Der Baudienstleister Helma bleibt auf der Überholspur

Nebenwerte-Serie: Teil 12 - Helma (Foto: William Potter / Shutterstock.com)

Im Jahr 1980 gründete der heutige Vorstand und Mehrheitsaktionär Karl-Heinz Maerzke, der noch immer gut 50% der Aktien besitzt, das Unternehmen Helma in Hannover und beschäftigte zu diesem Zeitpunkt 3 Mitarbeiter.

Heute ist Helma ein mittelständischer und sehr kundenorientierter Baudienstleister mit Full-Service-Angebot. Der Fokus liegt dabei auf der Entwicklung, der Planung, dem Verkauf sowie der Bauregie von schlüsselfertigen oder teilfertigen Ein- und Zweifamilienhäusern in Massivbauweise.

Insbesondere die Möglichkeit der individuellen Planung bzw. Individualisierung ohne Extrakosten sowie das ausgeprägte Know-how im Bereich energieeffizienter Bauweisen werden am Markt als Alleinstellungsmerkmale der Helma Eigenheimbau AG wahrgenommen.

Mit überzeugenden, nachhaltigen Energiekonzepten hat sich die Gesellschaft als einer der führenden Anbieter solarer Energiesparhäuser etabliert und gehört mit mehreren tausend gebauten Eigenheimen zu den erfahrensten Unternehmen der Massivhausbranche.

Die Tochterunternehmen Helma Wohnungsbau GmbH, Helma Ferienimmobilien GmbH und Hausbau Finanz GmbH komplettieren als Bauträger, Ferienhausanbieter und Finanzierungsvermittler das Angebot der Helma-Gruppe.

Die Halbjahreszahlen im Überblick

Das Unternehmen berichtete eine „signifikante Umsatz- und Ergebnissteigerung“. So erhöhten sich die Umsätze der Helma-Gruppe in den ersten 6 Monaten des laufenden Jahres um 18% auf 77,0 Mio. Euro.

Bei weiterhin erfreulichen Rohertragsmargen konnte der operative Gewinn (EBIT) im Vergleich zum Vorjahr um rund 36% auf 4,9 Mio. Euro verbessert werden.

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Insgesamt wurde ein Nettogewinn in Höhe von 2,2 Mio. Euro erwirtschaftet (im 1. Halbjahr 2014 lag dieser erst bei 1,4 Mio. Euro). Der Gewinn je Aktie wurde von 0,42 auf 0,61 Euro verbessert. Dies entspricht einem Plus von 45%.

Ambitionierte Ziele: Umsatzverdoppelung bis 2017 geplant

Auf Basis der erfreulichen Geschäftsentwicklung im 1. Halbjahr 2015 sowie des Rekord-Auftragsbestandes zur Jahresmitte bestätigt der Vorstand der Helma Eigenheimbau AG seine für das Gesamtjahr 2015 abgegebene Prognose.

Diese sieht einen Anstieg des Umsatzes auf rund 210 Mio. Euro und eine Erhöhung des operativen Gewinns (EBIT) auf 17,5 Mio. Euro vor.

Mit Blick auf die gut gefüllte Projektpipeline wird darüber hinaus auch die Umsatzprognose für die Geschäftsjahre 2016 und 2017 bestätigt. Im Jahr 2016 erwartet die Helma-Gruppe einen Umsatz in Höhe von 260 Mio. Euro und im Jahr 2017 soll der Umsatz sogar bei 340 Mio. Euro liegen.

Letzteres würde eine Verdoppelung des Umsatzes zwischen den Jahren 2014 (170,5 Mio. Euro) und 2017 (geplant 340 Mio. Euro) bedeuten. Damit ist die Helma-Aktie trotz der zuletzt sehr erfreulichen Kursentwicklung weiterhin einen Blick wert.

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Von: Tobias Schöneich. Über den Autor

Tobias Schöneich, Jahrgang 1982, begeistert sich seit der Jahrtausendwende und somit seit den Zeiten des New-Economy Booms für das Thema Börse und alles unmittelbar damit Verbundene.

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