Die EURO-Lüge – Lassen Sie sich keinen Bären aufbinden!

Dass der DAX kurz hinter dem Abgrund eine Kehrtwende hingelegt hat, haben Sie sicher mitbekommen. Nun ist alles wieder gut. Hier mehr dazu: (Foto: imagentle / shutterstock.com)

Dass der DAX kurz hinter dem Abgrund eine Kehrtwende hingelegt hat, haben Sie sicherlich mitbekommen.

Es ist alles wieder gut; wir sind über den 12.000 Punkten und über der 200-Tage-Linie.

Das Szenario hatte ich Ihnen am Dienstag geschildert, als der DAX wegen der nordkoreanischen Rakete über Japan abgestürzt war.

Starker Euro und die deutschen Maschinenbauer

Während sich der DAX wieder in seinen Bereich der vergangenen Wochen eingependelt, hat der Euro einen kleinen Dämpfer bekommen.

Die 1,20 waren vorerst unhaltbar und jetzt wird vielleicht auf 1,18er-Niveau erneut Anlauf genommen – doch das nur am Rande…

Entscheidend sind die aussagen der deutschen Maschinenbauer zum starken Euro. Denn diese stellen sich vor die Presse mit breiter Brust und sagen:

Der Euro ist nur ein Faktor von vielen. Als Weltmarktführer ist ein starker Euro nicht schädlich für uns – im Gegenteil: Wir stecken Wechselkurs-Veränderungen leicht weg.

Aha: Erinnern Sie sich noch an die Zeit vor dem Euro; kurz bevor die Deutsche Mark beerdigt wurde?

Damals hieß es, dass wir nur mit dem Euro wettbewerbsfähig bleiben und wie wichtig die europäische Währung gerade für den Export ist.

Dieses Argument ist aber offenbar nur wichtig, wenn es der Agenda dient.

Denn wenn jetzt Befürchtungen hochkommen, dass die exportlastige Wirtschaft Deutschlands unter einem starken Euro leiden könnten, wird abgewiegelt.

So wichtig ist der Euro ja gar nicht, andere Aspekte müssen auch betrachtet werden – aber was soll’s?!

Diese Einbahnstraßen-Logik, bei der ein Argument nur gilt, wenn es zum angedachten Kontext passt, hilft uns auch nicht weiter.

Es ist zumindest gut zu erfahren, wie sich die Gründe für den Euro Stück für Stück in Rauch auflösen.

Und so kommt es nicht von ungefähr, wenn das sogar in die Wahlprogramme der Parteien aufgenommen wird.

Die FDP hat dort unter anderen stehen, dass Griechenland nur saniert werden kann, wenn es aus dem Euro austreten darf.

Es ist ja auch nicht so, als gäbe es einen Mangel an Lösungen. Sie müssten nur von den Regierenden gewollt und auch umgesetzt werden.

Ein Paradies für Optionen-Händler

Stellen Sie sich vor, Sie haben einen zeitlichen Spread auf den DAX gekauft; Sie profitieren also davon, selbst wenn die Kurse gleich bleiben.

Dann betrachten Sie einmal die vergangenen 30 Tage im DAX.

Wir stehen heute, wo wir vor 1 Monat auch schon standen: zwischen 12.150 und 12.200 Punkten. Die gelbe Linie im Chart ist die 20-Tage-Linie.

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Für Optionen-Händler ist so etwas wie Wasser auf ihre Mühlen:

Es bestätigt Sie nicht nur darin diese Techniken weiterhin anzuwenden. Sie können sich v. a. von der breiten Masse der Anleger absetzen.

Diese hat vermutlich seit Monaten Angst um ihr Depot, weil der DAX im Sinkflug ist.

Den DAX-Kontrakten im Depot der Optionen-Händler ist das egal; sie profitieren einfach vom Zeitwert und dem richtigen Einkauf.

Es geht auch anders…

Die Analyse von Tausenden unterschiedlichen Kontrakten kann Sie Stunden kosten – jeden Tag, jede Woche.

Sie haben bestimmt auch noch andere Hobbies…

Nutzen Sie deshalb diese Techniken besonders effektiv und lassen Sie unseren Profi Michael Sturm die Recherche für Sie übernehmen!

Sodass Sie sich gigantisch viel Zeit sparen und Ihre Trades in 5 Min. abgewickelt haben.

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Von: Michael Berkholz. Über den Autor

Michael Berkholz entdeckte vor einigen Jahren seine Leidenschaft fürs Trading und gibt sein Wissen heute mit großer Leidenschaft an seine Leser weiter.