Die Zukunft des Bezahlens

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Unternehmen mit Zukunft benötigen keine Dividende. Wachstum ist der Schlüssel zu satten Renditen. (Foto: BigTunaOnline / Shutterstock.com)

Beim Online-Einkauf muss es schnell gehen. Preise vergleichen, Versandkosten einkalkulieren, zwei Mal klicken, fertig. Wer heute noch Kreditkartennummern abtippt oder gar per Überweisung Vorkasse leistet, ist wirklich von gestern. Zahlungsdienste wie PayPal ermöglichen das sichere Bezahlen mit nur einem Klick. Selbst die Versandadresse kann man auf diese Weise übermitteln. Der Einkauf wird so zum Kinderspiel.

Und die Aktie von PayPal zum Renner – oder etwa nicht? Wir haben den Wert für Sie analysiert. Lesen Sie weiter, doch zunächst ein paar Eckdaten. PayPal betreibt den weltweit führenden Online-Bezahldienst und ermöglicht es seinen Kunden von überall aus der Welt Zahlungen zu tätigen, ohne persönliche Daten wie Konto- oder Kreditkartennummern preisgeben zu müssen. Zwischen Oktober 2002 und Juli 2015 gehörte PayPal zum Internet-Auktionshaus eBay.

Bei PayPal ist das Wachstum intakt

PayPal ist auf Rekordkurs. Die Anzahl der aktiven Kunden erhöhte sich um 17% auf 286 Mio. Gleichzeitig werden die Kunden immer aktiver und wickeln durchschnittlich 39 Transaktionen pro Jahr ab (+9%). Hier zeigt sich die zunehmende Beliebtheit und Etablierung von PayPal als Zahlungsdienstleister. Insgesamt wickelte PayPal im 2. Quartal 3 Mrd Zahlungen im Gesamtwert von 172 Mrd $ ab. Der Umsatz stieg im 1. Halbjahr um 11,8% auf 8,4 Mrd $. Der Gewinn wurde sogar um 43,7% auf 1,5 Mrd $ erhöht. F

olgerichtig hat PayPal die Gewinnprognose für das Gesamtjahr angehoben. Einziger Wermutstropfen ist die gleichzeitige Senkung der Umsatzerwartung, die an der Börse auch gleich zu einem deutlichen Kursrückgang führte. Für 2019 rechnet PayPal nur noch mit 17,6 bis 17,8 Mrd $ Umsatz und damit einem Wachstum von 14,6%. Für ein Unternehmen von der Größe PayPals ist jedoch auch das noch eine beeindruckende Wachstumsrate.

Im Juli hat PayPal den Bezahldienst Xoom in Europa eingeführt. Damit können Privatpersonen Geld an Familie und Freunde im Ausland senden. Selbst Bargeldtransaktionen sind möglich. Abhängig von der gewählten Zahlungsmethode und den beteiligten Währungen sind die Gebühren geringer als bei normalen PayPal-Transaktionen.

Warum uns bei PayPal die Dividende egal ist

Zudem wird die strategische Partnerschaft mit Uber ausgebaut. Dazu investiert der Finanzdienstleister 500 Mio $ in das Unternehmen und hat vereinbart, gemeinsam Zahlungsdienstleistungen weiterzuentwickeln. PayPal profitiert von der zunehmenden Akzeptanz bargeldloser Zahlungen. Lassen Sie sich von der fehlenden Dividende nicht täuschen. Das Unternehmen hat eine Menge zu bieten. Das Ende der positiven Entwicklung ist längst nicht erreicht, die Aktie verspricht viel!

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Volker Gelfarth
Von: Volker Gelfarth. Über den Autor

Der Diplom-Ingenieur lernte die Schwächen und Stärken eines Unternehmens selbst als Manager kennen, bevor er sich voll und ganz der Value-Analyse widmete. Er ist Chefredakteur für die Dienste Aktien-Analyse, Gelfarths Dividenden-Letter, Gelfarths Premium-Depot und High Performance Depot.

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