Der Euro war der Preis für die Wiedervereinigung

Altersvorsorge Symbolbild Münzstapel_shutterstock_746139745_Khongtham

Die Gemeinschaftswährung Euro ist die verhängnisvollste Fehlleistung politischer Eliten der letzten 30 Jahre. (Foto: Khongtham/ shutterstock.com)

Alles steht in diesen turbulenten Zeiten auf dem Spiel: Der Euro, die EU und die Asylpolitik. Politiker von Helsinki bis Lissabon sind unter Druck.

Ihre Art des Handels zu Lasten der Bürger kommt immer mehr in die Kritik. Und das völlig zu Recht.

Denn das alles geht zu Lasten Ihres Vermögens, Ihrer Altersvorsorge. Schauen Sie doch nur mal, was aufgrund der katastrophalen Zinspolitik aus Ihrem Guthaben geworden ist.

So wurden die Deutschen bei der Abschaffung der D-Mark vorgeführt

Wir haben Ihnen aber auch aufgezeigt, mit welchen Methoden Kritiker mundtot gemacht werden. Denn immer mehr zeichnet sich ab,  dass die Gemeinschaftswährung die verhängnisvollste Fehlleistung politischer Eliten der letzten 30 Jahre war.

So sagte selbst einmal Ex-Bundeskanzler Helmut Schmidt, dass die Deutschen bei der Einführung des Euro (und damit der Abschaffung der D-Mark) nicht richtig hingeschaut hätten, weil sie zu sehr mit der Wiedervereinigung beschäftigt waren.

Sie blechen für andere

Tatsächlich kam es damals zu einer Europäisierung der D-Mark, um die BRD und die DDR wieder zusammenzuführen.

Außerdem sollten die Deutschen langfristig an der Finanzierung der riesigen ungedeckten Pensionslasten im französischen Staatshaushalt beteiligt werden.

Geständnis: Der Euro war der Preis für die Wiedervereinigung

Selbst der ehemalige Innenminister unter der Regierung Helmut Kohls, Wolfgang Schäuble, gab zu: „Die Preisgabe der D-Mark war eine der Konzessionen, die dazu beitrugen, den Weg zur deutschen Vereinigung zu ebnen.“

Und auch Altbundespräsident Richard von Weizsäcker sagte, der Euro sei nichts anderes als der Preis für die Wiedervereinigung.

Kurse Laptop – shutterstock_532873330 phongphan

Mögliche Kriegsgefahr: NATO Russland in Europa militärisch unterlegenMilitärische Konflikte direkt in Europa sind für viele Menschen kaum vorstellbar. Doch eines muss Ihnen klar sein: Hinter den Kulissen werden auch solche Gedankenspiele umgesetzt. Innereuropäischer Krieg nicht mehr utopisch… › mehr lesen

Norbert Blüm, ehemaliger Bundesarbeitsminister, meinte, dass Deutschland für das neu gestaltete Europa ein Opfer bringen müsse, nämlich die D-Mark.

Die deutsche Atombombe: Die D-Mark

Was Ihnen auch langläufig vorenthalten wird: Der ehemalige französische Präsident Francois Mitterand wollte die Wiedervereinigung Deutschlands zunächst verhindern. Aber noch mehr wollte er: die D-Mark endlich loswerden.

Deshalb verlangte er für die Zustimmung der Wiedervereinigung von Helmut Kohl die Einheitswährung. Jaques Attali, Mitterands außenpolitischer Berater, verriet dazu:

„Um eine Balance zu erhalten, möchten wir über die deutsche Atombombe reden.“ Darauf antworteten die Deutschen: „Sie wissen doch, wir besitzen gar keine Atombombe.“ Woraufhin Attali sagte: „Ich meine die Deutsche Mark.“

Kohl opferte ganz bewusst die D-Mark

Helmut Kohl aber wollte auf Teufel komm raus die Wiedervereinigung. Auch, um wieder als Bundeskanzler, als „Kanzler der Einheit“ gewählt zu werden. Deshalb opferte er das Stärkste, was Deutschland hatte: die D-Mark.

Für diese These präsentieren wir Ihnen einen Kronzeugen: Kurt Biedenkopf, Ex-Ministerpräsident von Sachsen.

Er meinte dazu, Helmut Kohl wäre der Zeitplan der Währungsunion letztlich wichtiger gewesen als „die Stabilität, darum hat er auch sein politisches Schicksal mit dem Euro verbunden, was eine rationale Debatte verhinderte.“

Wahnsinn, finden Sie nicht auch?


© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
guido grandt neu
Von: Guido Grandt. Über den Autor

Der Autor, Jahrgang 1963, war viele Jahre lang als Manager in verschiedenen großen Unternehmen tätig. Lernte das unternehmerische Handwerk sozusagen von der "Pike" auf, bevor er sich ganz dem wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Geschehens Deutschlands publizistisch widmete.