Diese Aktie ist bereit für ein Comeback

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Es kommen wieder bessere Zeiten. Das gilt besonders für die Aktie von MasterCard. (Foto: Allmy / shutterstock.com)

Bitte zahlen Sie wenn möglich kontaktlos! Dieser Satz wird uns noch über die Krise hinaus bewusst machen, wie groß der durch die Corona-Krise verursachte Umsturz im ersten Halbjahr 2020 war. Im Falle von mobilen Zahlungen könnte die Krise aber auch zum Katalysator werden. Wer einmal auf kontaktlose Zahlungen, etwas per Smartphone, umgestellt hat, der will davon nicht mehr abrücken.

Einer der Profiteure könnte MasterCard sein. Wie ein Pilotversuch der Sparkassen zeigt, könnte der US-Anbieter schon bald bei klassischen girocards der Sparkassen mit an Bord sein. Grund genug, sich das Unternehmen einmal genauer anzusehen.

Investitionen in IT werden sich auszahlen

MasterCard gehört neben VISA und American Express zu den größten Kreditkartengesellschaften weltweit. Neben der bekannten MasterCard zählen auch die CirrusCard und die guthabenbasierte MaestroCard zum Produktportfolio des US-Finanzdienstleisters. Mit den wertvollen Kreditkarten kann man in 210 Ländern problemlos bezahlen. MasterCard vergibt Lizenzen an Banken, die dann die Karten vertreiben dürfen.

2019 hat MasterCard wieder ein Rekordjahr abgeliefert. Der Umsatz stieg um 12,9% auf 16,9 Mrd $. Der Gewinn legte sogar um 38,6% auf 8,1 Mrd $ zu. Im 2. Halbjahr wurde das Wachstumstempo sogar noch einmal gesteigert. Beim Marktführer VISA verlangsamte sich das Wachstum in der zweiten Jahreshälfte. Mit einer Umsatzrendite von 48,1% kommt MasterCard fast an die Profitabilität von VISA heran. Für den Ausbau der Marktposition investiert MasterCard kräftig. Die Mitarbeiterzahl wurde deutlich erhöht. Dabei stellt das Unternehmen unter anderem zahlreiche IT-Spezialisten ein.

China als Tor zur goldenen Zukunft

Die erfolgskritische Ressource für die kommenden Jahre ist die Sicherheit der eigenen Kommunikationsnetze. Nach einigen Datenpannen in den vergangenen Jahren rüstet MasterCard in diesem Bereich massiv auf. Im Februar wurde das erste Zentrum zur Abwehr von Cyber-Angriffen in Europa in Betrieb genommen. Dabei bündelt MasterCard die eigene Expertise mit staatlichen und privatwirtschaftlichen Sicherheitsexperten, um Betrügern das Handwerk zu legen. Zudem wird der Kampf um die Technologieführerschaft immer härter, weil neben den großen Kreditkartenanbietern immer mehr Start-ups und Fintechs auf den Markt drängen und die Art und Weise, wie wir bezahlen, verändern wollen.

Wie an den schnell steigenden Umsätzen und Gewinnen zu erkennen ist, schlägt sich MasterCard in diesem Umfeld hervorragend. Weiteres Wachstumspotenzial kommt aus China. MasterCard ist es als erstes ausländisches Unternehmen gelungen, eine Genehmigung der chinesischen Behörden zur Ausgabe von Kreditkarten zu bekommen. Dieser Meilenstein wird angesichts der Krise öfter mal vergessen. Natürlich wiegt der Shutdown schwer auf den Umsätzen. Doch es wird besser werden. MasterCard ist dafür sehr gut aufgestellt!

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Diese US-Aktie bleibt für Sie ein Top-InvestmentMastercard wächst weiter stetig. Die Aktie des Kreditkartenanbieters bleibt ein Top-Investment für langfristig orientierte Anleger. › mehr lesen


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Volker Gelfarth
Von: Volker Gelfarth. Über den Autor

Der Diplom-Ingenieur lernte die Schwächen und Stärken eines Unternehmens selbst als Manager kennen, bevor er sich voll und ganz der Value-Analyse widmete. Er ist Chefredakteur für die Dienste Aktien-Analyse, Gelfarths Dividenden-Letter, Gelfarths Premium-Depot und High Performance Depot.

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