Deutsche Post: Einer der größten Weihnachts-Profiteure

Erfahren Sie hier, warum die Deutsche Post einer der größten Profiteure des Weihnachts-Geschäfts ist und wie es mit der Aktie weitergeht: (Foto: Michael715 / shutterstock.com)

Am Sonntag ist es soweit: Dann packen wir wieder unter dem Weihnachtsbaum unsere Geschenke aus.

Selbstverständlich profitieren die Konzerne, welche die Geschenke herstellen und vertreiben, ganz besonders vom Weihnachtsfest.

Doch auch die Firmen, welche die Geschenke zu Ihnen nach Hause bringen, profitieren in hohem Maße davon.

Denn: Auch wenn die an den Samstagen vor Weihnachten völlig überfüllten deutschen Innenstädte einen anderen Eindruck erwecken, bestellten immer mehr Menschen ihre Geschenke im Internet.

Deutsche Post großer Profiteur vom Weihnachts-Geschäft

Und davon profitieren nicht nur Amazon und Co., welchee die Geschenke verkaufen, sondern auch die Deutsche Post, die dafür sorgt, dass die Geschenke pünktlich unter dem Baum liegen.

Das Bonner Unternehmen hat in der Vorweihnachtszeit alle Hände voll zu tun – die beeindruckenden Zahlen dazu:

  • Aktuell liefert die Tochter DHL 37 Pakete / Min. aus – alle 1,6 Sek. eines.
  • Das ist deutlich mehr als noch vor 2 Jahren: Im Dezember 2015 wurden 24 Pakete / Min. an die Kunden übergeben.
  • Vor 5 Jahren waren es gerade einmal 5 Pakete / Min.

Der Logistik-Betrieb profitiert also maßgeblich vom boomenden Online-Handel – und das nicht nur zur Weihnachtszeit…

Neuer Rekord: 10 Mio. Pakete in 24 Std. abgegeben

Wie stark die Deutsche Post vom Weihnachts-Geschäft profitiert, zeigen auch die nachfolgenden Zahlen auf sehr eindrucksvolle Weise:

Knapp 1 Woche vor Weihnachten hat die Post einen neuen Paket-Rekord aufgestellt:

Am Dienstag dieser Woche seien innerhalb von nur 24 Std. mehr als 10 Mio. Sendungen abgegeben worden, sagte ein Sprecher der Deutschen Post DHL am gestrigen Mittwoch – mehr als doppelt so viele wie im Jahres-Schnitt (4,3 Mio. Pakete und Päckchen).

Die DHL (gehört zur Deutschen Post) beschäftige derzeit 10.000 zusätzliche Aushilfskräfte.

Und sie ist mit 12.000 zusätzlichen Fahrzeugen im Einsatz, damit die Auftrags-Flut erfolgreich und pünktlich abgearbeitet werden kann.

Bei Einlieferung bis zum 21. Dezember um 18 Uhr kämen die Sendungen innerhalb Deutschlands i. d. R. pünktlich zum Fest zum Empfänger, so die Deutsche Post.

Wer seine Pakete also nicht heute bis 18 Uhr abgegeben hat, hat leider keine Garantie mehr, dass sie auch pünktlich unter dem Weihnachtsbaum liegen.

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Die Aktie der Deutschen Post im Fokus

Die Aktie der Deutschen Post, die mit einem Kurs von knapp über 31 € ins Jahr gestartet ist, eilte in den vergangenen Wochen und Monaten von einem Allzeithoch zum nächsten.

Aktuell notiert das Papier bei knapp 41 € und verzeichnet damit auf Jahres-Sicht ein Kurs-Plus von rund 35%. Damit gehört die Post-Aktie im laufenden Jahr zu den besten Einzelwerten im DAX.

Seit Februar 2016 – und damit in weniger als 2 Jahren – konnte sich die Aktie der Deutschen Post sogar mehr als verdoppeln.

Angesichts einer noch immer vergleichsweise moderaten Bewertung und des nach wie vor boomenden Online-Handels traue ich dem Wert zukünftig noch höhere Notierungen zu.

Mit einer weiteren Verdoppelung in weniger als 2 Jahren ist jedoch nicht mehr zu rechnen.

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Von: Rolf Morrien. Über den Autor

Rolf Morrien ist nicht nur Chefredakteur von „Morriens Einsteiger-Depot“, dem „Depot-Optimierer“, von „Das Beste aus 4 Welten“ und von „Rolf Morriens Power Depot“, er ist auch einer der renommiertesten Börsenexperten Deutschlands.