Diese Rohstoff-Trends müssen Sie 2018 kennen

Das neue Jahr hat kaum begonnen, da zeichnen sich schon einige Trends am Rohstoffmarkt ab – diese zwei Trends müssen Sie auf jeden Fall kennen. (Foto: optimarc / Shutterstock.com)

Gestern war ich mal wieder unterwegs und habe meinen Kollegen Oliver Groß in München getroffen. Und obwohl viele Investoren in diesen Tagen noch im Urlaub sind, hat Oliver Groß schon die ersten Tage des neuen Jahres für attraktive Trades genutzt. So hat er schon zwei kurzfristige Trades mit hohen Gewinnen abgeschlossen. Dabei brachte das für die Leser seines Börsendienstes 50% bzw. sogar 71% Gewinn – und das in wenigen Wochen.

Bei unserem Treffen ging es nun auch darum, was denn die großen Themen 2018 für den Rohstoffmarkt werden können. Dabei wies Oliver Groß mich auf zwei wichtige Aspekte hin, die ich Ihnen heute mitteilen möchte.

Zum einen erwartet er wieder deutlich stärkere Goldaktien in diesem Jahr. Ein Grund dafür sieht er ganz klar im extremschwachen Angebot auf dem physischen Goldmarkt. „In Teilen ist es schon fast so, dass der Goldmarkt ausgetrocknet ist“ erklärte er mir. Und tatsächlich steckt ein Phänomen dahinter, was in den kommenden Jahren eine große Bedeutung am Goldmarktbekommen wird: Es geht hier um Peak Gold.

„Peak Gold“ wird schon bald für Herausforderungen sorgen

Damit ist der Produktionshöhepunkt beim Gold gemeint. Im Endeffekt wird diese maximale Produktionszahl wohl in den kommenden Jahren erreicht sein – und dann wird es langfristig mit den produzierten Goldmengen nur noch nach unten gehen – und das trotz der Milliardeninvestitionen in neue Goldvorkommen in den vergangenen Jahren.

Und wenn die Nachfrage weiter so hoch bleibt, aber die Produktion nicht weiter steigt, wird das die Preise weiter stützen – und auch die Goldminen antreiben.

Batteriemetalle stehen auch 2018 weiter im Fokus

Zum anderen werden die sogenannten Batteriemetalle weiter im Fokus bleiben. Dazu zählen Lithium und auch Kobalt. Diese wichtigen Rohstoffe sind die Basis für die Ausbreitung der Elektromobilität, denn für die hochwertigen Batterien werden große Mengen dieser Rohstoffe benötigt. „Nach einer neuen Analyse werden bereits 2021 eindrucksvolle 26 sehr große Batterie-Fabriken (vgl. Tesla’s Gigafabrik in der Wüste von Nevada) im Einsatz sein und dafür sorgen, dass die Lithium-Batterienachfrage bis 2026 um Faktor 6-7 wachsen kann“, erklärte mir Oliver Groß.

Damit bleiben Lithium aber auch Kobalt im neuen Jahr ein heißes Thema am Rohstoffmarkt. Und Sie können sicher sein, dass ich Ihnen die aktuellen News zu diesen beiden Rohstoffen auch weiterhin vorstellen werde.

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Von: Heiko Böhmer. Über den Autor

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