Der Euro – Gefahr für unseren Lebensstandard

Hinter der Gemeinschaftswährung lauern jede Menge Gefahren für Ihr Geld. (Foto: phongphan / Shutterstock.com)

Für Ihr Vermögen stellt der Euro ein nicht zu unterschätzendes Risiko dar. Wie bereits in früheren Ausgaben beschrieben, besteht die Gefahr in der unterschiedlichen wirtschaftlichen Entwicklung der Staaten in der Euro-Zone.

Und besonders in einem krisenhaften Umfeld könnte die Euro-Region zerbrechen. Mit der aktuellen Verscärfung der krise in Griechenland sind wir diesem Ziel schon bedeutend näher gekommen.

Wille zum Zusammenhalt ist da

Aber noch ist es der feste Wille der EU und auch des Internationalen Währungsfonds (IWF), dass der Euro um jeden Preis zusammengehalten werden muss.

Hier stellt sich aber schon die Frage: Wie lange werden unsere Politiker das noch machen? Und wie lange können wir uns das noch leisten? Klar ist auf jeden Fall: Die Angst vor einem Zerfall der europäischen Gemeinschaftswährung nimmt deutlich zu. Aber das Gezerre um den Euro ist insgesamt nicht neu.

Schon bevor der Euro überhaupt etabliert wurde, wurde gegen einzelne europäische Währungen wie die Lira, die Peseta und die Finnmark spekuliert, beispielsweise nach Beginn der Russlandkrise. Die Notenbanken mussten mit Hilfe von befreundeten Geschäftsbanken intervenieren.

Eigenes Vermögen in Gefahr

Was früher jedoch über Wechselkurse ausgeglichen werden konnte, das ist nun durch die Einheitswährung nicht mehr möglich, weswegen die schon vorhandenen Spannungen noch größer werden. Viele Bürger sind sich dabei gar nicht bewusst, dass durch diese ökonomischen Fehlentwicklungen das eigene Vermögen in Gefahr kommt.

So erklärte die EZB, der Euro mache die Banken empfindlicher gegenüber Schocks durch andere Länder. Besonders das riesige Volumen von ungesicherten Finanzkontrakten der Banken untereinander in Höhe von 400 Milliarden Euro sei ein großes Risiko.

Hinzu komme, dass immer größere Banken immer höhere Summen umschlagen. Durch den Euro nimmt die Sicherheit Ihres Ersparten damit – entgegen den Versprechen der Euro-Befürworter – zusehends ab. Der Ausfall einer Großbank könnte eine Bankenpleitewelle hervorrufen, in der Sie Ihr gesamtes Geld verlieren.

Der Euro ist aktuell stark in den Schlagzeilen

Kein Wunder, denn die Gemeinschaftswährung steht derzeit vor ihrer größten Bewährungsprobe. Doch auch wenn keine Wirtschaftskrise das Vermögen direkt bedroht, wird der Euro zu einer deutlichen Absenkung des gewohnten Lebensstandards führen. Die Bürger werden in Deutschland dann gleich von zwei Seiten belastet: einmal durch hohe Transferleistungen und zum anderen durch Zuwanderung von Arbeitskräften aus den schwächeren Regionen.

Mit diesen billigen Arbeitskräften muss die einheimische Bevölkerung konkurrieren, mit der Folge drastischer Lohneinbußen. Dadurch wird die Fremdenfeindlichkeit enorm auflodern, was durch die hohen Steuerlasten für Transferleistungen noch verstärkt wird.

Die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) zeigte in einer Studie aus dem Jahr 2000, dass die zunehmende Verkettung ungleichartiger Staaten in der Globalisierung nicht zu einer Ab- sondern einer Zunahme der Migrationsströme führen muss, weil der Kapitalzufluss in die schwachen Regionen nicht ausreicht, um genügend Arbeitsplätze und entsprechenden Wohlstand zu schaffen.

Verarmung der Bevölkerung ist unvermeidlich

Außerdem wird die Vorherrschaft des Geldes durch ungedämpften Kapitaltransfer vergrößert, wodurch sich die Vermögenskonzentration in Europa noch beschleunigt. Ein Absinken des Lebensstandards und eine weitreichende Verarmung der Bevölkerung sind unvermeidlich.

Auch der ehemalige Chefvolkswirt der Europäischen Zentralbank, Otmar Issing, erklärte bereits, dass bei Wegfall der Wechselkurse die Anpassung einzelner Länder an veränderte wirtschaftliche Umstände durch die Löhne geschehen müsse, das heißt, diese gegebenenfalls sinken werden.

Angesichts der Rufe nach einer Transferunion bestünde auch die Möglichkeit, dass die gesamte Währungsunion – vielleicht erst Jahre später – auf dem Spiel stehen könnte. Absicherungsmaßnahmen für das Vermögen sind deshalb unerlässlich, um sich vor bösen Überraschungen auch tatsächlich zu schützen.


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Von: Günter Hannich. Über den Autor

Günter Hannich, Bestseller-Autor und gefragter Experte auf dem Gebiet Kapitalschutz, unter anderem bei n-tv. Er steht mit dem „Crash Investor“ ab sofort zur Verfügung, um sein persönliches Wissen zu teilen. Für Ihre ­Sicherheit.

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