Diese Aktie hat Zukunft

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Warten Sie noch auf 20:15 Uhr oder streamen Sie schon? Diese Aktie bringt frischen Wind in Ihr Depot. (Foto: Kaspars Grinvalds / shutterstock.com)

Die Pandemie hat unser Leben verändert. Wir verbringen alle mehr Zeit zuhause als vorher. Profiteure einer solchen Entwicklung sind Streamingdienste. Was bei jüngeren Menschen seit Jahren üblich ist, entdecken inzwischen auch die Älteren: Filme, Dokumentationen und Serien auf Abruf, immer dann, wenn wir es wollen. Und wenn der Lieferdienst klingelt, drücken wir auf Pause. Doch lohnen sich Aktien die die von Netflix auch aus Investoren-Sicht? Wir haben für Sie den Check gemacht und gehen unter anderem darauf ein, ob die Angst, Netflix würde zu viel für eigene Inhalte ausgeben, berechtigt ist. Doch zunächst ein paar Eckdaten. Netflix wurde 1997 in Los Gatos (Kalifornien) gegründet. Zunächst betrieb der Konzern eine Online-Videothek. Seit

2007 setzt Netflix fast ausschließlich auf die gleichnamige Video-on-Demand-Plattform mit einem monatlichen Abonnement-Modell. Der strategische Fokus liegt hier auf Sitcoms und Serien, die mittlerweile teils selbst von Netflix produziert werden.

So steht es um Netflix

Netflix hat seine Rekordserie 2020 fortgesetzt und ein Umsatzplus von 24% auf rund 25 Mrd $ erzielt. Unterm Strich ist ein Gewinnsprung von 47,9% auf rund 2,8 Mrd $ gelungen. Damit lag Netflix weit über unseren Erwartungen. Die Corona-Krise hat die operative Geschäftsentwicklung beflügelt. Durch die weltweiten Lockdowns wurde die Zielmarke von 200 Mio monatlich zahlenden Abonnenten geknackt. Damit baut Netflix seinen Vorsprung zu Disney+ und Amazon Instant Video mit großen Schritten aus. Der frühzeitige Strategiewechsel, stärker auf Eigenproduktionen zu setzen, macht sich jetzt bezahlt.

So haben die Eigenproduktionen Bridgerton oder Lupin alle Rekorderwartungen übertroffen. Auch die Fortsetzungen der Eigenproduktionen konnten mehr Zuschauer für sich begeistern. Besonders erfolgreich waren die spanischen Hitserien Haus des Geldes und Elite. Netflix sichert sich mit seinen Eigenproduktionen ein Alleinstellungsmerkmal und baut gleichzeitig eine hohe Kundenbindung auf. Dabei überlässt der Streaming-Dienst nichts dem Zufall, sondern wertet seine Nutzerdaten aus, um die Kundenbedürfnisse bestmöglich zu treffen.

Besser als die Originale

Die Erfolge bestätigen das System. So wird die Game of Thrones-Nachahmung The Witcher wahrscheinlich mehr Geld einspielen als das Original. Neben einer stärkeren Kundenbindung und einer voranschreitenden Internationalisierung verlangt Netflix auch mehr Abo-Gebühren. Das Unternehmen überzeugt und die Aktie ist gut. Der Wert sollte auch nach der Pandemie unabhängig von der Krise profitieren – Streamen ist einfach smarter. Das gilt auch für Anleger.

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Volker Gelfarth
Von: Volker Gelfarth. Über den Autor

Der Diplom-Ingenieur lernte die Schwächen und Stärken eines Unternehmens selbst als Manager kennen, bevor er sich voll und ganz der Value-Analyse widmete. Er ist Chefredakteur für die Dienste Aktien-Analyse, Gelfarths Dividenden-Letter, Gelfarths Premium-Depot und High Performance Depot.

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