Die Gefahren eines Atomkrieges

Heute wird das Thema Atomkrieg kaum behandelt, weil die Ansicht vorherrscht, solche Kriege sind nicht führbar – doch das ist ein Fehler. (Foto: everything possible / Shutterstock.com)

Der kalte Krieg ist lange vorbei – aber die Spannungen zwischen Ost und West sind immer noch da. Und im Zuge des Syrien-Konflikts sehen Sie vor allem:

Die Spannungen nehmen sogar weiter zu. Auch wenn es jetzt erst einmal eine Regelung zum Abbau der Chemiewaffen in Syrien gibt, so bleibt die Gefahr eines Militärschlags doch erhalten.

Sollte Syrien bis zum Samstag nicht die Chemiewaffenlager offenlegen, hält sich US-Präsident Barack Obama doch weitere Konsequenzen vor.

Sie sehen: Der Ost-West-Konflikt ist immer noch aktuell. Daher ist auch der Blick auf die Geschichte des Kalten Krieges spannend.

Und an einigen Stellen in Deutschland ist diese Geschichte auch heute noch erlebbar. Ein Beispiel dafür ist der ehemalige Regierungsbunker im Ahrtal bei Bonn.

Vor einigen Tagen besichtigte ich zusammen mit einigen Lesern meines Börsen-Dienstes „Crash Investor“ diesen Bunker und gab in einem anschließenden Vortrag wichtige Fakten zum Thema „Gefahren eines Atomkriegs“.

Einig Aspekte des Vortrags und vor allem zur persönlichen Krisenvorsorge werde ich Ihnen in dieser Woche präsentieren. Dabei werde ich mit dem weit verbreiteten Vorurteil aufräumen, dass ein Atomkrieg nicht führbar ist.

Ein Atomkrieg auch heute möglich – nach dem Ende des Kalten Krieges

Der Regierungsbunker im Ahrtal wurde zwischen 1960 und 1972 unter größter Geheimhaltung ausgebaut. Dabei war es für mich und die anderen Besucher immer noch erstaunlich mit welchem ungeheuren Aufwand dieses Bunkersystem gebaut wurde.

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Stellen Sie sich vor: Dieser Regierungsbunker hätte auch bei einem Einsatz von Atomwaffen Schutz für die verantwortlichen Politiker gebracht.

Mein Interesse an der Atomkraft und den Folgen ist schon früh erwacht: Im Alter von 16 Jahren kaufte ich mir einen Geigerzähler aus alten Armeebeständen und begann mit ersten Messungen in meinem Umfeld.

Das war noch vor der Atomkatastrophe von Tschernobyl. Doch als die dann im April 1986 kam, war ich mit meinem Geigerzähler sehr gefragt.

Auch die Lehrer zeigten massives Interesse an den Messungen, die eben schon vor den offiziellen Meldungen anzeigten, dass auch Deutschland direkt von den Folgen der Atomkatastrophe betroffen war.

Schon im Jahr 2000 veröffentlichte ich mein Buch „Börsenkrach und Weltwirtschaftskrise – Der Weg in den 3. Weltkrieg“ und damals hielt ich bei der Auflistung von drei möglichen Krisenszenarien einen Weltkrieg mit Atomwaffen für ein mögliches Szenario.

Übrigens warnte ich in dem Buch auch schon gut ein Jahr vor den Terroranschlägen des 11. September 2001 vor der Gefahr eines massiven Angriffs auf die USA im eigenen Land.

Wie es meiner Meinung nach überhaupt zu einem neuen militärischen Konflikt mit weltweiten Auswirkungen kommen kann, erfahren Sie schon morgen an dieser Stelle.


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Von: Günter Hannich. Über den Autor

Günter Hannich, Bestseller-Autor und gefragter Experte auf dem Gebiet Kapitalschutz, unter anderem bei n-tv. Er steht mit dem „Crash Investor“ ab sofort zur Verfügung, um sein persönliches Wissen zu teilen. Für Ihre ­Sicherheit.