Der besondere Fonds: Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen

Anlässlich seines 10-jährigen Bestehens stelle ich Ihnen heute den Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen vor. (Foto: phongphan / Shutterstock.com)

Hier im „Schlussgong“ berichte ich regelmäßig über einzelne Unternehmen und Aktien. Da ein besonderer Anlass vorliegt, möchte Ihnen heute jedoch einen sehr erfolgreichen Fonds vorstellen, mit dem Sie auf einen Schlag in mehrere Dutzend Aktien investieren können.

Der Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen, der denjenigen unter Ihnen, die meine Börsendienste kennen, bereits geläufig sein sollte, feiert dieser Tage sein 10-jähriges Bestehen. Pünktlich zu diesem Jubiläum eroberte der Fonds in seiner Vergleichsgruppe den ersten Platz in der Renditerangliste für die vergangenen 10 Jahre.

Für mich Grund genug, Ihnen den Fonds heute auch hier im „Schlussgong“ etwas genauer vorzustellen. Das Anlageziel des Fonds ist ein mittel- bis langfristig hoher Wertzuwachs. Dabei steht nicht ein spezieller Vergleichsindex, sondern ein möglichst stetiger Wertzuwachs und die langfristige Vermögenserhaltung im Vordergrund. Hierzu werden Aktien überwiegend mittel- bis langfristig gehalten (die sogenannte Buy-and-Hold-Strategie).

Zur Verwirklichung dieses Ziels investiert der Fonds vor allem in weitweit ausgewählte Nebenwerte. Der Fokus liegt hierbei auf europäischen Nebenwerteaktien mit regionalem Schwerpunkt im deutschsprachigen Raum sowie wert- und dividendenstarken Aktien.

Fondsmanager des Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen ist Frank Fischer, der einer der anerkanntesten Value- und Nebenwerte-Experten in Deutschland ist.

Wie gut die Arbeit ist, die Fischer und sein Team leisten, zeigen auch die nachfolgenden Zahlen: Auf Sicht von 3 Jahren erwirtschaftete der eher konservative Fonds einen Vermögenszuwachs von 40,15% und auf Sicht von 5 Jahren waren es sogar 61,96%.

So ist das Fondsvermögen investiert

Kommen wir nun noch dazu, wie der Fonds das investierte Kapital anlegt: Derzeit sind 60,97% des Fondsvermögens in Aktien investiert, 21,73% in Anleihen und 17,20% in sonstige Vermögenswerte.

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Fondsmanager Frank Fischer hat die Aktienquote, die im vergangenen Jahr zeitweise bei 90% lag, zuletzt heruntergefahren (auch unter den historischen Durchschnittswert von rund 70%). Der Grund: Fischer erwartet eine größere Korrektur an den Märkten und möchte, wie er es sinngemäß formuliert, näher am Ausgang stehen, wenn sich das Fest schneller als von vielen erwartet seinem Ende zuneigt.

Mit anderen Worten: Der Fonds ist derzeit eher defensiv bzw. konservativ aufgestellt. Daher ist der Fonds für Sie insbesondere dann ein hervorragendes Investment, wenn Sie etwas defensiver in das neue Börsenjahr 2018 starten wollen.

Kommen wir nun im Detail dazu, wie und wo der Fonds derzeit investiert ist: Die 5 größten Aktienpositionen sind der Diabetes-Spezialist Novo Nordisk mit 3,88%, die Google-Mutter Alphabet (3,64%), der Handelskonzern Metro (3,62%), die Software AG (2,96%) und der KFZ-Waschanlagenbauer Washtec (2,97%).

Die Länder- und Branchenverteilung innerhalb des Fonds sieht wie folgt aus: Mit einem Anteil von 41,53% dominiert Deutschland. Dahinter folgen die USA (18,63%), Großbritannien (11,28%), Dänemark (6,32%) und Luxemburg (5,04%). 17,20% des Fondsvermögens entfallen auf sonstige Länder.

Bei den Branchen führt die Internet-Branche mit einem Anteil von 16,51%. Dahinter folgen Dienstleistungen und Software mit 7,06% und 7,04%. Auf den weiteren Plätzen liegen die Branchen Arzneimittel und Nahrungsmittel mit 6,32% und 5,89%. 57,18% des Fondsvermögens sind in anderen Branchen investiert.

Wenn Sie sich für diesen Fonds interessieren, empfehle ich Ihnen, den Fonds spesengünstig direkt über die Börse zu kaufen. So sparen Sie sich den Ausgabeaufschlag.


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Von: Rolf Morrien. Über den Autor

Rolf Morrien ist nicht nur Chefredakteur von „Morriens Einsteiger-Depot“, dem „Depot-Optimierer“, von „Das Beste aus 4 Welten“ und von „Rolf Morriens Power Depot“, er ist auch einer der renommiertesten Börsenexperten Deutschlands.

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