Die Gefahr kommt aus dem fernen Osten

Ob aus Europa oder den USA: Gutes zu berichten gibt es wenig. Ich versuche seit Beginn der Eurokrise konsequent, die Augenwischereien und Lügenmärchen, die uns Politiker, Wirtschaftsmanager und Banken auftischen aufzudecken und lasse keine Gelegenheit ungenutzt, Sie zu warnen, damit Sie sich und ihren Rücklagen rechtzeitig in Sicherheit bringen können.

Aber auch ich kehre hauptsächlich vor der eigenen Haustür. Eine der größten Gefahren für unsere freiheitliche Welt jedoch schlummert im Osten, und sie gilt es, in den Blick zu bekommen.

Die gelbe Gefahr ist real

China ist auf dem besten Wege, die USA als Weltmacht abzulösen, und dies ist das oberste Ziel chinesischer Politik. Dafür aber muss sich die chinesische Wirtschaft als stabil erweisen.

Nun sind die USA einer der größten Absatzmärkte für chinesische Waren. Und sie schulden China Summen in Billionenhöhe. Und immer noch exportiert die Volksrepublik nach Amerika, der Schuldenberg wächst also praktisch stündlich. Die chinesische Wirtschaft ist auf den amerikanischen Markt angewiesen, die Taschen der USA aber sind leer.

Was kann aus solch einer Schieflage erwachsen? Wenn Chinas Wirtschaft aber mit in den Strudel der amerikanischen Haushaltskrise gerät kann das gesamte weltweilte Wirtschaftsgeflecht in sich zusammenbrechen. Und China ist nicht nur das bevölkerungsreichste Land der Welt und es verfügt über eine boomende Volkswirtschaft, sondern es ist auch ein Land, das über erhebliches militärisches Potential verfügt.

Droht eventuell sogar ein Krieg?

Neulich meldete die Washington Times, chinesische U-Boote mit Nuklearsprengköpfen hätten US Großstädte wie Seattle, Los Angeles, San Francisco oder San Diego im Visier. Es heißt, es existierten Pläne für einen atomaren Angriff auf die USA. Die Global Times soll mehr als 30 Grafiken über solch einen Angriff veröffentlicht haben.

Die Journalisten berufen sich dabei auf chinesische Quellen. Diese hätten berichtet, dass kürzlich ein Aufklärungsschiff vor Hawaii gesichtet wurde, möglicherweise als Reaktion auf die US-Kriegsschiffe, die im Ostchinesischen Meer stationiert sind. Die chinesische Armee soll über mehr als 70 U-Boote verfügen, zehn davon mit Atomsprengköpfen.

Dass sich China wirtschaftlich und militärisch vor den USA schützen will ist nicht ganz abwegig: Die wirtschaftliche Verflechtung ist groß, der amerikanische Schuldenberg ebenso, und die Taktik der USA, mit wirtschaftlichen Krisen umzugehen hat immer schon militärische Dimensionen eingeschlossen.

Ob es sich hierbei um eine übersteigerte Angst handelt oder um ein reales Szenario ist unerheblich.

Die Situation ist labil und wird eskalieren – der Crash ist vorprogrammiert, ob er nun zuerst in Europa oder in China stattfindet. Bringen Sie also sich und ihre Rücklagen in Sicherheit, solange noch Zeit dazu ist.

5. November 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Günter Hannich. Über den Autor

Günter Hannich, Bestseller-Autor und gefragter Experte auf dem Gebiet Kapitalschutz, unter anderem bei n-tv. Er steht mit dem „Crash Investor“ ab sofort zur Verfügung, um sein persönliches Wissen zu teilen. Für Ihre ­Sicherheit.

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