Der große Jahresausblick 2017

Das Jahr 2016 neigt sich seinem Ende zu; es war ein schwieriges Jahr.

Manch einer bezeichnet es bereits als schrecklich, katastrophal, desaströs, verstörend – und das nicht ohne Grund:

  • BrExit-Referendum,
  • Trump-Schock,
  • Terror-Anschläge,
  • die Verschärfung des Syrien-Krieges

sind nur ein paar Beispiele, die man dafür stellvertretend nennen kann.

Das Jahr 2017 – Höhen und Tiefen

So stellt sich also die Frage, was 2017 in Politik, Wirtschaft und in Sicherheits-Fragen (Terror-Gefahr) auf Sie zukommt.

Deshalb haben wir zumeist inoffiziell mit Experten-Kollegen und Informanten aus Wirtschaft, Politik, Geheimdiensten und Militär gesprochen, um Ihnen in dieser aktuellen Artikel-Reihe einen möglichst genauen Ausblick auf das nächste Jahr zu geben.

Ebenso haben wir aus verschiedenen Bereichen zusammengetragen, wo Sie profitieren können und wo Sie das Nachsehen haben werden.

► Arbeitsmarkt 2017

Obwohl die Arbeitslosigkeit in der EU auf mittlerweile 8,3% zurückgegangen ist, ist die Lage in den Mitgliedsstaaten Spanien, Griechenland und Italien noch immer verheerend.

Glauben Sie deshalb den Mainstream-Experten keinesfalls, die für das kommende Jahr steigende Beschäftigungszahlen und Löhne prognostizieren!

Als Beleg hierfür kann man die Zahlen von 2015 anführen, die sich in den Krisenländern nicht deutlich verbessert haben.

So waren am schlimmsten von der Arbeitslosigkeit betroffen:

  1. Griechenland (24,9%),
  2. Spanien (22,1%),
  3. Kroatien (16,3%)
  4. Zypern (15,1%).

Deutschland kam mit 4,6% gut weg.

Allerdings nicht bei der Zahl arbeitsloser Jugendlicher (15 – 24-Jährige). Zahlen aus dem Sommer 2016 bestätigen das.

In den EU-Mitgliedsstaaten lag die Jugend-Arbeitslosigkeit bei 20,4%, in der Eurozone bei 22,5%.

Die weitaus höchste Jugend-Arbeitslosigkeit verzeichnete Spanien (672.000), gefolgt von Frankreich (636.000), Großbritannien (595.000), Italien (580.000) und Deutschland (300.000).

► Wirtschaftswachstum 2017

Das Wachstum der EU-Wirtschaft soll nächstes Jahr 1,6% betragen – auch das ist mehr als optimistisch.

Wir sagen Ihnen auch, warum; 2017 stehen verschiedene Wahlen an:

  • die Parlamentswahlen in Italien und in den Niederlanden
  • die Präsidentschaftswahl in Frankreich,
  • die Bundestagswahl in Deutschland,
  • die Parlamentswahlen in Griechenland und in Norwegen.

Was also, wenn in verschiedenen oder gar in fast allen Ländern die Populisten – und damit die EU-Kritiker – gewinnen; solche wie beispielsweise Marine Le Pen in Frankreich, die das Land aus der Union führen will?

Oder was, wenn Angela Merkel, die gemeinhin als Sicherheits-Anker gilt, bei der nächsten Bundestagswahl abdanken muss?

Sollte eines dieser Szenarien eintreffen, dann wird es wohl kein Wirtschaftswachstum geben – ganz im Gegenteil: Anleger, Investoren und Märkte werden sehr negativ darauf reagieren.

► BrExit 2017

Sie wissen: Am 24. Juni 2016 stimmten die Briten in einem Referendum gegen den Verbleib in der Europäischen Union.

Das ist eine Premiere, denn zum 1. Mal verlässt ein Mitglied die EU.

2017 sollen die Austritts-Verhandlungen starten, die voraussichtlich 2 Jahre dauern werden. Welche Auswirkungen diese haben werden, ist momentan noch nicht absehbar…

20. Dezember 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Guido Grandt. Über den Autor

Der Autor, Jahrgang 1963, war viele Jahre lang als Manager in verschiedenen großen Unternehmen tätig. Lernte das unternehmerische Handwerk sozusagen von der "Pike" auf, bevor er sich ganz dem wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Geschehens Deutschlands publizistisch widmete.

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