Der Handel im Wandel

"Der Handel im Wandel" – Diese Kurzformel zur Beschreibung des aktuellen Zustands der Branche war noch nie so passend wie jetzt. (Foto: Zadorozhnyi Viktor / Shutterstock.com)

Der Einzelhandel durchläuft einen tiefgreifenden Veränderungs-Prozess, der nicht zuletzt durch die zunehmende Digitalisierung der Gesellschaft maßgeblich beschleunigt wird.

Denn E-Commerce als ein zunehmend wichtiger Vertriebs-Kanal des Handels hat in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen.

Gemäß Veröffentlichungen des Handelsverbands Deutschland stiegen die B2C-E-Commerce-Umsätze in Deutschland im Jahr 2016 um 10,5% auf rund 44,0 Mrd. €.

Wal-Mart: Ein Riese erwacht

Mit Blick auf die Vorteile des Online-Handels gegenüber bestehenden stationären Handels-Konzepten bezüglich Sortiments-Vielfalt und Einkaufs-Komfort wird der Online-Handel weiter wachsen.

Amazon macht es dem Einzelhandel seit Jahren eindrucksvoll vor, wie es geht:

In den vergangenen 10 Jahren steigerte der Online-Händler seinen Umsatz durchschnittlich um rund 29% jährlich.

Doch jetzt geht Wal-Mart in die Offensive und investiert in seine Online-Expertise:

Er kauft kleinere Online-Händler in hohem Tempo auf, baut einen Click- and Collect-Service auf und testet einen Liefer-Service für Lebensmittel.

So verschafft er sich Zugang zu neuen Käufer-Schichten, E-Commerce-Know-how – und schickt Amazon damit eine Kampfansage.

Wal-Mart bietet Rabatte für den Online-Einkauf an, wenn die Kunden dann die Waren im Geschäft abholen.

Der Umsatz im Online- Vertrieb ist im 1. Quartal 2017 um 63% gestiegen.

Die guten Zahlen von Wal-Mart überraschen; in den vergangenen Monaten hatten viele US-Einzelhändler Insolvenz angemeldet.

Offensichtlich werden nur die ganz Großen überleben und solche, die im Online-Bereich die Konkurrenz auf Abstand halten können.

Bed Bath & Beyond hat die Macht des Online-Handels zu spät erkannt und leidet seit Jahren unter rückläufigen Gewinnen.

PANDORA: Unsere Neuaufnahme beim Handel

Die Ursprünge von PANDORA reichen bis in die frühen 1980er-Jahre zurück.

Da führten der Goldschmied Per Enevoldsen und seine Frau Winnie ein kleines Juwelier-Geschäft in Kopenhagen.

Beide bereisten regelmäßig Thailand, suchten und kauften dort Schmuck ein, um ihn in ihrem Geschäft zu verkaufen.

Die Nachfrage war so überwältigend, dass die Enevoldsens das Hauptgeschäft auf den Großhandel verlagerten.

Populär wurde PANDORA durch das einzigartige „Moments-Charm-Armband- Konzept“. Das patentierte Schmuck-Konzept besteht aus Gold-, Silber- oder Leder-Armbändern.

Diese können mit mehr als 600 PANDORA- Elementen, auch Charms oder Beads genannt, kombiniert werden.

Ein gänzlich neues Schmuck-System

Damit führte PANDORA ein völlig neues Schmuck-System ein:

Dank der austauschbaren Elemente war es erstmals möglich, sich mit wenig Aufwand ein individuelles Schmuckstück selbst zusammenzustellen.

Die große Gestaltungs-Freiheit, die durch diese Schmuck-Vielfalt entsteht, macht das Konzept so beliebt. Dementsprechend hoch ist die Kunden-Bindung.


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© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Volker Gelfarth. Über den Autor

Der Diplom-Ingenieur lernte die Schwächen und Stärken eines Unternehmens selbst als Manager kennen, bevor er sich voll und ganz der Value-Analyse widmete. Er ist Chefredakteur für die Dienste Aktien-Analyse, Gelfarths Dividenden-Letter, Gelfarths Premium-Depot und Strategisches Investieren.

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