Deutschland grillt, Sie profitieren!

Die Fußball-Europameisterschaft steht vor der Tür.

Während im TV die Kicker aus ganz Europa grätschen, sprinten und schießen, lassen wir Zuschauer es uns während der EM gerne gut gehen.

Die Zeit ist knapp, hinzu kommt der Sommer. Da liegt es nahe, das Abendessen auf dem Grill zuzubereiten.

Auch unabhängig vom Fußball hat Grillen während der vergangenen Jahre an Bedeutung gewonnen.

Immer edlere Fleischsorten kommen auf den Grill, immer bessere Geräte sorgen dafür, dass Rinderfilet oder Lammkarree außen knusprig und innen rosa bleiben.

Doch um grillen zu können, brauchen wir – von einigen Vegetariern einmal abgesehen – in erster Linie Fleisch. Hier kommt Bell ins Spiel.

Bell ist in fast allen Bereichen erfolgreich

Die Bell AG wurde 1869 in Basel gegründet. Der Konzern stellt Fleischwaren fast aller Art her und ist auf seinem Heimatmarkt Marktführer.

Seit einiger Zeit ist Bell auch in Deutschland und auf den internationalen Märkten vertreten. In der Vergangenheit wurde der Konzern schon öfters wegen illegaler Preisabsprachen bestraft.

Bell hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr hervorragend entwickelt. Trotz schwankender Konjunktur und Wechselkurs-Effekten legte der Umsatz um 8,3% auf 2,9 Mrd. SFr zu.

Der Gewinn stieg dabei um 8% auf 95 Mio. SFr. Der Bruttogewinn knackte hierbei erstmals die Marke von 1 Mrd. SFr. Fast alle strategischen Geschäftsbereiche waren erfolgreich.

Neuer Fokus auf hohe Qualität

Kleinere Rückschläge gab es nur im internationalen Geschäft. Hier ist Bell einer immensen Konkurrenz ausgesetzt und muss sich erst im hart umkämpften Marktumfeld behaupten. Ansonsten hat Bell seine führende Marktposition weiter ausgebaut.

Dazu haben v. a. 2 richtungsweisende Akquisitionen beigetragen: Bell hat die Huber- und Eisenberg- Gruppe übernommen.

Mit den Übernahmen sollen weitere strategische Wachstumsfelder erobert werden. Die Huber-Gruppe hat sich vollends auf Geflügelfleisch spezialisiert.

Mit der Akquisition sichert sich Bell den Zugang zu qualitativ hochwertigem Fleisch. Dadurch kann in Österreich und Deutschland eine neue Produktgruppe gebildet, und neue Marken beworben werden.

Zum Fleisch Salat gefällig?

Die Eisenberg-Gruppe kann dagegen mit ganz anderen Kompetenzen punkten. Geplant ist die Unterstützung der Konzern-Tochter Hilcona im Bereich der frischen Convenience-Salate. Es geht also um vorgefertigte Lebensmittel.

Was einfach klingt, ist eine echte Kernkompetenz. Das Essen muss frisch und lecker schmecken, soll aber gleichzeitig lange haltbar und einfach zubereitbar sein – ein echter Wachstumsmarkt!

Auf Sicht von 6 bis 12 Monaten erwarten wir eine weit überdurchschnittliche Kursentwicklung.

9. Juni 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Volker Gelfarth. Über den Autor

Der Diplom-Ingenieur lernte die Schwächen und Stärken eines Unternehmens selbst als Manager kennen, bevor er sich voll und ganz der Value-Analyse widmete. Er ist Chefredakteur für die Dienste Aktien-Analyse, Gelfarths Dividenden-Letter, Gelfarths Premium-Depot und Strategisches Investieren.

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