über 70 € geklettert.

Außerdem gibt es derzeit keine Anzeichen, warum der Siegeszug des Technologie-Konzerns enden sollte; bis Jahresende rechnet Michael Sturm mit weiter steigenden Kursen.

Deshalb empfahl er den Kunden auch Optionen mit Laufzeit 15. Dezember 2017.

Die Erfahrung zeigt, dass es durchaus sein kann, dass die Kurse bereits vor Herbst im Ziel sind, wir dann den Trade vorzeitig glattstellen und uns über den Gewinn freuen.

Der „Vertical Bear Put“ erklärt

„Vertical Bear Put“ nennt sich das Konstrukt in der Handels-Software. Dabei werden ein Kontrakt mit höherer Basis gekauft und ein weiterer Kontrakt mit niedrigerer Basis verkauft.

Dieses Konstrukt verkaufen wir und nehmen dafür direkt eine Prämie ein; in unserem Fall sind diese bei 120 € pro Kontrakt.

Die Kauf-Basis für den Put sind übrigens die oben genannten 68 € als Absicherung. Wir wetten also darauf, dass die Kurse am Ende über der Absicherung notieren.

Wann dürfen Sie diese Prämie von 120 € behalten? – Solange der Kurs am Ende über dieser Marke abgerechnet wird, bekommen Sie die Prämie als Gewinn in Ihr Depot.

Das wäre bei dieser Handels-Idee ein Profit von stolzen 42,86%!

Was darf passieren und was auf keinen Fall?

Kennen Sie Optionsscheine oder Hebel-Zertifikate? – Wenn Sie diese kaufen, müssen Sie hoffen, dass die Aktie steigt.

Vielmehr noch: Bei Knockout-Derivaten können Sie Ihren gesamten Einsatz verlieren, wenn die Kurse von Rheinmetall zwischenzeitlich unter die Schwelle fallen.

Uns kann es dabei völlig egal sein, ob Rheinmetall im Sommer plötzlich bei 60 € notiert; entscheidend ist der Tag der Abrechnung – in unserem Fall der 15. Dezember 2017:

Wenn die Kurse dann bei 68 € oder darüber stehen, machen wir Profit.

Bei unserem Konstrukt darf also recht viel passieren und Schwankungen können wir entspannt sehen. Nur wenn die Kurse letztlich unter 68 € liegen würden, würden wir einen Verlust machen.

Das Risiko betrug in unserem Fall 280 € pro Kontrakt – diese wären dann verloren, falls Rheinmetall am 15. Dezember 2017 Kurse unter 68 € anzeigt.

In allen anderen Fällen erwirtschaften unsere Kunden 42% Rendite in 9 Monaten.

Solche Ergebnisse sind nur mit Optionen möglich – und mit dem 30-Prozent-Trader von Michael Sturm.

3. März 2017

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Michael Berkholz. Über den Autor

Michael Berkholz entdeckte vor einigen Jahren seine Leidenschaft fürs Trading und gibt sein Wissen heute mit großer Leidenschaft an seine Leser weiter.

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