Diese Aktie hat Zukunft und ist krisenfest

Visa Kreditkarten RED – shutterstock_249027982 Valeri Potapova

Bezahlen? Das geht in vielen Ländern nur mit Karte. Auch die Deutschen kommen langsam auf den Trichter. (Foto: Valeri Potapova / Shutterstock.com)

Die Pandemie hat den Trend zum kontaktlosen Bezahlen deutlich beschleunigt. Inzwischen gibt es sogar bei kleineren Geschäften entsprechende Terminals. Gerade weil es Unternehmen wie VISA seit vielen Jahren gibt, profitieren diese besonders von diesem Trend. Wir haben das Unternehmen für Sie näher unter die Lupe genommen und erklären, was die Aktie kann.

Doch vorab ein paar Eckdaten. VISA Inc. ist ein führender Finanzdienstleister im Kreditkartengeschäft. Der Konzern vergibt weltweit Lizenzen an Banken für die Ausgabe und Abrechnung ihrer Kredit- und Debitkarten. Dabei setzt VISA auf starke Partnerschaften, um neue Geschäftsmodelle zu entwickeln und die operative Entwicklung sicherzustellen. Hauptkonkurrenten sind MasterCard und American Express.

VISA ist krisenfest

VISA bleibt auch in der Corona-Krise hoch profitabel, spürt aber einen pandemiebedingten Rückgang der Transaktionen. Zum ersten Mal seit dem Börsengang 2006 ging der Umsatz zurück. Vor allem die lukrativen grenzüberschreitenden Zahlungen reduzierten sich. Das Geschäft in den USA blieb hingegen fast konstant. VISA profitierte indirekt von den Corona-Hilfen in den USA. Die US-Regierung verschickte Geld an die Bürger, um den Konsum anzukurbeln. Für das Programm stellte VISA 4 Mio Prepaid-Karten zur Verfügung, durch die die Menschen ohne Konto erstmals mit VISA in Kontakt kamen.

Im 1. Quartal ist der Umsatz um 6,1% auf 5,7 Mrd $ zurückgegangen. Der Gewinn ging um 4,5% auf 3,1 Mrd $ zurück. Bemerkenswert ist, dass VISA selbst in der Krise eine Umsatzrendite von rund 50% erzielt. Auch finanziell ist das Unternehmen hervorragend aufgestellt. Zum Ende des 1. Quartals standen 18,2 Mrd $ Cash in der Bilanz. Das entspricht beinahe einem gesamten Jahresumsatz. VISA nutzt seine Marktposition, um sich systematisch zu verstärken. Im November wurde YellowPepper übernommen. Damit stärkt VISA die Position in Lateinamerika. Das Start-up konnte in 9 Ländern bereits 5 Mio Kunden gewinnen.

Diese Aktie kann man sich ins Depot legen

Die 5 Mrd $ schwere Übernahme von Plaid wurde hingegen abgesagt. Die Kartellbehörden hatten Widerstand gegen die Transaktion angekündigt. Der Trend zum Internethandel ist intakt. Wenn die Grenzen wieder geöffnet sind und mehr Geschäfts- und Urlaubsreisen durchgeführt werden, wird VISA wieder an die alten Steigerungsraten anknüpfen. Die Aktie ist aus diesen Gründen vielversprechend und liegt im Trend. Bei Schwäche können sich Anleger positionieren. Visa bleibt eine solide Aktie, die Sie sich ins Depot legen können.

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Volker Gelfarth
Von: Volker Gelfarth. Über den Autor

Der Diplom-Ingenieur lernte die Schwächen und Stärken eines Unternehmens selbst als Manager kennen, bevor er sich voll und ganz der Value-Analyse widmete. Er ist Chefredakteur für die Dienste Aktien-Analyse, Gelfarths Dividenden-Letter, Gelfarths Premium-Depot und High Performance Depot.

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