Die Börsen wackeln wieder – das bringt wieder gute Chancen für Gold

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: Die Kurse vieler Aktien sind auf dem Rückzug – auch wegen schlechter daten wie denen vom US-Arbeitsmarkt. Genau das könnte jetzt den Goldpreis antreiben. (Foto: optimarc / Shutterstock.com)

An den Börsen schlägt die Corona-Krise wieder stärker durch. So hat beispielsweise der Dow-Jones-Index an der Wall Street im Wochenverlauf rund 3% bis jetzt an Wert verloren. Das ist ein deutlicher Verlust – aber nichts gegen die massiven Verluste im März wo es an einigen Tagen deutlich mehr als 3% nach unten ging.

Gleichzeitig hat der Goldpreis auf Wochensicht wieder leicht zugelegt und hält sich doch recht beständig über der Marke von 1.700 USD pro Feinunze und damit auf dem höchsten Niveau seit Jahren.

Es ist gut möglich, dass es bei den Standardaktien schon bald noch sehr viel stärker nach unten geht. Das liegt eben an den vielen enttäuschenden Daten, die uns in diesen Tagen erreichen. Hier nur ein Beispiel vom US-Arbeitsmarkt.

Da hat es jetzt die Rekordarbeitslosenzahlen zum April gegeben. Im April hat es in den USA 20,537 Millionen neue Arbeitslose gegeben. Dabei ist die Arbeitslosenquote in nur einem Monat von 4,4% auf 14,7 % angestiegen. Keine Frage: So etwas hat es noch nie gegeben – auch nicht während der Weltwirtschaftskrise der 1930er Jahre.

Die folgende Tatsache fasst die dramatische Entwicklung auf dem US-Arbeitsmarkt sehr gut zusammen: Mit dem aktuellen Anstieg wurden in nur einem Monat nahezu alle Beschäftigungsgewinne aus zehn Jahren Aufschwung zunichte gemacht.

Gold ist die Krisenwährung Nummer 1 – und wird bald weiter steigen

Doch zurück zum Gold: Hier ist meiner Meinung nach das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht. Wir können hier auf Sicht der kommenden Monate noch deutlich höhere Preise erwarten. Vor allem auch dann, wenn eine zweite Crash-Welle die Börsen erfassen wird.

Diese halten immer mehr Experten für gut möglich, allein schon weil die konjunkturellen Daten immer schlechter werden. Goldman Sachs hat so in einer aktuellen Analyse einen weiteren Einbruch am US-Aktienmarkt von rund 10% ins Spiel gebracht.

Genau dann würde wieder die große Stunde des Goldes schlagen – so wie auch schon im März als die großen Turbulenzen bei den Aktien den Goldpreis nachhaltig angeschoben haben.

Nur noch einmal für Sie zur Erinnerung: In US-Dollar gerechnet steht der Goldpreis-Rekord bei rund 1.900 USD pro Feinunze. Der stammt aus dem Jahr 2011, als es schon einmal einen so großen Boom beim Gold gab. Der Auslöser war hier ohne Frage die globale Finanzkrise 2009. Gut möglich, dass die Corona-Krise genauso als langfristiger Katalysator für den Goldpreis wirkt.

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Gold wird weiter fallen: An diesem Punkten können Sie einkaufen gehen!1.640 US-Dollar wäre ein idealer Einstieg für die nächste Aufwärtsbewegung. Wenn wir Fibonacci fragen und Ziele projizieren, landen wir bei 2.260 bzw. 2.506 US-Dollar. › mehr lesen


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Heiko Böhmer
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