Die US-Präsidentschaftswahl und TTIP

Unabhängig von ihrem Ausgang der US-Präsidentschaftswahl 2016 sind nachfolgende Informationen wichtig für Sie:

Die US-Präsidentschaftswahl und der Brexit

Wenn Donald Trump die Wahl gewinnt, dann wird von einem sogenannten harten BrExit ausgegangen. Sicher können Sie sich nichts darunter vorstellen, deshalb erklären wir es Ihnen:

Gemeint damit ist, dass dabei die Briten sowohl den Zugang zur Zollunion als auch zum Binnenmarkt aufgeben könnten – und das mit erheblichen Folgen für die europäische Wirtschaft.

Die US-Präsidentschaftswahl und TTIP

Vielleicht wissen Sie es nicht:

Trotz Clintons Bekenntnisse für das Transatlantische Freihandels-Abkommen TTIP wächst in ihrem Lager Widerstand dagegen – und das, obwohl sie sich vor nicht allzu langer Zeit für uneingeschränkten freien internationalen Handel eingesetzt hat.

Wird sie US-Präsidentinm, kann davon ausgegangen werden, dass sie TTIP weiter vorantreiben wird.

Aber auch in der Republikanischen Partei regt sich Widerstand gegen das Handels-Abkommen mit der EU:

Trump selbst lehnt es ab, nennt es „furchtbar“, will alle Wirtschafts-Abkommen – v. a. jenes mit China – neu verhandeln.

Und so will er v. a. die heimische Wirtschaft unterstützen, damit keine amerikanischen Jobs wegfallen.

Trotz allem: Schützen Sie Ihr Vermögen

Wir raten Ihnen, momentan keine politischen Wetten an den Börsen einzugehen. Sollten Sie es bereits getan haben, müssen Sie nicht unbedingt gleich in Panik verfallen.

Denn die realwirtschaftlichen Auswirkungen des Wahlergebnisses werden sich erst im Laufe des nächsten Jahres (und danach) zeigen.

Streuen Sie gerade in diesen unsicheren Zeiten Ihr Vermögen in einem Vermögensschutz-Portfolio – und zwar so:

► 10 % Rohstoffe (z.B. Rohöl, Erze, Mineralien, Diamanten etc. in Rohstoff-Aktien-, Fonds-, Zertifikate).

► 10 % Fremdwährungen (z.B. Schweizer Franken, Norwegische Kronen).

► 15 % Immobilien-Investments (eigene Immobilien, Immobilien-Aktien oder REITs (Real Estate Investment Trusts = Immobilien-Aktiengesellschaften mit börsennotierten Anteilen, die 90 % der Gewinne an Anteilseigner abführen)

► 15 % Nicht-Euro-Anleihen (z.B. in Norwegischen Kronen, Schweizer Franken, Australischen Dollars, Neuseeland-Dollars).

► 20 % Edelmetalle (Gold & Silber. Besonders die Goldvorkommen sind endlich. In 20 Jahren sollen die Ressourcen aufgebraucht sein. Die weltweiten Silber-Vorkommen werden etwa 15- bis 20x höher geschätzt. Silber stellt, ebenso wie Gold, nicht nur eine Vermögens-Sicherung dar, sondern hat eine steigende realwirtschaftliche Bedeutung in der Industrie. Die Edelmetalle hatten schon immer ihren Wert und werden ihn auch in Zukunft behalten!)

► 30 % Konjunkturunabhängige Aktien (z.B. von Unternehmen, die die Grundbedürfnisse der Menschen wie Essen und Trinken abdecken, solche die global aufgestellt sind und eine breite Produkt-Palette anbieten, ein Eigenkapital von mindestens 30 % besitzen und auch in der Vergangenheit (in anderen Krisen-Zeiten) langfristige Gewinne erwirtschafteten).

Mit einem solchen Vermögensschutz-Portfolio kommen Sie durch jede Krise – garantiert.

9. November 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Guido Grandt. Über den Autor

Der Autor, Jahrgang 1963, war viele Jahre lang als Manager in verschiedenen großen Unternehmen tätig. Lernte das unternehmerische Handwerk sozusagen von der "Pike" auf, bevor er sich ganz dem wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Geschehens Deutschlands publizistisch widmete.

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