Heineken : Diese Premium-Marke ist in der Welt zuhause

Bier wird überall gerne getrunken. Eine Marke ist zum Synonym für Weltläufigkeit geworden. Wir analysieren die Heineken-Aktie hier für Sie: (Foto: Fotazdymak / Shutterstock.com)

Wer in der Welt unterwegs ist, der findet immer wieder Konstanten.

Coca-Cola ist mit Sicherheit eine Marke, die sich in jeder Region der Welt finden lässt. Wenn es um Bier geht, nimmt diese Rolle Heineken ein.

Heineken: Die weltweit zweitgrößte Brauerei

Egal ob in Laos oder Vietnam, in Costa Rica oder Burundi: Heineken findet sich neben lokalen Bieren auf jeder Getränkekarte.

Doch neben Bier hat das Unternehmen noch mehr Pfeile im Köcher – Grund genug, sich es sich einmal genauer anzusehen!

Die weltweit nach Bier-Ausstoß zweitgrößte Brauerei betreibt über internationale Töchter und Minderheits-Beteiligungen rund 165 Brauereien in 71 Ländern.

Das Produkt-Portfolio umfasst über 250 Biermarken. Zugpferde sind die Marken Heineken, Amstel, Kulmbacher und Paulaner.

Daneben werden alkoholfreie Getränke, Wein und Spirituosen angeboten. Heineken-Bier wird weltweit verkauft.

Weltweit top – Probleme in Brasilien

Heineken hat das Jahr mit neuen Rekorden bei Umsatz und Gewinn abgeschlossen. Zu bedenken ist, dass 2015 ein Sonderertrag die Ergebnis-Entwicklung begünstigt hatte.

Im laufenden Jahr geht es weiter aufwärts. In einem Trading- Update zum 1. Quartal meldete Heineken einen leichten Anstieg des Bier-Absatzes auf 44 Mio. hl.

Vor allen Dingen in Asien kamen die Marken des Konzerns bei den Konsumenten gut an: Der Absatz stieg um 8,3% auf 6,2 Mio. hl.

Aber auch auf dem Hauptabsatzmarkt Westeuropa waren Biere von Heineken wieder stärker gefragt, andere Regionen schwächelten dagegen.

Zur Umsatz-Entwicklung machte das Management keine Angaben. Der Nettogewinn stieg aber um 10,6% auf 293 Mio. €.

Das neue alkoholfreie Premium-Bier „Heineken 0.0“ ist jetzt auch in Deutschland erhältlich ist.

Damit reagiert der Konzern auf die allgemeine Tendenz zum gesundheitsbewussten Konsum.

Dieser Trend findet seinen Ausdruck wiederum in einer immer stärker werdenden Nachfrage nach alkohol- und zuckerfreien Getränken findet.

Und um den Absatz in Südamerika wieder anzukurbeln, hat Heineken für rund 1 Mrd. € die brasilianische Tochter der japanischen Kirin-Brauerei übernommen.

Ziel ist es, dem Konkurrenten AB InBev auf dessen wichtigsten Absatzmarkt Paroli zu bieten.

Mit der Übernahme verdoppelt Heineken seinen Marktanteil auf 19%. AB InBev dominiert den Markt mit 66%.

Das Land steckt zwar derzeit tief in der Krise, langfristig ist Brasilien aber aussichtsreich.

Wir kennen eine bessere Alternative

Heineken hat keine konkrete Jahres-Prognose abgegeben, will aber Umsatz und Ergebnis steigern.

Uns gefallen das Unternehmen, und v. a. die weltweite Präsenz. Belastend wirkt aber der Preisdruck.

Mein Tipp: Ziehen Sie ein kühles Fläschchen Heineken der Aktie vor! Wir halten Sie auf dem Laufenden.

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Von: Volker Gelfarth. Über den Autor

Der Diplom-Ingenieur lernte die Schwächen und Stärken eines Unternehmens selbst als Manager kennen, bevor er sich voll und ganz der Value-Analyse widmete. Er ist Chefredakteur für die Dienste Aktien-Analyse, Gelfarths Dividenden-Letter, Gelfarths Premium-Depot und Strategisches Investieren.

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