Die fatalen Fakten zur EU und zum Euro

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Durch den Brexit wird die EU noch „französischer“ als bisher. Der Ausverkauf der Deutschen steht an. Wie, erfahren Sie hier. (Foto: Zoltan Gabor / Shutterstock.com)

Glauben Sie weder den hiesigen Politkern noch den Medien, wenn es um die wahren Zustände in Deutschland und Europa geht. Denn diese zeichnen ein völlig unrealistisches Bild.

In dieser aktuellen Beitragsreihe haben wir Ihnen bereits verschiedene fatale Fakten aufgezeigt, die weitgehend totgeschwiegen oder verharmlost werden:

  1. Dass der Euro ein historischer Fehler war.
  2. Dass der Euro nur zum Nachteil der Deutschen weiter überleben wird.
  3. Dass Deutschland der kranke Mann Europas ist.
  4. Dass Deutschlands Standort geschwächt wird.
  5. Dass die EZB die Staaten in ein Gläubiger-Schuldner-Verhältnis treibt.
  6. Dass der deutsche Sparer weiter enteignet wird.
  7. Dass es trotz Staats- und Bankenpleiten keinen nötigen Konkurs in der EU gibt.
  8. Dass der Euro-Rettungsschirm ein Desaster ist.

Allerdings ist das noch längst nicht alles an unbequemen Fakten.

  1. Griechenland ist nicht mehr EU-fähig

Trotz aller gegenteiliger Beteuerungen – vor allem, weil die Griechen bereits durch zig-Milliarden-Euro-Rettungspakete von der EU und damit von Ihren Steuergeldern gestützt worden ist – die Unkenrufe werden sich bestätigen: Griechenland hat in der Währungsunion langfristig keine Zukunft.

Sehen Sie: In dem Mittelmeerland hat sich trotz dieser Milliardenzuschüsse faktisch nicht viel geändert. Vor allem die Regierung hat versagt.

Die ursprünglichen Vereinbarungen mit den Kapitalgebern wurden nicht eingehalten. Bei der Umsetzung der neuen Vereinbarungen geriet Athen schon innerhalb kürzester Zeit in Rückstand.

Aber trotzdem zahlt der europäische Steuerzahler – allen voran der deutsche – kräftig weiter. Was für ein Milliardengrab.

Hinzukommt, dass die Griechen überhaupt nicht hinter den zwangsverordneten Reformen stehen. Warum auch? Werden sie doch regelrecht drangsaliert, noch höher besteuert, erhalten noch weniger Renten und Sozialleistungen.

Diese von außen, also von der EU, verordneten Zwangsreformen führten und führen immer wieder zu neuen Unruhen. Die europäische Griechenlandpolitik ist grandios gescheitert.

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  1. Wie hinsichtlich der verhassten Troika getrickst wird

In der Euro-Schuldenkrise wurde die sogenannte Troika geboren. Sie setzt sich aus Internationalem Währungsfonds (IWF), der Europäischen Zentralbank (EZB) und der EU-Kommission zusammen.

Die Troika überwacht die Reformschritte, die den EU-Krisenländern, die Kapital durch die Rettungsschirme erhalten haben, aufgedrückt wurden.

Deshalb ist sie gerade dort zum regelrechten Feindbild geworden.

Nun tricksen beispielsweise Athen, aber auch andere Europartner, insofern, dass offiziell nicht mehr von der Troika, sondern von der/die „Institution(en)“ gesprochen wird. So werden die Bürger also für dumm verkauft.

  1. Durch den Brexit wird die EU noch „französischer“

Der neue französische Präsident Emmanuel Macron spielt sich immer mehr als „Westentaschen-Napoleon“ auf. Er will die EU reformieren, zu Gunsten der Franzosen, zu Lasten der Deutschen. Und hat Erfolg damit.

Bundeskanzlerin Angela Merkel folgt ihm weitgehend wie ein frommes Lamm.

Scheiden die Briten aufgrund des Brexit aus der EU aus, fehlt das liberale Gegengewicht zu Frankreich. Dadurch wir die EU noch „französischer“.

Dabei ist Macrons Weg eine weitere Zentralisierung der europäischen Politik und der Ausbeutung der deutschen Sparvermögen durch immense Haftungsrisiken.


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Von: Guido Grandt. Über den Autor

Der Autor, Jahrgang 1963, war viele Jahre lang als Manager in verschiedenen großen Unternehmen tätig. Lernte das unternehmerische Handwerk sozusagen von der "Pike" auf, bevor er sich ganz dem wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Geschehens Deutschlands publizistisch widmete.