Die geheimen Pläne für ein neues Europa

Das Ergebnis der Bundestagswahl ist für die etablierten Parteien ein wahres Desaster.

Vielleicht hängt das auch damit zusammen, dass Ihnen über die wahren Pläne danach nichts erzählt wurde.

Hier erhalten Sie alle Information, die Sie dazu haben müssen. So haben wir Ihnen bereits aufgezeigt, dass es Pläne für ein neues Europa gibt.

Dieses neue Europa wird Ihnen nicht gefallen

Dazu gehört u. a. ein Euro-Finanzministerium, ein Europäischer Währungsfonds, um viele der maroden Banken mit Eigenkapital zu stärken.

Das kommt einer Vergemeinschaftung gleich.

Ebenso geplant: Eurobonds, Banken-Union und gemeinsame Einlagensicherung. – Das Ziel: eine EU-Wirtschafts-Regierung.

Wir haben auch gesagt, dass der Umbau der Währungs-Union schnell kommen wird, Bundeskanzlerin Merkel hat dies schließlich bereits befürwortet.

Das alles bedeutet einen noch größeren Abbau nationaler Rechte. Und die Deutschen, also Sie, tragen die Hauptlast.

So soll eine Neuordnung Europas zustande kommen – weitgehend unter Ausschluss der Öffentlichkeit.

Die Plutokratie der Reichen unter dem Deckmantel der Demokratie

Der deutsche Börsenmakler, Fondsmanager und Buchautor Dirk Müller hat vollkommen recht, wenn er sagt:

Das Ganze sei „eine Plutokratie der Reichen und der Mächtigen mit einer wirkungslosen demokratischen Fassade“.

Wahlen würden „in diesem Zusammenhang überhaupt nichts ändern, weil die ganz große Agenda sowieso schon feststeht. Das jedoch getrauen sich die Politiker den Bürgern nicht zu sagen.“

Und weiter: Diese Demokratie habe überhaupt keine Wirkung. Und er fragt: „Wann wurde das letzte Mal etwas im Sinne der Bevölkerung entschieden?“

Die Wahrheit sei, so Müller weiter, dass die Politik an den eigentlichen Interessen der Bevölkerung vorbei regiere.

Für Sie äußerst wichtige Themen wurden im Wahlkampf verschwiegen

Tatsächlich haben Politiker aller Parteien-Couleur das Euro-Desaster im Wahlkampf nicht nur ausgeklammert, sondern gar sträflich verschwiegen.

Oder haben Sie etwas gehört von der Nullzins-Politik der EZB, der Entwertung Ihrer Sparbücher und Lebensversicherungen – und damit der Vernichtung Ihres Vermögens?

Wahrlich sind die Folgen für Sie, den Sparer und Steuerzahler, katastrophal – und werden es auch weiterhin sein…

Von wegen, 2% Inflation bedeutet Geldwert-Stabilität!

Eine der weitverbreiteten Lügen ist die These des EZB-Präsidenten Mario Draghi, der nach wie vor durch Europa tingelt und erklärt, eine Inflationsrate von 2% bedeute Geldwert-Stabilität.

Jeder, der rechnen kann, weiß, dass dies eine Unverschämtheit und genau das Gegenteil der Fall ist.

Denn 2% Inflation bedeutet, dass Ihr Sparbuch von 1.000 € innerhalb von 10 Jahren auf 820 € schrumpft – von wegen, Geldwertstabilität, also!

Verschwiegene Preisverteuerung seit Einführung des Euro

Und hier noch 2 Lebensweisheiten, die uns der Euro gebracht hat:

Seit seiner Einführung im Jahr 2002 sind viele Güter des täglichen Bedarfs (v. a. Lebensmittel) um bis zu 75% teurer geworden.

Außerdem hat die Gemeinschafts-Währung in 15 Jahren annährend über die Hälfte an Wert verloren – alles klar?

Ein Beleg dafür ist die umlaufende Bargeldmenge. Sie wissen, dass diese mit der unsäglichen Politik in den letzten Jahren explodiert ist.

Wenn Sie früher noch mit 20 € einkaufen gingen, brauchen Sie heute 40 oder 60 € – und dementsprechend natürlich auch mehr Geldscheine.

Der stetig steigende Bargeld-Umlauf

Wenn Ihnen das alles vielleicht zu schwammig ist, dann betrachten Sie noch diese Zahlen:

  • Am 1. Januar 2002 betrug der Bargeld-Umlauf rund 220 Mrd. €.
  • Ende 2004 waren es bereits 500 Mrd.,
  • Ende 2014 1.000 Mrd.
  • und Ende 2016 1.130 Mrd. €.

Merken Sie etwas? – Jährlich wächst die Bargeldmenge in der Euro-Zone um ca. 6%.

Entspräche dies der Inflationsrate, würde Ihr Sparbuch von 1.000 € (im Jahr 2002) auf rund 417 € (im Jahr 2017) schmelzen.

So einfach ist die Rechnung.

28. September 2017

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Guido Grandt. Über den Autor

Der Autor, Jahrgang 1963, war viele Jahre lang als Manager in verschiedenen großen Unternehmen tätig. Lernte das unternehmerische Handwerk sozusagen von der "Pike" auf, bevor er sich ganz dem wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Geschehens Deutschlands publizistisch widmete.

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