Der Global Player aus der Pfalz

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Krisensicher und verlässlich investieren? Kein Problem mit der Aktie von BASF. Wir haben den Wert für Sie analysiert. (Foto: 360b / shutterstock.com)

Waren Sie schon einmal in Ludwigshafen? Zugegeben, im Vergleich mit New York, Paris oder Hongkong bietet die Stadt am Rhein eher überschaubaren Sex-Appeal. Selbst der Vergleich mit dem benachbarten Mannheim fällt für Ludwigshafen unter den meisten Gesichtspunkten zu Ungunsten der Großstadt aus der Pfalz aus. Doch wenn es darum geht, in Ludwigshafen zu investieren, gibt es unter Anlage-Experten keine zwei Meinungen: Die Aktie von BASF hat Welt-Niveau.

Wie es genau um das Unternehmen bestimmt ist, erkläre ich Ihnen in dieser Analyse. BASF ist das weltweit führende Chemieunternehmen. Dabei werden über 390 Produktionsstätten in 80 verschiedenen Ländern betrieben. Neben den klassischen Chemikalien zählen auch Kunststoffe, Veredelungsprodukte sowie kundenspezifische Systemlösungen für die Automobil- und Bauindustrie zur Produktpalette. Neuerdings setzt BASF auch auf Agrochemikalien und den Pharmabereich.

Strategiewechsel begrüßenswert

BASF hat für 2019 starke Zahlen vorgelegt. Der Umsatz sank zwar auf bereinigter Basis um 1,5% auf 59,3 Mrd €, dafür ist unterm Strich ein überzeugender Gewinnsprung gelungen. BASF erzielte mit einem Plus von 78,9% einen Rekordgewinn von rund 8,4 Mrd €. Darin enthalten sind etliche Sondereffekte, die mit der Umstrukturierung einhergingen. Das EBITDA vor Sondereinflüssen sank um 11,4% auf rund 8,2 Mrd €. Wir sind mit diesen Ergebnissen zufrieden. BASF macht große Fortschritte. Im 1. Quartal hat sich der Chemie- Riese erstaunlich gut in der beginnenden Corona-Krise behauptet.

Der Umsatz legte sogar um 7,4% auf rund 16,8 Mrd € zu. Unterm Strich sank der Gewinn um 37,3% auf rund 0,96 € pro Aktie. Besonders schlecht lief es in den industrienahen Geschäftsbereichen, die besonders hart von dem Herunterfahren der Weltwirtschaft betroffen waren. Alle verbrauchsnahen Segmente entwickelten sich dagegen erfreulich positiv. Zudem begrüßen wir den Strategiewechsel. Der stärkere strategische Fokus auf Agrochemikalien, Ernährung und Pflege ist vielversprechend.

Anleger können bei Schwäche zugreifen!

Das Thema Nachhaltigkeit wird künftig bei BASF großgeschrieben. Damit trifft der Chemie-Riese genau den Nerv der Zeit. Das breite Produktportfolio bedient nicht nur eine diversifizierte Nachfragestruktur, sondern schafft vor allem degressive Kostenvorteile, die im Wettbewerb ausgespielt werden können. Somit wird die Abhängigkeit vom Rohstoffmarkt etwas abgemildert. BASF hat im 1. Quartal eine Eigenkapitalquote von 47% ausgewiesen und wird krisensicher durch die Pandemie gehen. Wenn Sie in die Aktie von BASF investieren möchten, können Sie bei Schwäche zugreifen!

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Volker Gelfarth
Von: Volker Gelfarth. Über den Autor

Der Diplom-Ingenieur lernte die Schwächen und Stärken eines Unternehmens selbst als Manager kennen, bevor er sich voll und ganz der Value-Analyse widmete. Er ist Chefredakteur für die Dienste Aktien-Analyse, Gelfarths Dividenden-Letter, Gelfarths Premium-Depot und High Performance Depot.

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