Diese Wahlen bestimmen die Börse

Die Börse ist passend zu Ostern wieder auferstanden.

Auch wenn sie heute ordentlich nach unten gerutscht ist; es ist ein Lebenszeichen in der sonst so bewegungsarmen Börsen-Phase.

Der DAX lag sogar zwischenzeitlich unter der 12.000-Punkte-Marke. Inzwischen hat sich die Lage wieder beruhigt und er schwimmt bei knapp 1/2 Prozentpunkt im Minus; bei 12.030 Punkten.

Der S&P 500 hat heute noch mehr einstecken müssen: Über 1,5 % Verlust zum Nachmittag stehen zu Buche. Dagegen ist der NASDAQ fast unverändert.

Was war passiert?

Neuwahlen in Großbritannien

Eigentlich war die Spannung um den BrExit jetzt vorerst vom Tisch, nachdem dieser offiziell unterzeichnet wurde.

Doch jetzt hat die britische Premierministerin Theresa May für eine große Überraschung gesorgt und Neuwahlen ausgerufen.

Diese sollen am 8. Juni stattfinden. Entschieden ist aber noch nichts. Zuerst muss das britische Parlament dieser Idee noch zustimmen.

Hintergrund war laut der Premierministerin die Uneinigkeit über die BrExit-Strategie.

So will sich May entweder die nötige Rückendeckung verschaffen oder die Misere jemand anderem überlassen – kein ungeschickter Schachzug, wenn das Parlament dafür grünes Licht gibt.

Die Börsen fanden diese Aussage allerdings wenig beruhigend, und Unsicherheit treibt bekanntlich keine Kurse nach oben – außer beim Gold.

Lotterie bei der Wahl in Frankreich

Während hierzulande es relativ eindeutig ist, dass wahrscheinlich Merkel – oder vielleicht noch Schulz – das Rennen macht, ist der Ausgang der Wahlen in Frankreich komplett offen:

Laut einer neuen Umfrage liegen dort gleich 4 Kandidaten innerhalb weniger Prozentpunkte.

Und wenn wir eines aus Wahlprognosen gelernt haben, dann dass diese heutzutage kaum der Wahrheit entsprechen; Trump und seine Wähler haben das eindrucksvoll bewiesen.

Dennoch werfen wir einmal einen Blick darauf, schließlich ist dies vermutlich auch einer der Gründe, warum die europäischen Börsen heute nachgegeben haben:

In Frankreich sieht es aktuell so aus, dass Emmanuel Macron 23% der Stimmen bekommen würde; Marie Le Pen schaffte 22%, Francois Fillon 20% und Jean-Luc Mélenchon noch 19%.

Als besonders interessanter Effekt könnte den Franzosen eine Stichwahl zwischen 2 extremen Lagern bevorstehen:

Marie Le Pen auf der rechten Seite und Jean-Luc Mélenchon auf der linken – für den Fall, dass diese beiden Politiker bei der 1. Wahl vorne liegen

So oder so würde sich für Frankreich viel verändern. Der mögliche Wahlsieg von Marie Le Pen sorgt an den Börsen sicherlich für mehr Schwankungen, denn diese würde der EU ordentlich Gegenwind liefern.

Leicht verdientes Geld mit Optionen-Handel

Das wäre schön! Wenn es doch nur so einfach wäre…! Sie beherrschen technisch Ihre Handels-Software? – Prima! Das ist die Grundvoraussetzung für langfristige Gewinne.

Doch ein erfolgreicher Optionen-Trader werden Sie leider nicht über Nacht; es sei denn natürlich, Sie bestellen die Börsendienste von Michael Sturm. Aber darauf möchte ich gar nicht hinaus.

Der Weg ist das Ziel; das gilt beim Optionen-Handel umso mehr. Es braucht einfach einiges an Erfahrung, investierter Zeit und investiertem Geld, bis ein Trader tatsächlich profitabel handeln kann.

Sie können dies mit anderen komplizierten Jobs vergleichen:

Ein Elektriker oder Programmierer hat seine Ausbildung oder sein Studium auch nicht innerhalb von 6 Monaten absolviert. Wieso sollte es an der Börse anders sein!?

Wer ausreichend Kapital hat, kann ohne Probleme vom Optionen-Handel leben.

Doch dazu braucht es das nötige Wissen und die richtigen Techniken. Genau deshalb bringen wir Ihnen diese jede Woche ein wenig näher.

18. April 2017

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Michael Berkholz. Über den Autor

Michael Berkholz entdeckte vor einigen Jahren seine Leidenschaft fürs Trading und gibt sein Wissen heute mit großer Leidenschaft an seine Leser weiter.

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